Jobwoche geht weiter
AK-Präsident als Praktikant in Neutal
- AK-Präsident Gerhard Michalitsch packte bei Swarco Futurit in Neutal selbst mit an und erhielt Einblicke in die Fertigung von Verkehrssignal-Systemen.
- Foto: AK Burgenland
- hochgeladen von Victoria Rosenberger
Anpacken statt zuschauen: Im Rahmen der bereits fünften Jobwoche der Arbeiterkammer (AK) Burgenland tauscht AK-Präsident Gerhard Michalitsch seinen Schreibtisch gegen den Arbeitsplatz in burgenländischen Betrieben. Am zweiten Tag der diesjährigen Aktion führte ihn sein Einsatz nach Neutal zu Swarco Futurit Verkehrssignal-Systeme.
NEUTAL. Unter dem Motto „Hatl packt an“ erhielt AK-Präsident Gerhard Michalitsch dabei Einblicke in die tägliche Arbeit des Unternehmens und arbeitete selbst in der Fertigung mit. Swarco Futurit gilt als Weltmarktführer bei digitalen Verkehrszeichen und steht damit für die Bedeutung regionaler Fachkräfte und Know-how im Burgenland.
Der Arbeitstag begann bereits um 6 Uhr morgens mit der Fertigung von Steuergeräten für Kreuzungsanlagen. Dabei wurde dem AK-Präsidenten unter anderem gezeigt, wie der Klemmleistenaufbau und die dazugehörige Verdrahtung fachgerecht durchgeführt werden.
Anschließend ging es in die Fertigung der Wechselverkehrszeichen. Dort konnte Michalitsch weitere praktische Erfahrungen sammeln und die Arbeit der Beschäftigten aus nächster Nähe kennenlernen. „Diese Arbeit erfordert viel Fingerspitzengefühl und Geduld. Es ist beeindruckend zu sehen, wie konzentriert und präzise die Arbeitnehmer ihre Aufgaben erledigen“, betonte der AK-Präsident.
- Bei seinem Arbeitstag in Neutal überzeugte sich Gerhard Michalitsch von der Präzision der Beschäftigten und der Bedeutung regionaler Fachkräfte.
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Fachkräfte als Schlüssel für den Standort
Bei seinem Besuch zeigte sich Michalitsch besonders von der regionalen Fachkräftebasis beeindruckt. „Es freut mich zu sehen, wie viele regionale Fachkräfte hier tätig sind. Nur dank ihnen ist es möglich, einen Betrieb aufrecht zu erhalten“, erklärte er.
Gleichzeitig verwies der AK-Präsident auf die Bedeutung der Ausbildung junger Menschen. Der Fachkräftebedarf sei auch am Standort in Neutal spürbar. Swarco Futurit setzt daher selbst auf die Ausbildung von Lehrlingen.
Aus Sicht Michalitschs sollte die Ausbildung von Fachkräften künftig stärker unterstützt werden. Er brachte unter anderem ein Bonus-Malus-System für die Lehrlingsausbildung ins Gespräch. Auch eine „Transferzahlung“ sei in diesem Zusammenhang für ihn ein möglicher Ansatz.
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