24.05.2017, 08:20 Uhr

Grasski in Rettenbach hat Tradition

Die Bernsteiner Bürgermeisterin Renate Habetler, Christian Zumpf (Obmann Schizentrum Rettenbach), LH Hans Niessl, Michael Stocker, Kristin Hetfleisch, Johann Gschwandtner, BSV-Vizepräsidentin Gabriele Horvath und ASKÖ-Präsident Christian Illedits präsentierten die Eckpunkte zum diesjährigen Grasski-Weltcup. (Foto: Landesmedienservice)

Vom 9. bis 11. Juni findet der Weltcupauftakt im Schizentrum Rettenbach statt.

RETTENBACH. „Der Grasski-Weltcup in Rettenbach hat eine gute und lange Tradition und ist für das Sportland Burgenland von großer Bedeutung. Er trägt dazu bei, dass das Burgenland auch über die Grenzen hinaus seinen Ruf als Sportland stärken kann“, betonte LH Hans Niessl im Vorfeld des Grasski-Weltcups, der heuer zum 17. Mal im Südburgenland über die Bühne gehen wird. Vom 9. bis 11. Juni 2017 wird die Top-Elite des Grasski-Sports ihr Können unter Beweis stellen.

17 Jahre Grasski in Rettenbach

Bereits seit 17 Jahren ist Rettenbach Austragungsort für internationale Grasski-Rennen. Heuer findet in Rettenbach der Auftakt zum Grasski-Weltcup statt.
„Es ist eine beachtliche Leistung der Organisatoren, die Rettenbach in Zusammenarbeit mit dem Burgenländischen Skiverband, dem ASKÖ und der Gemeinde zum Zentrum des Grasskisportes gemacht haben“, so Niessl.
Dass die burgenländischen Grasski-SportlerInnen, allen voran Kristin Hetfleisch, Lisa Wusits und Michael Stocker, zu den Besten national und international zählen, dahinter stecke viel Idealismus und harte Arbeit. Mit ihren Leistungen hätten die burgenländischen Grasski-AthletInnen wesentlich dazu beigetragen, dass das Sportland Burgenland 2016 mit 754 Medaillen einen neuen Rekord erzielen konnte, so Niessl.

Unterstützung für Infrastruktur

Auch das Land Burgenland bemühe sich, seine Sportler bestmöglich zu unterstützen, sei es durch den Ausbau der Sportinfrastruktur oder über Förderungen. Allein in den letzten fünf Jahren wurden dafür 16 Millionen Euro aufgewendet. Derzeit wird die Leichtathletikanlage in Pinkafeld mit finanzieller Hilfe des Landes ausgebaut. Andere Bespiele sind der Bau einer Tennishalle und die Überdachung der Kunsteisbahn in Eisenstadt.
„Der ASKÖ Burgenland ist bemüht, die Vielfalt der Vereine und das Bewegungs- und Sportangebot in den Vordergrund zu stellen“, so ASKÖ Präsident Christian Illedits. Der ASKÖ decke mit seinem Angebot einen breiten Bereich von der Bewegung über die Gesundheit und Prävention, den Breitensport bis zum Spitzensport ab. Beim Grasski-Weltcup in Rettenbach lädt der ASKÖ am Samstag, dem 10. Juni, zum Hopsi Hopper Bewegungs-Fest ein.

Hohe Bedeutung für Region

Bgm. Renate Habetler streicht die überregionale Bedeutung der Grasski-Rennen heraus: "Der Weltcup in Rettenbach hat nicht nur für die Großgemeinde, sondern die gesamte Region und das Burgenland eine hohe Bedeutung. Rettenbach bildet im Tourismus einen mittlerweile enormen Werbefaktor und bringt Wertschöpfung in die Region. Die Rennläufer kommen gerne hierher, weil die Rahmenbedingungen und Infrastruktur passen und tragen die Region in ihre Länder hinaus. Dieser einzigartige Sport passt einfach in die Einzigartigkeit unserer Edelserpentingemeinde."
Sie hofft auch auf zahlreiche Besucher: "Mir ist es ein Anliegen, dass die Leute erwachen und die Bedeutung dieses Sports erkennen und viele Besucher zu uns kommen, um die Rennläufer anzufeuern. Das Besondere ist auch, dass fast alle aus der Ortsbevölkerung mithelfen und seit Jahren die Rennen zum Spektakel machen. Dafür sage ich allen Unterstützern und freiwilligen Helfern ein großes Dankeschön für den unermüdlichen Einsatz!"

Grasski-Weltcup - Das Programm in Rettenbach
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