Einsparungen
Gemeinde Litzelsdorf beschließt Konsolidierungspaket
- Die Gemeinde Litzelsdorf muss sparen: Der Gemeinderat verabschiedete bei seiner letzten Sitzung einstimmig ein Konsolidierungspaket.
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Auch die Gemeinde Litzelsdorf bleibt von der landesweiten Finanzkrise nicht verschont. Wie Bürgermeister Jürgen Resch (ÖVP) in einem offenen Schreiben an die Bevölkerung mitteilt, wurde der Voranschlag für 2025 vom Land Burgenland wegen eines strukturellen Defizits von rund 200.000 Euro jährlich nicht genehmigt. Die Gemeinde wurde daher aufgefordert, ihr Budget grundlegend zu überarbeiten.
LITZELSDORF. In einem überfraktionellen Konsolidierungsausschuss, bestehend aus Vertretern aller im Gemeinderat vertretenen Parteien sowie der Amtsleitung, wurde ein Maßnahmenpaket geschnürt. Dieses umfasst sowohl Einsparungen als auch Einnahmensteigerungen in der Höhe von rund einer Million Euro bis 2028.
- Alle Fraktionen von ÖVP, SPÖ und FPÖ konnten sich am Ende auf das Konsolidierungspaket einigen.
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Gebührenerhöhung 2026
Besonders schmerzhaft: Auch Gebührenerhöhungen ab 2026 sind Teil des Pakets. Diese wurden im Gemeinderat heftig diskutiert, am Ende jedoch einstimmig beschlossen. "Es war uns allen wichtig, sozial ausgewogene Lösungen zu finden. Für Härtefälle sind Zahlungserleichterungen vorgesehen", betont Bürgermeister Resch.
Die Ursachen für die angespannte finanzielle Lage sieht der Bürgermeister nicht in Fehlentscheidungen der Gemeinde, sondern in stark rückläufigen Ertragsanteilen und stark steigenden Sozialausgaben. Litzelsdorf sei damit kein Einzelfall, laut Resch könnten rund 50 Prozent aller burgenländischen Gemeinden in ähnliche Schieflagen geraten.
- Bürgermeister Jürgen Resch (ÖVP) betont, dass die prekäre budgetäre Situation nicht auf Fehlplanungen oder unachtsamen Umgang finanzieller Gemeindemittel zurückzuführen sei, sondern auf die negative Entwicklung der Ertragsanteile und der unverhältnismäßig stark steigenden Sozialausgaben.
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Infoveranstaltung im Herbst
Am 19. September wird es eine Informationsveranstaltung für alle Bürgerinnen und Bürger geben, bei der das Konsolidierungskonzept im Detail vorgestellt wird. Resch appelliert an den Gemeinsinn: „Nur gemeinsam können wir diese schwierige Phase meistern.“
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