27.09.2016, 14:31 Uhr

Wallerangeln im Herbst

Der Herbst bzw. Frühherbst ist die beste Jahreszeit um Angeln zu gehen. Denn sobald die Wassertemperaturen sinken, werden die Fische nochmal richtig aktiv, um sich ein Winterpolster anzufressen. Die Fried- und Raubfische fressen dann den ganzen Tag und selbst nachtaktive Fische, wie der Wels, sind da keine Ausnahme. Was ihr beim Angeln auf Wels beachten solltet und wie ihr am besteh vorgeht, erfahrt ihr hier.

Frühherbst
Während des Frühherbstes sind die Gewässer meist noch relativ warm, sodass sich die meisten Fischarten ufernah in flachen Gewässern aufhalten. Nicht nur die Fried-, sondern auch Raubfische sind dann den ganzen Tag auf aktive Nahrungssuche. Erst mit sinkender Wassertemperatur zieht es die Fische mehr und mehr in die Tiefe, um dort zu überwintern. Auch die Waller suchen dann die tieferen Abschnitte der Gewässer auf.

Tipp: Welse suchen häufig Deckungsmöglichkeiten in tieferen Löchern, wie beispielsweise in der Nähe eines umgestürzter Bäume. Platziert man also seinen Köder in der näheren Umgebung von Hindernissen, besteht eine bessere Chance, einen Fisch an die Angel zu bekommen.

Spätherbst
Sobald die Temperaturen noch weiter sinken, und nur eine einstellige Zahl auf dem Thermometer angezeigt wird, wird das Angeln wesentlich schwieriger. Häufig sind Regen oder Wind die Ursache für ein ungemütliches Angeln. Auch die Fische beginnen mit Einbruch der kalten Temperaturen beißfauler zu werden. Das liegt daran, dass die Fische beginnen, ihren Stoffwechsel zurückzufahren, um so Energie und Kraft zu sparen. Wenn man einen kapitalen Fisch an die Angel bekommen will, muss man nun also tiefere Gewässer aufsuchen.

Ausrüstung für das Angeln auf Wels
Welse können bis zu eineinhalb Meter lang und 10-50Kg schwer werden. Doch auch deutlich größere und schwerere Waller können vorkommen. Eine vernünftige Wallerrute sollte also sehr stabil sein. Aus diesem Grund sind in den meisten Angelshops spezielle Wallerruten erhältlich. Auch die Schnur sollte richtig gewählt werden. Hier empfiehlt sich eine Schnurdicke von 0,4-0,6mm. Neben Angelrute und Angelschnur sollte auch die Angelrolle bewusst und angepasst auf die Angelrute und den Zielfisch ausgewählt werden. Bei Welsen eignen sich eher schwere Rollen wir Stationär- und Multirollen. Wenn ein Köderfisch verwendet wird, empfiehlt sich ein Welsvorfach mit einem Einzelhaken der Größe 04 – 0,8. Auch ein zusätzlicher Drillingshaken kann verwendet werden. Werden Tauwürmer zum Ködern verwendet, sollte ein Einzelhaken der Größe 02 bis 08 benutzt werden. Da Waller nachtaktive Fische sind, sollte ein Bissanzeiger verwendet werden, der einen informiert, sobald ein Fisch anbeißt.

Tipp: Da Raubfische sich den ganzen Herbst über Winterpolster anfressen, kann die Menge des Raubfischköders etwas größer ausfallen.
0
Weitere Beiträge zu den Themen
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.