Premiere in Kobersdorf: "Othello darf nicht platzen" überzeugte

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KOBERSDORF (EP). Viel und herzlich gelacht wurde bei der Premiere von "Othello darf nicht platzen" bei den Kodersdorfer Schlossspielen. Das Premierenpublikum erlebte eine flotte, spritzige, kurzweilige Komödie rund um einen Tenor mit Starallüren.

Geschichte

Dieser soll in einer Opernproduktion den Othello singen. Das Chaos ist perfekt, als dieser sich verspätet, schließlich für tod gehalten wird und ein Doppelgänger an seine Stelle tritt...
Wolfgang Böck zieht in dem Stück von Ken Ludwig alle Register seines schauspielerischen Könnens, einschließlich eines hinreissenden italienischen Akzentes mit dem er die Damenwelt verzückt. Nicht minder brillant agiert Gerhard Kasal als Assistent des Operndirektors, der sich im Laufe der Geschichte als der Tenor ausgibt. Die beiden treiben die Verwechslungskomödie temporeich auf die Spitze. Marie-Therese Futterknecht spielt die temperamentvolle Ehefrau des Opernstars, Erich Schleyer überzeugt als exentrischer Operndirektor. Regisseur Michael Gampe ist eine Komödie mit Esprit und Charme gelungen, auch das spartanische Bühnenbild von Erich Uiberlacker überzeugte.
Den Premierenabend ließ sich neben zahlreicher Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur auch nicht die ehemalige Sportgröße Toni Polster samt Anhang entgehen. Ein Empfang im Schloss vor der Aufführung und die obligatiorische Feier danach im Schlosshof mit Live-Musik und kulinarischen Schmankerln rundeten den einmal mehr, dann wieder weniger lauen Sommerabend ab.

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