15.09.2014, 09:28 Uhr

Die Rübenernte hat begonnen

Rübenbauernbundpräsident Wurzinger und Landwirtschaftskammerpräsident Hautzinger auf einem Rübenfeld im Bezirk Neusiedl am See (Foto: Bgld. LWK)
BEZIRK. Bereits am 1. September hat heuer die Frührodung bei Zuckerrüben begonnen. So früh wie überhaupt noch nie. Der Grund: es wurden österreichweit mehr Rüben angebaut als die Jahre davor. Die müssen rasch verarbeitet werden, damit sie nicht zu faulen beginnen und es in Österreich nur mehr 2 Zuckerfabriken gibt. Im Burgenland ist die Anbaufläche ziemlich gleich groß geblieben wie im Vorjahr. Mit der Qualität sind die Bauern zur Zeit noch zufrieden.
Rübenbauern-Präsident Johann Wurzinger: „Aufgrund des Wegfalls der Zuckermarktordnung ab 2017 wurde zwischen den Rübenbauern-Verbänden und der AGRANA eine Vereinbarung getroffen, damit langfristig sowohl die Zuckerfabriken als auch die Rübenbauern Planungssicherheit haben. So soll nach dem Auslaufen der staatlichen Quotenregelung jeder Rübenbauer der Mitglied der ÖZVG ist, eine entsprechende privatrechtliche Abnahmemenge bekommen. Dadurch wird hinkünftig der Zuckerrübenanbau als Vertragslandwirtschaft mit den über die ÖZVG an der AGRANA beteiligten Landwirten erfolgen.

Landwirtschaftskammerpräsident Franz Stefan Hautzinger: „Wo immer es möglich ist, erfolgt der Zuckerrübentransport per Bahn. Die Bundesbahn kann aber nicht alle der fast 4 Millionen Tonnen der österreichischen Rübenernte auf der Schiene transportieren. Deshalb werden in den kommenden Wochen während der Zuckerrübenkampagne vermehrt Traktore mit großen Anhängern aber auch LKW‘s unterwegs sein, um Zuckerrüben zu transportieren. Dadurch kann es auf den Landstraßen teilweise zu einem erhöhten Verkehr kommen“.
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