Aktiv bleiben
Bewegungs-Tipps für die ganze Familie

Kleinere sportliche Aktivitäten lassen sich ohne großen Aufwand in den Familien-Alltag integrieren.
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  • Kleinere sportliche Aktivitäten lassen sich ohne großen Aufwand in den Familien-Alltag integrieren.
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Durch die aktuellen Einschränkungen kommt in vielen Familien die Bewegung zu kurz. Diese Tipps helfen Eltern und Kindern dabei, fit zu bleiben.

OÖ. Wer sich derzeit vorschriftsgemäß hauptsächlich in seinen eigenen vier Wänden bewegt, bewegt sich wohl weniger als sonst. Dabei ist in herausfordernden Situationen der körperliche Ausgleich für junge Menschen besonders wichtig. Zu wenig Bewegung tut auf die Dauer dem Körper und auch der Psyche nicht gut. Kleinere sportliche Aktivitäten kurbeln außerdem den Kreislauf an und stärken unser Immunsystem. „Wenn derzeit Radfahren, Spielplatz, Turnunterricht und Co wegfallen, sind Familien gefordert, einen anderen Ausgleich zu finden“, so Christina Kern, Mitarbeiterin im SOS-Kinderdorf Altmünster. Sie hat Tipps, wie man tägliche Bewegung in den Familien-Alltag integrieren kann.

Hindernislauf

Alltagsgegenstände wie Kissen, Löffel, Trinkflaschen oder Dosen hat jeder zu Hause. Daraus lassen sich ganz leicht ein Geschicklichkeitslauf oder verschiedene Hindernis-Parcours gestalten, die Spaß und Bewegung in den Corona-Alltag bringen. Auch die Möbel kann man dafür zweckentfremden: Über die Couch, unter dem Tisch durch und mit einem Bein von einer „Zeitungsinsel“ zur nächsten hüpfen … beim Ausdenken eines lustigen Parcours wird gleich auch die Fantasie ein wenig mittrainiert.

Bewegte Pause

Integrieren Sie einige leichte Übungen in Ihre Tagesstruktur. Zum Beispiel in der Lernpause gemeinsam 20 Hampelmänner springen, alle Gliedmaßen kräftig ausschütteln und bei offenem Fenster strecken und dehnen.

Sit-Up-Challenge

Für ehrgeizige SportlerInnen eignen sich Challenges mit individuellen Zielen. So kann man etwa ein Liegestütz- oder Sit-Up-Tagebuch einführen. Jeden Tag steckt man sich das Ziel etwas höher und ist nach der Corona-Zeit so fit wie nie. Für die Kleinsten können Sie die Challenge kindgerecht gestalten. Zum Beispiel: Kind legt sich auf den Rücken – vielleicht auf einen Teppich oder eine Sportmatte – bei den Füßen liegen einige Kuscheltiere, beim Kopf steht eine Kiste, nacheinander wird nun jedes Kuscheltier mit den Füßen gepackt und über den Kopf in die Kiste transportiert.

Ab auf´s Parkett

Wie wäre es mit einem Online-Tanzkurs? Mit Hilfe von YouTube kann man mittlerweile ganz leicht und kostenlos neue Tanzstile oder Choreografien einstudieren, die Jugendliche cool finden und sich je nach Schwierigkeitsgrad auch für kleinere Kinder eignen. Vielleicht wollen Sie sich auch gemeinsam ein kleines Theaterstück rund um den Tanz überlegen und mit dem Smartphone aufzeichnen. Oma und Opa, Tanten und Freunde freuen sich bestimmt über solche Videogrüße.

Hau drauf!

Erinnern Sie sich noch ans Topfschlagen? Einfach Augen verbinden und einen Topf im Raum platzieren. Dann bekommt der Spieler oder die Spielerin einen Kochlöffel in die Hand und wird mit "heiß/kalt"-Zurufen von den anderen zum gesuchten Objekt gesteuert.

Reise nach Jerusalem

Ebenfalls ein Klassiker: Die Reise nach Jerusalem. Für ein bis zwei Kinder gibt es eine nette Alternative: Musik einschalten, tanzen, hüpfen, schütteln und wenn jemand „Stop“ ruft und die Musik ausmacht, müssen alle in der aktuellen Position versteinern und für ein paar Sekunden muksmäuschenstill verharren, bis die Musik weiterspielt.

Der Boden ist Lava

Beim Lava-Spiel tut man so, als bestünde der Boden aus feurig heißem Magma. Alle müssen daher vermeiden, den Boden zu berühren. Die Spielerinnen und Spieler halten sich auf den Möbeln oder Teppichen auf und hüpfen weiter, ohne dabei einen Fuß auf den Boden zu setzen. Eine ähnliche Variante kann man auch mit Luftballons oder einem leichten Ball spielen. Luftballon hin und her schupfen, ohne dass dieser am Boden aufkommt. Nur aufpassen, dass keine Vasen ect. herumstehen, sonst kann leicht etwas zu Bruch gehen. Und in der Lava verglühen.

Ohhhm!

Damit nach der ganzen Bewegung auch wieder ein bisschen Ruhe einkehrt, eignen sich Yoga- oder Achtsamkeitsübungen. Dazu gibt es mittlerweile eigene Yoga-Sessions auf YouTube und Instagram, die auch für Kinder geeignet sind. Gemeinsam lässt sich so ein wenig Entspannung in den Tag integrieren.

Mehr SOS-Familientipps für den Alltag mit Kindern und Jugendlichen unter:
sos-kinderdorf.at/familientipps

Kleinere sportliche Aktivitäten lassen sich ohne großen Aufwand in den Familien-Alltag integrieren.
Christina Kern, Mitarbeiterin im SOS-Kinderdorf Altmünster
Autor:

Birgit Leitner aus Oberösterreich

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