Unterstützung gegen Atomkraft auch aus dem Bezirk Mistelbach

Peter Haftner, Regionalstellenleiter der Energie- und Umweltagentur NÖ im Weinviertel; Bgm. Erwin Cermak, Gemeinde Ottenthal.
  • Peter Haftner, Regionalstellenleiter der Energie- und Umweltagentur NÖ im Weinviertel; Bgm. Erwin Cermak, Gemeinde Ottenthal.
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  • hochgeladen von Marina Kraft

Insgesamt 110.000 Unterschriften wurden bereits gegen den Ausbau des AKW Dukovany sowie gegen tschechische Atommüll-Endlager an der niederösterreichischen Grenze gesammelt. LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf sagt danke für den starken Rückhalt auch aus dem Bezirk Mistelbach.

Mitte Juni rief LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher auf, gegen die von Tschechien geplanten Atommüll-Endlager-Standorte nahe der niederösterreichischen Grenze zu unterschreiben. Viele niederösterreichische Gemeinden mobilisierten intensiv gegen den Ausbau der Atomkraft in Tschechien. „Mit 153 Unterschriften und 568 Einwohnern zählen Ottenthal sowie Unterstinkenbrunn mit 125 Unterschriften bei 567 Einwohnern zu den absoluten Spitzenreitern in Niederösterreich. Vielen Dank für den starken Rückenwind und die Unterstützung. Gemeinsam machen wir unsere Haltung gegenüber unseren tschechischen Nachbarn klar. So wie wir es auch gerade erst mit der gemeinsamen Stellungnahme von Bund und Ländern gegen den Ausbau der Kernkraftanlage am Standort Dukovany getan haben“, so LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf.

Energiewende statt Atommüll

Seit 2015 deckt Niederösterreich bereits 100 Prozent seines Strombedarfs aus erneuerbaren Energien. In Tschechien wird die Atomkraft weiter ausgebaut und nach neuen Endlager-Standorten gesucht. Am 15. Jänner hat Österreich eine gemeinsame Stellungnahme von Bund und Ländern gegen den Ausbau des Atomkraftwerkes Dukovany, welches nur 32 Kilometer von der Staatsgrenze entfernt liegt, abgegeben. „Österreich hat sich bereits 1978 gegen die Atomkraft entschieden. Nicht zuletzt, weil Atomkraft ein großes Risiko für unsere Regionen darstellt. Niederösterreich zeigt, dass eine zukunftsfähige Energiewende möglich ist“, erklärt Dr. Herbert Greisberger Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich.

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