LKW in der Schule in Neusiedl am See

Schulqualitätsmanager Werner Zwickl, Fachgruppenobmann Roman Eder, Bildungsdirektor Heinz Josef Zitz, Volksschuldirektorin Kordula Csukker, Bürgermeisterin Elisabeth Böhm, und Fachgruppenobmann-Stellvertreter KommR Ludwig Pall.
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NEUSIEDL AM SEE. Wirtschaftskammer und Bildungsdirektion Burgenland starten wieder das gemeinsame Projekt „Lkw in der Schule“, welches Volksschulkindern die wirtschaftliche Bedeutung der Transportwirtschaft und die Gefahren des „toten Winkels“ vermitteln sollen.

Die burgenländische „Transportwirtschaft“ trägt auf vielfältige Weise zur hohen Lebensqualität in unserem Land bei. 500 Betriebe mit 2.900 Beschäftigten versorgen die Bevölkerung mit Waren des täglichen Bedarfs und sichern die Nahversorgung in der Region. Sie beliefern die Betriebe „just in time“ mit Rohstoffen, Waren sowie Gütern und sind Dienstleister für die österreichische Exportwirtschaft. „Das heimische Transportgewerbe ist somit Motor für die Aufrechterhaltung des Wirtschaftskreislaufes und des Wirtschaftsstandortes Burgenland“, so Roman Eder, Obmann der Fachgruppe Güterbeförderung in der Wirtschaftskammer.

Gemeinsames Projekt für Volksschulen erhöht die Verkehrssicherheit

Wie kommen Milch und Schokolade in den Supermarkt? Und Vorsicht im „toten Winkel“! In spielerischer Art und Weise soll den Kindern der 3. und 4. Schulstufe der Volksschule die wirtschaftliche Bedeutung des Lkw und der Transportwirtschaft sowie die Gefahren des „toten Winkels“ vermittelt werden.

In einer Unterrichtsstunde wird mit den Kindern gemeinsam erarbeitet, was es Interessantes rund um den Lkw zu erfahren gibt und wie unser Leben ohne Lkw aussehen würde. Dazu wird der Film „Kein Leben ohne Lkw“ gezeigt.

In der zweiten Unterrichtsstunde steht ein Lkw vor der Schule zur Verfügung, den die Kinder live erkunden können und wo der Effekt des „toten Winkel“ vorgeführt wird. Damit soll die Verkehrssicherheit auf dem Schulweg und auf Freizeitwegen erhöht werden.

Zusätzlich gibt es ein Malheft für jede Schülerin und jeden Schüler zum kreativen Nachbearbeiten des Themas.

„Lkw in der Schule“ ist ein Vorzeigeprojekt. Denn es vermittelt einerseits den Kindern eindrucksvoll, wie die Milch in das Marktregal gelangt und sensibilisiert dabei für die ökologischen und ökonomischen Aspekte zum Thema Verkehr. Andererseits ist es aber auch ganz wichtig, dass sie aufmerksam gemacht werden, dass ein Lkw-Fahrer keinen 360 Grad Blickwinkel aus seinem Lkw haben kann. Die Sicherheit steht daher bei diesem Projekt ebenso im Vordergrund. Transport und Logistik sind wesentliche Grundlagen für die Versorgung der österreichischen Bevölkerung, sowohl im urbanen als auch im ländlichen Raum“, freut sich Heinz Josef Zitz, Bildungsdirektor für das Burgenland, auf einen praxisorientierten Beitrag für den Unterricht.

Umweltfreundliche Lkw

Die Unternehmen haben in den letzten Jahren große Investitionen in die Modernisierung ihres Fuhrparks gemacht. „Unsere Umweltbilanz kann sich sehen lassen, der Kraftstoffverbrauch von Lkw wurde in den letzten 20 Jahren um ein Drittel verringert und der Schadstoffausstoß konnte sogar um 97 % reduziert werden“, verweist Obmann-Stellvertreter KommR Ludwig Pall auf die positive Umweltbilanz.

Sichere Lkw-Fahrer

Die Lkw-Fahrer sind neben den Autobuslenkern die einzigen Verkehrsteilnehmer, die alle 5 Jahre eine Schulung von 35 Stunden machen müssen. „Hier werden wichtige Inhalte wie Brems- und Sicherheitstechnik, Spritsparendes Fahren, Lenk- und Ruhezeiten, Ladungssicherung und Gesundheitsvorsorge für die Lenker unterrichtet. Daher gehören unsere Lenker auch zu den sichersten Verkehrsteilnehmern“, so Obmann Roman Eder.

Regional und nachhaltig

Die Transportwirtschaft sichert nicht nur regionale Arbeitsplätze, sondern ist für die Versorgung in der Fläche unverzichtbar. Laut Bericht des Rechnungshofes aus dem Jahr 2012 beginnt sinnvoller Gütertransport auf der Bahn erst ab einer Distanz von 300 km Transportstrecke und 85 % des Lkw-Verkehrs auf Österreichs Straßen haben den Ausgangs- und/oder Endpunkt ihrer Fahrt in Österreich. „Wir bringen, was Sie täglich brauchen und fahren keinen Kilometer zu viel“, bringt es KommR Ludwig Pall auf den Punkt.

Schulqualitätsmanager Werner Zwickl, Fachgruppenobmann Roman Eder, Bildungsdirektor Heinz Josef Zitz, Volksschuldirektorin Kordula Csukker, Bürgermeisterin Elisabeth Böhm, und Fachgruppenobmann-Stellvertreter KommR Ludwig Pall.
Die Kinder der Volksschule Neusiedl mit Transportunternehmer Günther Böhm, Schulqualitätsmanager Werner Zwickl, Volksschuldirektorin Kordula Csukker, Bildungsdirektor Heinz Josef Zitz, Fachgruppenobmann Roman Eder, Bürgermeisterin Elisabeth Böhm, Fachgruppenobmann Stellvertreter KommR Ludwig Pall und Spartengeschäftsführer Bernhard Dillhof

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