Sport neben Schule
Zwischen Stundenplan und Sportplatz – geht das überhaupt?
- Foto: Tobias Bschaiden
- hochgeladen von Clemens Lang
Fast 40 Stunden Schule pro Woche, dazu Hausaufgaben, Referate, Lernphasen. Für viele Schülerinnen und Schüler bleibt am Ende des Tages kaum mehr übrig als das Sofa und ein Handy. Doch Bewegungsmangel hat seinen Preis: Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen, Rückenschmerzen – schon bei Teenagern.
"Ich bin mir sicher, durch Bewegung lerne ich auch besser und bekomme nach einem langen Tag meinen Kopf frei", so Tobias B. Schüler der HLP Oberwart.
Dabei muss Sport kein zweiter Vollzeitjob sein. Experten empfehlen, Bewegung in den Alltag einzubauen, statt sie aufzuzwingen: zu Fuß zur Schule, in der Mittagspause eine Runde drehen, abends 20 Minuten dehnen. Wer einem Verein beitritt, profitiert zudem von einem festen sozialen Rahmen – das steigert die Verbindlichkeit enorm.
Der größte Feind ist nicht der Zeitmangel, sondern das Alles-oder-Nichts-Denken. Wer glaubt, ohne tägliches Training lohne es sich nicht, scheitert schnell. Besser: dreimal pro Woche, bewusst und regelmäßig. Denn eines ist wissenschaftlich belegt – wer sich bewegt, lernt besser. Sport neben der Schule ist also nicht nur möglich.
Er ist sinnvoll.
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