21.11.2016, 11:35 Uhr

Glashaus Frauenkirchen: Perlinger stellte sich den Fragen der Bevölkerung

FRAUENKIRCHEN (doho). In die dritte Runde ging vergangenen Freitag die Diskussion um das geplante Glashaus-Projekt in Frauenkirchen. Bei der Bürgerversammlung stellte der Wallener Unternehmer Werner Perlinger sein Projekt der Bevölkerung vor und stand über zwei Stunden hindurch Rede und Antwort. Eine sachliche DIskussion, bei der nur selten Emotionen hochkamen, bewahrte der eingeladene Moderator Peter Zellmann, der immer wieder klar machte, dass an diesem Abend nicht alle Fragen beantwortet werden könnten, die Bürgerinitiative aber jede Frage sammeln und zur Bearbeitung weiter reichen würde.

Allgemeine und detaillierte Fragen

Perlinger stellte die Eckdaten ds geplanten Projekts vor: 14 Hektar groß werde das Gelände sein, etwa 10 Hektar entfallen allein auf das Glashaus. Die dortigen Paradeiser werden für den Winter produziert. Die Nachfrage der Konsumenten nach frischen Paradeisern auch im Winter sei da, so Perlinger. Heimisch sollten diese im Idealfall auch sein.
Auf die Frage nach dem gewählten Standort antwortete Perlinger, dass man hier gleich den benötigten Strom habe. Gegenüber befindet sich das Umspannwerk der Bewag. Eine Dame erkundigte sich, ob für das dortige Wasserschutzgebiet Gefahr durch austretende Chemikalien oder Dünger bestehe. "Wir verwenden keine Chemikalien. Die Bewässerung ist ein geschlossenes System, aus dem nichts austreten kann.", erklärte Perlinger. Und: "Die Zutaten des Düngers bekommt man auch als Einzelner. Das sind Kali, Phosphor und Stickstoff, aus dem wir die Nährstofflösung für unsere Pflanzen mischen.", führte sein Sohn Patrick aus.
Skeptisch blieben die Leute bei der Erklärung, dass das Verkehrsaufkommen durch Frauenkirchen gleich bleiben werde. Immerhin sollen mit dem Projekt etwa 80 Arbeitsplätze geschaffen werden.

Neue Runde kurz vor Weihnachten

Insgesamt brachte der Abend viele Informationen, die die anwesende Bevölkerung dem Projekt gegenüber eher positiv zu stellen schienen. Die von der Bürgerinitiative gesammelten Fragen werde man bis zur nächsten Versammlung kurz vor Weihnachten beantworten wollen.
Ort und Zeit werden noch bekannt gegeben.
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