Service wird großgeschrieben

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OBERPULLENDORF. Beratung und Vermittlung haben im AMS oberste Priorität, daher investiert das AMS Oberpullendorf vermehrt Ressourcen ins Service für Unternehmen. "Rund 150 Betriebsbesuche haben wir 2015 absolviert. Durch intensiven Kontakt mit den Betrieben aus der Region gelingt es uns offene Stellen zu akquirieren. Ohne offene Stellen sind auch keine Vermittlungen möglich. Deshalb haben wir auch attraktive Angebote für Firmen, die wir gerne auch bei unseren Betriebsbesuchen näher vorstellen", so AMS Geschäftsstellenleiterin Jutta Mohl.
Zu den Angeboten des AMS zählen unter anderem Personalvorauswahlen, Förderungen für über 50 Jährige , Lehrstellenförderungen oder AQUA (Arbeitsplatznahe Qualifizierung).
"Alle unsere Services sind kostenlos – auch die Vorauswahlen - die den Firmen viel Arbeit und Zeit ersparen, und von Unternehmen, die bereits damit Erfahrung haben, sehr geschätzt werden. Achtung: Jede Förderung seitens des AMS ist im Vorhinein zu vereinbaren. Auskünfte erteilen Rita Glasner und Marc Beisteiner", so Mohl weiter.
Auch auf gute Beratung wird großen Wer gelegt. Durch die Umstellung auf SpontankundInnenmanagement im März 2015 habe man mehr Zeit für Beratungsgespräche zur Verfügung. "Unsere MitarbeiterInnen bilden sich laufend weiter, um bestmögliche Beratung und Unterstützung bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt zu gewährleisten."

Was kommt auf das AMS 2016 zu:

Laut Arbeitsmarktprognosen soll 2016 das Wirtschaftswachstum um 1,2 % steigen. Auch das Arbeitskräfteangebot wird österreichweit ansteigen (+57.300). Es wird mehr unselbständige Beschäftigte in Österreich geben (+ 25.000). Aber auch die Arbeitslosigkeit wird ansteigen – österreichweit rechnet man mit einem Anstieg von über 32.200 Personen. Das entspricht in etwa einer Arbeitslosenquote von 9,9 %. Im Herbst 2015 lag die Arbeitslosenquote österreichweit bei 9,2 %.
Digitalisierung und Automatisierung werden immer wichtiger. Vor allem Niedrigqualifizierte haben es in Zukunft noch schwieriger, einen Job zu finden. Die Prognosen deuten auf eine weiterhin negative Entwicklung am Arbeitsmarkt hin. Es sei schwierig längerfristige Prognosen zu stellen, wie sich die technischen Möglichkeiten entwickeln werden. "Sicher ist jedoch, dass andere und höhere Qualifikationen gefragt sein werden. Niedrig qualifizierte Menschen sind jetzt bereits am Stärksten von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen. Arbeitslose Personen, die über keine abgeschlossene Ausbildung verfügen und an einer Ausbildung interessiert sind, können wir FacharbeiterInnen Ausbildungen im BUZ Neutal empfehlen."

Zum Thema Flüchtlinge

Die Flüchtlinge seien nicht Schuld an der hohen Arbeitslosigkeit. "Die Arbeitslosenzahlen steigen bereits seit der Wirtschaftskrise 2009 stetig an. Die in Österreich eintreffenden Flüchtlinge sind mehrheitlich niedrig qualifiziert. Das AMS geht nicht davon aus, dass die anerkannten Flüchtlinge österreichische Arbeitskräfte verdrängen."
Etwa 35 – 40 Personen im Bezirk trifft die Insolvenz der Firma Zielpunkt. Der Großteil der Betroffenen sind Frauen über 45 Jahre. Bereits jetzt sind mehr als ein Drittel unserer vorgemerkten Personen über 50 Jahre alt. Für über 50jährige gibt es attraktive Förderungen für Betriebe (z.B. Eingliederungsbeihilfe 50 Plus); für die ehemaligen Zielpunkt - MitarbeiterInnen soll es auch eine Arbeitsstiftung geben.

Autor:

Eva Maria Plank aus Oberpullendorf

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