Redwell Gunners im nächsten Heimspiel mit dem Rücken zur Wand

Andell Cumberbatch und die Gunners müssen nun im zweiten Auswärtsmatch gewinnen.
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OBERWART. Nach dem tollen Comeback im ersten Finalspiel gegen die Kapfenberg Bulls lief es für die Redwell Gunners auch im zweiten Finale zuhause ähnlich. Während die Gäste zu Beginn gleich einige Dreier einnetzten, war für Oberwart der Korb wie vernagelt. So lagen die Bulls bald zweistellig voran. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit kamen die Gunners etwas heran. Dennoch lagen sie mit 24:36 zur Pause zurück.
Im dritten Abschnitt bleibt das Spiel offen, aber mit Vorteilen der Gäste, die einen neun Punkte Vorsprung mit in den Schlussteil nehmen. Mit dem Rücken zur Wand fighten die Gunners zurück und kommen bis auf drei Punkte heran, dann will ein Jackson Dreier nicht rein und ein weiterer Konterangriff endet mit einem Fehlwurf. Die Bulls bremsen den Elan wieder ein und stellen mit einem 66:56 auf 1:1.

Ein Punkt zu wenig

Im ersten Auswärtsspiel hatten die Kapfenberger zunächst die Nase vorne, aber Oberwart blieb weitgehend dran und lag nach zehn Minuten nur drei Punkte (20:17) zurück. Der zweite Abschnitt ist vor allem von der Defense geprägt und das spielt den Gunners in die Karten, die sich einen Vorsprung von bis zu sieben Punkten herausarbeiten. Mit einem 31:27 für Oberwart ging es in die Kabinen.
Die ersten Sekunden nach Wiederbeginn gehörten den Hausherren, die das Spiel wieder in ihre Richtung lenkten. Oberwart blieb aber in Tuchfühlung, wobei die Bulls ihre Hörner vor allem der Schlussphase wieder aufsetzten und mit 43:39 in die letzten zehn Minuten starteten. In diesen behaupteten sie den knappen Vorsprung stets. Ein Baptiste-Freiwurf brachte die Entscheidung, der McNealy Buzzerbeater-Dreier kam zu spät - 55:56.

Wieder fehlte nur ein Punkt

Am Pfingstmontag erfolgte das vierte Finalspiel - wieder in Kapfenberg. Und erneut verpasste Oberwart den Start und lag nach nur wenigen Minuten wieder deutlich zurück. Die Bulls wirkten erneut aggressiver und ließen Oberwart kaum ins Spiel. Nach zehn Minuten sorgte ein Buzzerbeater von Vujosevic für ein 21:11. Die Gunners wirkten weiter verunsichert und Kapfenberg blieb am Drücker. Zwischenzeitlich lagen sie mit 15 Punkten voran, doch die Chougaz-Burschen vermochten den Rückstand bis zur Pausensirene auf 9 zu verkürzen (40:31).
Nach Seitenwechsel kamen die Gunners besser ins Spiel und hielten das Viertel offen. Dennoch konnten die Bulls immer wieder ihre Qualitäten ausspielen - so hielten sie Jackson & Co. auf Distanz (58:53). Im Schlussviertel waren die Oberwarter wieder da und hätten Kapfenberg noch beinahe geknackt, doch der letzte Dreierversucht mit der Schlussekunde von Cumberbatch scheiterte und so holten die Bulls mit einem 73:72 den dritten Punkt in der Finalserie.

Anschluss oder Aus am Donnerstag

Am Donnerstag, 8. Juni, geht es für die Gunners um Alles - denn entweder gelingt mit einem Sieg der Anschlusspunkt in der Finalserie oder Kapfenberg krönt sich vorzeitig zum neuen Meister.
Das Spiel findet um 19.30 Uhr in der Sporthalle Oberwart statt, in der wieder viele Fans von beiden Teams zu erwarten sind.

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