Oberwart
2,5 Millionen Euro für neue Sportstätten am Messegelände

Gemeinsam für den Sport: Die Vertreter der Gemeinde Oberwart und LR Heinrich Dorner
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Der Spatenstich für die neue Heimstätte des ESV Oberwart und UTC Oberwart erfolgte am 8. Juli.

OBERWART. Nachdem der neue Bildungscampus mit Volksschule, Musikschule und Räumlichkeiten für die Stadtkapelle bei der EMS Oberwart entstehen soll, wurde für die am Areal befindlichen Sportanlagen des ESV Oberwart und UTC Oberwart eine neue Heimstätte gesucht.
Diese wurde rasch mit einem Areal beim Messegelände Oberwart gefunden. Am Donnerstag, 8. Juli, erfolgte nun der Spatenstich für das sportliche Großprojekt, das auch Synergien für die Sportstadt Oberwart bringen soll.

Rasche Einigung

Oberwarts Bürgermeister Georg Rosner freute sich, dass mit den Vereinen durch enge Zusammenarbeit und konstruktiven Gesprächen eine rasche Einigung erzielt werden konnte: "Für uns war immer klar, dass die Verlegung der Sportanlagen nur im Einvernehmen mit den Vereinen erfolgen kann. Sowohl der UTC als auch der ESVO waren offen für Vorschläge und haben die Planung ihrer neuen Sportstätten in die Wege geleitet. Die Stadtgemeinde wird insgesamt rund 2,5 Millionen Euro für beide Sportprojekte investieren. Dies ist ein wichtiger Schritt, der im Kontext und im großen Ganzen für den zukünftigen Bildungscampus zukunftsweisend ist."
"Ich danke auch dem Land Burgenland für die gute Zusammenarbeit und freue mich auch über das konstruktive Miteinander im Gemeinderat und die einstimmigen Beschlüsse zum Projekt. Heute ist wieder ein guter Tag für Oberwart", so Rosner weiter.

Die neuen Sportanlagen werden in unmittelbarer Nähe der Messehallen Oberwart errichtet.
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Acht Tennisplätze und Stocksporthalle

Im Bereich des Messegeländes werden acht moderne Tennisplätze errichtet – zwei davon mit einem Red Court-Belag, um ganzjährig bespielt zu werden, sowie vier mit einer Flutlichtanlage. Neue Sanitärräumlichkeiten mit Duschen und Toilettenanlagen, getrennt nach Männern und Frauen, sowie ein neues Vereinshaus runden den Neubau ab. Das Vereinshaus bietet im Innenbereich und auf einer Rundum-Terrasse Platz für 60 Personen.
Der ESV Oberwart mit seinen 176 Mitgliedern, davon 64 aktive Stocksportler, ist der größte Stocksportverein Österreichs und bekommt eine neue Stocksporthalle mit acht Bahnen mit internationalen Maßen und einer fix integrierten Tribüne. Die in Massivbauweise errichtete und ganzjährig genutzte Kantine und die Aufenthaltsräumlichkeiten bieten im Innenbereich rund 90 Sitzplätze sowie zusätzliche Sitzplätze auf der 100m2 großen Terrasse. Und auch die EDV- und Softwareanlagen müssen auf den modernsten Stand gebracht werden, um sämtliche Veranstaltungen durchführen zu können.

Oberwarter Unternehmen

"Das Projekt fand eine breite Mehrheit im Gemeinderat und in der Eigentümergesellschaft. Das Messegelände wird so im Bereich Sport erweitert. Auch die Messehallen werden nach langer Pause wieder mit Leben gefüllt. Für die Vereine entsteht nun am Areal ein wirklich herzeigbares Projekt. Die ersten Ausschreibungen sind bereits vergeben. der Spatenstich ist ein weiterer Meilenstein", so inform events-Geschäftsführer und Amtsleiter Roland Poiger.
Zum Zug kamen Oberwarter Unternehmen. "Es freut mich, dass unter allen Bewerbern vorwiegend Oberwarter Unternehmen den Zuschlag erhielten. Die Vereinshalle errichtet die Unger Steel Group, Schwartzbau ist für den Hochbau im Stocksportbereich verantwortlich, Klöcher Bau übernimmt den Tiefbaubereich im Tennis", fasst Poiger zusammen.

Schaubild Stocksporthalle Oberwart
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Breite Auswirkung

"Oberwart ist Schul-, Messe-, Kultur- und Sportstadt, sowie ein wirtschaftliches Zentrum im Südburgenland. Gerade rund ums Messegelände entstehen viele tolle neue Projekte wie das neue Krankenhaus, die neue Bezirksstelle des Roten Kreuzes und nun auch dieses Sportzentrum. Entlang der zukünftigen Trasse vom neuen Kreisverkehr an der B63a zur Dornburggasse werden weitere Projekte realisiert", so Bgm. Georg Rosner.
Sportlandesrat Heinrich Dorner strich die wirtschaftliche Bedeutung des Sports hervor: "Ich bin heute gerne gekommen, um den Sport voranzutreiben. Ich freue mich über die Investitionen der Stadtgemeinde Oberwart in dem Bereich, die nicht selbstverständlich sind. Das Projekt betrifft zwar den Sport, erzielt aber große Auswirkungen auf Bauwirtschaft, Infrastruktur, aber auch Verkehr. Sport verbindet und ist Zusammenhalt, aber weit mehr als das. Er spielt in viele wirtschaftliche Bereiche hinein."

Spatenstich fürs neue Sportzentrum für Tennis und Stocksport: Peter Hammerl (Obmann UTC Oberwart), Bgm. Georg Rosner, LR Heinrich Dorner und Christian Resch (Obmann ESV Oberwart).
  • Spatenstich fürs neue Sportzentrum für Tennis und Stocksport: Peter Hammerl (Obmann UTC Oberwart), Bgm. Georg Rosner, LR Heinrich Dorner und Christian Resch (Obmann ESV Oberwart).
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Special Olympics und weitere Events

Die Sportstadt Oberwart verfügt über viele Vereine und ist auch Austragungsort zahlreicher nationaler und internationaler Wettkämpfe - vom Judo über Basketball bis zum Fußball. Mit den neuen Sportanlagen sollen weitere Großereignisse nach Oberwart geholt werden.
Die neuen Sportstätten sollen rechtzeitig zu den 2022 stattfindenden Special Olympics Nationalen Sommerspielen fertig gestellt sein und würdig eingeweiht werden. „Die 8. Nationalen Special Olympics Sommerspiele mit internationaler Beteiligung, die vom 23. bis 28. Juni 2022 im Burgenland stattfinden, sind ein absolutes Highlight für unser Bundesland und vor allem für die Austragungsorte wie Oberwart und Pinkafeld eine enorme Bereicherung. Dafür braucht es eine Sportinfrastruktur, die auf dem neusten Stand ist. Mit den beiden Sportanlagen, die in den nächsten Monaten in Oberwart gebaut werden, wird diesem Anspruch voll Rechnung getragen“, so Dorner: "Zudem sollten topmoderne Anlagen auch Ansporn für die Jugend sein, den jeweiligen Sport auch auszuüben."
Das Ziel des ESV Oberwart ist es, 2022 auch das Staatsliga Final Four, den höchsten Stocksportbewerb in Österreich, in Oberwart durchführen zu dürfen – auf eine positive Rückmeldung wird noch gewartet. Rund 1.000 Besucher werden dann an zwei Tagen erwartet. Oberwart könnte damit auch eine Art "Landessportzentrum Süd" werden.

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