Uraufführung
"Dramaturgischer Leckerbissen" im Theater OFF

Weigels neustes Mash-up "Blade.Unwichtig" zeigt eine Dystopie.
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  • Weigels neustes Mash-up "Blade.Unwichtig" zeigt eine Dystopie.
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Entführt in eine Welt zwischen Film und Theater: Ernst Weigel präsentiert sein neustes Mash-up.

WIEN/NEUBAU. Eine außergewöhnliche Mischung aus österreichischem Theaterklassiker und internationalem Kulturfilm zeigt das Theater OFF. Mit "Blade.Unwichtig" vereint Ernst Weigel Werner Schwabs Theaterklassiker "Übergewicht, unwichtig: Unform" und den Kinostreifen "Blade Runner" von Ridley Scott zu einem Mash-up.

Durch die Mischung der beiden Stücke entsteht eine ganz neue Geschichte. "Aber keine Sorge um das Stück genießen zu können, muss man keines der beiden Werke gesehen haben. Wenn man die Werke allerdings kennt, kann man sich auf einen dramaturgischen Leckerbissen freuen", so Weigel.

Regisseur Ernst Weigel auf der Bühne im Theater OFF.
  • Regisseur Ernst Weigel auf der Bühne im Theater OFF.
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Seine Mash-ups setzten sich mit allzeit aktuellen Themen auseinander. Sie handeln von Gedanken und Ideen die bereits in der Vergangenheit in der Literatur behandelt wurden wie Zukunftsängste, Gendergerechtigkeit oder dem Konzept des Idealmenschen. Sein neustes Mash-up "Blade.Unwichtig" zeigt eine Dystopie. In einer Welt vom Klimawandel zerstört, zeichnen Migration und Überbevölkerung die Erde. Gefährliche Androiden vom Mars kommen auf die Erde und die Eskalation nimmt ihren Lauf.

"Das Publikum kann sich auf Unterhaltung und Menschen freuen", so Weigel.
  • "Das Publikum kann sich auf Unterhaltung und Menschen freuen", so Weigel.
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Der Reiz am Mash-up ist das Experimentieren mit Theaterformen und das Zusammenbringen von Genres, so der Schauspieler und Regisseur. "Auf Basis eines Werks eines österreichischen Autors suche ich mir einen Film, der überhaupt nicht dazu passt. Und durch eine Kombination der Beiden entstehen dann immer die absurdesten Sachen. Kunst besteht aus Kontroversen und Rhythmen" so der Wahl-Leopoldstädter. 

Stück ohne fixem Text
Eine weitere Besonderheit: Das Stück folgt keinem fixen Skript. "Natürlich gibt es eine Handlungsgeschichte und gewisse Fixpunkte aber der Text bleibt größtenteils offen. Manchmal entstehen Dialoge oder Monologe ganz frei auf der Bühne, dass macht jede Aufführung einzigartig", so der 51jährige. Somit lassen sich auch tagesaktuelle Themen leichter einbauen. Deshalb dauern auch Proben mit circa neun Wochen länger als gewöhnlich. "Jeder ist sein eigener Regisseur", lacht Weigel. 

"Das Publikum kann sich über Entertainmet, Tiefe und endlich wieder Menschen auf der Bühne freuen", so Weigel. Bis Anfang Dezember läuft das Stück noch im Theater OFF. Karten gibt es unter karten@off-theater.at, 0676 360 62 06 und www.off-theater.at.
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