Thaya wird um 900 Meter länger

Luftbild des anzubindenden Mäanders auf österreichischer Seite - Altarm 18.
  • Luftbild des anzubindenden Mäanders auf österreichischer Seite - Altarm 18.
  • Foto: Foto: Povodí Moravy s.p.
  • hochgeladen von Karina Seidl-Deubner

BERNHARDSTHAL. Anfang August fuhren die Bagger auf. Entlang der Grenzstrecke der Thaya bis zur Marchmündung bei Bernhardsthal werden zwei Altarme wieder an den Fluss angebunden. Der längere verläuft auf der österreichischen Seite, der etwas kürzere auf der tschechischen. Insgesamt wird der Verlauf der Thaya dadurch um 900 Meter verlängert. 

Fertigstellung Februar 2019

Ziel des Projektes Thaya 2020 ist die Verbesserung der Gewässerökologie im Bereich der beiden Thaya Nationalparks zu erreichen, sowie die Abstimmung des grenzüberschreitenden Gewässermanagements zu optimieren. Bis Februar 2019 soll was Projekt abgeschlossen sein, beteuern die umsetzenden Organisation Povodí Moravy und die viadonau. Von den 1,8 Millionen Errichtungskosten sind 85 Prozent von der EU kofinanziert.

Achtung Staatsgrenze

Vor eine ganz große Herausforderung stellte den Planern aber nicht die Natur, sondern der Mensch selbst. Die Staatsgrenze zwischen Österreich und Tschechien verläuft exakt in der Mitte des Flusses, wird der Wasserverlauf nun geändert, könnte das weitreichende zwischenstaatliche Konsequenzen haben. Mit viel Fingersiptzengefühl schafften es die Planer diese Vorgaben zu meistern.

Zur Geschichte

Mit den Durchstichen in den 1970er- und 80er-Jahren wurde die Lauflänge der Thaya um knapp 3,2 Kilometer verkürzt. Parallel dazu erfolgte die Errichtung des Thaya- Hochwasserschutzes auf beiden Ufern entlang der Grenzstrecke. Durch diese Maßnahmen sollte zum einen die Staatsgrenze zwischen Österreich und der Tschechischen Republik (damals Tschechoslowakei) gesichert und zum anderen der Hochwasserschutz sichergestellt werden.

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