23.06.2017, 10:34 Uhr

Oberpullendorfer besuchen ihre Partnerstadt Bad Neustadt an der Saale

(Foto: Stadtgemeinde Oberpullendorf)

Im Frühjahr 1982 besiegelten die Mandatare der beiden Städte Oberpullendorf und Bad Neustadt an der Saale einstimmig eine Partnerschaft.

OBERPULLENDORF/NEUSTADT. Zum Jubiläum der 35. Wiederkehr dieses völkerverbindenden Paktes weilten auch diesmal 38 Oberpullendorfer vom 16. bis zum 18. Juni im Frankenland.

Herzliche Begrüßung

Nach einer herzlichen Begrüßung durch den Neustädter Partnerschaftreferenten Norbert Klein gab es im „Fränkischen Hof“ einen gemütlichen Abend. Während man sich genüsslich den kulinarischen Köstlichkeiten hingab, wurde Gastgeschenke ausgetauscht. Oberpullendorfs Bürgermeister Rudolf Geißler überreichte als Besonderheit einen großen Krebs aus Keramik, ein Werk des jungen ungarischen Künstlers Géza Boldizsár. In seiner kurzen Rede meinte Geißler, hätten sich die Oberpullendorfer schon bei der Stadterhebung stolz als „Krebsler“ deklariert, würde dieser möglicherweise das Stadtwappen zieren.

Stoober Plutzer

In Bezug auf die Tatsache, dass im Rhönmuseum in Fladungen ein Stoober Plutzer ausgestellt ist, überreichte Hafnermeister Johann Friedl einen solchen, gefüllt mit Scheiblbirn-Schnaps vom „Biri“, dem „Stoober Hochgebirge“, wie Oberpullendorfs Partnerschaftsbeauftragter Wolfgang Ehrenhöfer mit einem Augenzwinkern erläuterte.

Zahlreiche Sehenswürdigkeiten

Am zweiten Tag besichtigten die burgenländischen Gäste die Preh-Werke. Der Nachmittag endete nach einem Ausflug in das Freilichtmuseum Fladungen ausgesprochen gemütlich auf dem Kreuzberg bei frischem Klosterbier. Als besonderer Gast stellte Landrat Thomas Habermann vom Landkreis Rhön-Grabfeld ein.
Am Sonntagvormittag gab es noch eine Stadtführung durch Bad Neustadt, musikalisch begleitet durch das Platzkonzert einer Blasmusikkapelle aus Hendungen. Allgemeiner Tenor beim Abschied: „Wolfgang Ehrenhöfer hat wieder mit Norbert Klein und Edgar Zeiß ein tolles Programm zusammengestellt. Und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, da kommen die Neustädter nach Oberpullendorf.“ Dass es dann bei der Heimreise noch einen kurzen Abstecher zu einer Schokolade-Manufaktur in Laaber gab, soll auch nicht verschwiegen sein.
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