09.01.2018, 09:38 Uhr

Gols: Holzbau Kast von Wirtschaftsmagazin zum Holzbauunternehmen des Jahres 2018 gekürt

Freude über die Auszeichnung: Gerti und Gerhard Kast (li.) und Julia und Florian Kast mit Sohn Franz im LKW (Foto: Michael Reitberger)

Der Holzkurier zeichnete das Golser Unternehmen für seine "herausragenden Leistungen" aus

GOLS. Das internationale Wirtschaftsmagazin Holzkurier hat das Familienunternehmen Holzbau Kast GmbH aus Gols für seine "herausragenden Leistungen" als Holzunternehmen des Jahres 2018 ausgezeichnet. Ing. Gerhard Kast, Geschäftsführer der Holzbau Kast GmbH, freut sich sehr über die Wertschätzung seiner Arbeit: „Wir blicken zuversichtlich in das kommende Jahr und freuen uns schon auf spannende Holzbau-Projekte.“

1877 gegründet

Gegründet 1877, übernahm der heute 57-jährige Gerhard Kast die Firma im Jahr 1990 mit damals 15 Mitarbeitern. Heute beschäftigt das Unternehmen aus Gols 45 Arbeitnehmer und zählt laut dem Magazin zu den stärksten Holzbaubetrieben im Burgenland. Die Arbeiten reichen vom klassischen Dachstuhl bis hinzu modernen Holzbauten. Seit fast 50 Jahren setzt Holzbau Kast GmbH auf nachhaltigen und energieeffizienten Holzbau und baut verstärkt mit ökologischen Baustoffen.

Alle Vorfahren waren Zimmerer

"Meine Vorfahren waren alle Zimmerer", erzählt Gerhard dem Magazin. Und auch die Zukunft scheint gesichert, steht sein Sohn Florian Kast doch bereits seit 1998 mit beiden Beinen im Familienbetrieb. Gedanken um die Fortführung der Firma muss sich Gerhard also keine machen – vielmehr bereitet ihn die ausländische Konkurrenz Sorgen: " Ein nach wie vor bestehendes Problem ist die Konkurrenz aus den östlichen Nachbarländern. Von dort aus werden Regieleistungen zu Dumpingpreisen angeboten, wo unsere Firmen nicht mithalten können. Wir wollen unsere gut ausgebildeten Fachkräfte nach österreichischem Maßstab gerecht entlohnen und können dafür auch Qualitätsarbeit leisten, für die wir jederzeit geradestehen", wird der Geschäftsführer vom Magazin zitiert.

"Image leidet darunter"

Letztlich würde die Reputation der heimischen Unternehmen unter der oft mangelhaften Arbeit aus dem Ausland leiden: "Wenn Subsubunternehmer aus dem Ausland bei uns Häuser bauen, die ein geschultes Auge schon aus der Entfernung als Totalschäden ausmachen kann, leidet auch das Image des österreichischen Holzbaus darunter. Dieser Dinge sollte sich die Politik dringendst annehmen“, fordert der auch in der Landesinnung Holzbau aktive Firmenchef.
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