Von der Notwendigkeit zur Vision

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BERNSTEIN (ps). Sehr oft hat man nicht die Gelegenheit, gleich 4 Bürgermeister gemeinsam in einer illustren Runde anzutreffen. So war es am 9. Oktober bei der Feier zum 89. Geburtstag von Kurt Rehling, dem ersten Bürgermeister der Großgemeinde eine besondere Gelegenheit, lustige Anekdoten und Erlebnisse, aber vor allem von den Errungenschaften aus der Amtszeit jener Gemeindechefs zu hören, die Bernstein zu einer der lebens- und liebenswertesten Gemeinden des Bezirkes ausgebaut haben.
Sie alle haben als Bürgermeister viel Aufbauarbeit geleistet und zum Wohle der Menschen in der Großgemeinde sichtbare Spuren im Wandel der letzten 45 Jahre hinterlassen.

4 Bürgermeister - 5 Ortsteile
Durch den Zusammenschluss mit Rettenbach, Stuben, Dreihütten und Redlschlag im Jahre 1971, wurden Vor- und Nachteile einer Großgemeinde deutlich spürbar.
Kurt Rehling wurde der erste Bürgermeister der Großgemeinde. Ein Polizeibeamter, dem Verwaltung nichts Fremdes war, ein Gewinn für die Gemeindestube. Im Jahr 1992 wurde Kurt Rehling von Johann Schmidt abgelöst, der als Bürgermeister direkt vom Volk gewählt wurde. 2002 übernahm Robert Marth den Chefsessel in der Gemeinde und übergab diesen 2011 an Renate Habetler, der ersten Bürgermeisterin im Bezirk.

Notwendigkeiten & Projekte

In den 1960er Jahren erlebte Bernstein touristisch einen wahren Boom. Durch das einmalige Vorkommen des grünen Edelserpentins wurde der Ort weithin bekannt und ein attraktives und beliebtes Urlaubs- und Ausflugsziel. Diesen touristischen Hype will Renate Habetler erneut aufleben lassen. Plötzlich war der Ausbau der Infrastruktur oberstes Ziel.
„In meine Zeit fällt der Bau der Leichenhallen, der schrittweise Ausbau der Wasserversorgung, der Bau des Feuerwehrhauses Bernstein und die Anfänge des Kanalbaues in den Ortsteilen“, so Kurt Rehling. Johann Schmidt hat mit der getrennten Budget-aufteilung eine Gemeindetrennung abgewendet, viel Geld für den Ausbau des Straßennetzes, der Schulen sowie Wasserleitung, Ortsbeleuchtung, Aufschließungen, den Ankauf des Madonnenschlössls, den Ausbau des Naturschwimmbades und des Grasskizentrums in Rettenbach - das internationalen Ruf erlangte - in die Hand genommen.
Robert Marth investierte viel in die Sanierung der Infrastruktur, leitete als OSG-Mitarbeiter einen wahren Bauboom mit Siedlungs- und Wohnhausbauten und sonstigen Projekten ein.

Renate Habetlers Ziele & Visionen
"Ich habe mit dem Sportzentrum, Fußballplatz, Kabinen- und Clubraum-Ausbau in die Zukunft investiert, denn unsere Kinder sind das wertvollste Kapital unserer Gemeinde, die Ortsdurchfahrt ausgebaut, den Wohnungsbau samt betreubaren Wohnen forciert, plane den Bau eines Gemeindezentrums samt Bauhof, möchte den Hauptplatz neu gestalten und dabei die Ideen der Bevölkerung einfließen lassen und habe das Madonnenschlössl zu einer Kulturarena mit 30 Betten ausgebaut", so Habetler, die 3 Mal pro Woche mit der Walkinggruppe Bernstein bewegt und den Menschen ein "Wir sind Bernstein" Gefühl gibt.

Autor:

Peter Seper aus Oberwart

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