Zivilschutz im Bezirk Mödling
Wie man sich für einen Blackout rüsten kann
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Stromausfall, Hochwasser, Unwetter: Wenn plötzlich nichts mehr funktioniert, zählt in Mödling jede Minute.
BEZIRK MÖDLING. Wie gut sind die Gemeinden in Niederösterreich für den Ernstfall gerüstet? MeinBezirk hat anlässlich des bevorstehenden Zivilschutz-Probealarms am 3. Oktober nachgefragt, wie die Gemeinden gerüstet sind und wie sich jeder Einzelne vorbereiten kann.
Hunderte Freiwillige
"Die Bürger können sich sicher fühlen", weiß Andrea Nossek, die Bezirksleiterin des Zivilschutzverbandes. Die Gemeinden im Bezirk seien für einen möglichen Krisenfall gut vorbereitet, aktuell werden auch die Katatstrophenschutzpläne in den Gemeinden aktualisiert. Hier niemals nachzulassen, sei auch wichtig: "Aufgrund der sich ständig ändernden Lage, wie wetterbedingten Naturkatastrophen oder Krisen, gibt es hier immer wieder Evaluierungen", so Nossek.
- Die Vorräte sollten regelmäßig kontrolliert werden.
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Für einen reibungslosen Ablauf sorgen im Krisenfall auch zahlreiche Freiwillige, aktuell sind im Bezirk 130 Personen für den Niederösterreichischen Zivilschutzverband und 64 Personen für die Initiative Füreinander Niederösterreich ehrenamtlich tätig. "Deren Aufgabe ist es auch, Gemeinden und Bevölkerung zu beraten und zu unterstützen und auch nach Großschadenserereignissen wie dem Hochwasser wird geholfen", so Nossek.
Vorräte kontrollieren
Bei der Vorbereitung auf den Ernstfall ist aber letztlich auch jeder einzelne gefragt. "Die Zivilschutzbeauftragten helfen hier gerne weiter", betont Nossek die zur Orientierung auch die Checklisten des NÖZSV empfiehlt. So sollte bei Lebensmitteln auf Haltbares gesetzt werden, das auch ohne aufwendige Zubereitung auskommt. Mehl, Reis, Teigwaren und Zucker gehören ebenso dazu wie Konserven, Fisch- und Dosenaufstriche, Marmelade, Honig oder Fruchtsäfte, beim Trinkwasser gelten 2,5 Liter pro Person und Tag als Richtwert.
- Auch Geräte wie ein Radio gehören zur Grundausrüstung.
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"Diese Vorräte sollten auch regelmäßig kontrolliert und ergänzt werden", so Nossek. Neben Hygieneartikeln wie Toilettenpapier, Zahnpasta und einer gut bestückten Hausapotheke sollte man auch alternative Möglichkeiten zum Kochen und zur Beleuchtung zu Hause haben, sowie ein netzunabhängiges Radio und Reservebatterien. "Die Vorräte sollten für mindestens 10 bis 14 Tage reichen. Und auch auf seine Haustiere sollte man nicht vergessen", unterstreicht Nossek.
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