Pinkafeld
Neuer Turnsaal, neue Bibliothek und einstimmiger Budgetbeschluss
- Pinkafeld ist Familienfreundliche Gemeinde: Gemeinderat Christoph Theiler (FPÖ), Vizebürgermeister Adrian Kubat (SPÖ), Vizebürgermeisterin Carina Laschober-Luif (ÖVP), Gemeinderat Eduard Posch (NEOS)
- Foto: Michael Strini
- hochgeladen von Michael Strini
Die Stadtgemeinde Pinkafeld hat für kommendes Jahr einige Projekte geplant. Ein Teil ist bereits in Umsetzung. Vor allem der Neubau des Turnsaals oder die Sanierung und Erweiterung des Allwetterbades sowie die Finalisierung des Campusausbaus sind wesentliche Meilensteine für die Stadt. Auch Brauchtumspflege oder die Verkehrssicherheit sind Themen auf der politischen Agenda.
PINKAFELD. Ein wichtiges Projekt für die Stadtgemeinde ist der Neubau eines zweiten Turnsaals in der Volksschule. 2026 soll dieser fertiggestellt werden. Auch Vereine werden ihn nutzen können. In einigen Straßenzügen wird 2026 ein neues Parkraummanagement eingeführt, um Anrainer zukünftig zu entlasten und den öffentlichen Verkehr oder Fahrgemeinschaften zu fördern.
Ferner soll 2026 der Neubau des Campus der Hochschule Burgenland abgeschlossen werden. Damit wird auch eine Basis für die geplante Medizinuniversität gelegt. Auch die Übersiedelung der Polytechnischen und Berufsschule Oberwart ist für 2026 geplant. Die Fortsetzung der Brauchtumspflege mit bewährten Höhepunkten und weitere Maßnahmen als familienfreundliche Gemeinde stehen am Programm. Ein Thema ist auch eine Nachfolge für einen praktischen Arzt, der Ende 2026 in den Ruhestand treten wird.
- Vizebürgermeisterin Carina Laschober-Luif, Gemeinderat Christoph Theiler, Vizebürgermeister Adrian Kubat und Bürgermeister Kurt Maczek.
- Foto: Attila Farkas
- hochgeladen von Michael Strini
Einstimmiger Budgetbeschluss
In seiner jüngsten Sitzung hat der Pinkafelder Gemeinderat die Weichen für das kommende Finanzjahr gestellt und das Budget 2026 einstimmig verabschiedet. Obwohl die Sitzung zunächst aufgrund der Abwesenheit zahlreicher Gemeinderäte an der Kippe der Beschlussfähigkeit stand, konnte der wichtige Beschluss letztlich gefasst werden. Das vorliegende Budget zeichnet sich durch das Wirken der bereits umgesetzten Finanzmaßnahmen aus, die nun den notwendigen Spielraum für bedeutende Zukunftsinvestitionen eröffnen.
Der Zweite Vizebürgermeister Adrian Kubat (SPÖ) unterstreicht dabei die Bedeutung von Stabilität und Weitblick für die Stadt. „Politik darf kein Selbstzweck sein. Sie muss dort ansetzen, wo sie das Leben der Menschen spürbar verbessert und den Standort nachhaltig absichert“, hielt Kubat fest.
- So soll der neue Komplex am Campus Pinkafeld aussehen.
- Foto: Pichler & Traupmann Architekten
- hochgeladen von Michael Strini
Finanzielle Berechenbarkeit
Ein wesentliches Element der neuen Budgetplanung ist die finanzielle Berechenbarkeit für die Haushalte. Dass das Budget 2026 ohne Gebührenerhöhungen über der reinen Inflationsanpassung auskommt, wertet Finanzstadtrat Martin Kramer (SPÖ) als Konsequenz der bisherigen Linie: „Unsere zuletzt gesetzten Maßnahmen erlauben es uns heute, den Menschen in unserer Gemeinde Stabilität zu garantieren. Wir sichern die Leistungen der Stadt durch Sparen innerhalb der Organisation, ohne die Belastungsschraube für die Bevölkerung weiter nach oben zu drehen.“
Gleichzeitig setzt das Budget einen markanten Schwerpunkt im Bereich Bildung und Kultur. Ein zentrales Vorhaben ist die Errichtung der neuen Stadtbibliothek, die in enger Kooperation mit der Hochschule Burgenland realisiert wird. Ergänzt wird diese Bildungs- und Kulturoffensive durch die umfassende Aufwertung des Stadtmuseums. Für Kubat sind dies Investitionen in das Fundament der Stadt: „Mit der neuen Bibliothek verankern wir die Hochschule noch tiefer im Herzen unserer Stadt. Das ist eine klare Ansage für den Bildungsstandort Pinkafeld. Gleichzeitig bewahren wir mit dem Stadtmuseum unsere Wurzeln, denn wer seine Herkunft kennt, kann die Zukunft entschlossen gestalten.“
Neben diesen kulturellen Vorhaben sichert das Budget wichtige Infrastrukturprojekte ab, wie die Fertigstellung des neuen Turnsaals, die Sanierung der Schulstraße sowie Hangwasserschutzmaßnahmen und den neuen Waldfriedhof. Auch die Vereinsförderungen werden wie im Vorjahr in vollem Umfang fortgeführt. „Am Ende des Tages zählt nicht das Reden und Ankündigen, sondern das Tun. Wir bauen an einem Pinkafeld, das modern, sicher und vor allem für alle Generationen lebenswert bleibt“, so Kubat.
Mehr Berichte aus Pinkafeld
Weitere Infos zu den unterstützenden Betrieben:
OSG
HTL Pinkafeld


MeinBezirk auf
MeinBezirk als
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.