25.06.2017, 10:02 Uhr

SC Pinkafeld Nachwuchs ehrte verdienstvolle Funktionäre

SCP-Obmann Karl Hirt, Sportlicher Nachwuchsleiter Alexander Diril, Edith Linhart, Josef Kröpfl, Wirtschaftlicher Nachwuchsleiter Lukas Bernhart, Christian Pfeiffer, Bürgermeister Kurt Maczek
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Die Nachwuchsabteilung des SC Pinkafeld nutzte am 24. Juni das traditionelle Kleinfeldturnier um zwei verdienstvolle Funktionäre zu ehren. Josef Kröpfl und Edith Linhart, die den SCP-Nachwuchs für einige Jahre leiteten, wurden vom wirtschaftlichen Leiter Christian Pfeiffer mit einem Blumenstrauß überrascht. Christian Pfeiffer, der mit diesem Turnier selbst seine dreijährige Tätigkeit als wirtschaftlicher Leiter des SCP-Nachwuchs beendete, wurde dann ebenfalls vom neuen Führungsduo Alexander Diridl und Lukas Bernhart für seine Leistungen gewürdigt.

Josef Kröpfl revolutionierte die Nachwuchsausbildung beim SCP

Im Jahr 1999 übernahm Josef Kröpfl die Nachwuchsabteilung des SC Pinkafeld. Zusammen mit vielen Mitstreitern baute er in den nächsten Jahren die Anzahl der Nachwuchsmannschaften auf bis zu zehn Teams aus. Parallel dazu wurde mit dem Konzept „Nachwuchsarbeit – Modell Pinkafeld“ jenes Fundament entwickelt, auf dem der SC Pinkafeld heute ruhen kann. Besonders wichtig dabei war, die Eltern der Kicker eng in die Geschehnisse einzubinden.

Interessanterweise haben die Kinder dieses System mit diesem Tag den Nachwuchsbereich sportlich und organisatorisch übernommen. So sind nicht nur alle Trainer der Nachwuchsteams unter 22 Jahre, sondern auch die neue Leitung mit Alexander Diridl und Lukas Bernhart besteht ab sofort aus zwei 21-jährigen.

Edith Linhart als gute Seele des Vereines

Nachdem Josef Kröpfl 2007 die Führung der Nachwuchsabteilung an Martin Warias abgegeben hatte, übernahm diese schließlich Edith Linhart im Jahre 2009 für die nächsten fünf Jahre. Unter ihr wurde der schwierige Wechsel vollzogen statt Väter Jugendliche als Nachwuchstrainer einzusetzen. Der Pinkafelder Kinderpädagogin gelang es dabei als gute Seele des Nachwuchsbereiches diese herausfordernde Phase in der Geschichte des SCP zu meistern. Die Arbeit von Edith innerhalb des Vereines hat sich nun auf die Mitarbeit im U23- und Kampfmannschaftsbereich verlagert. Sie ist aufgrund ihres Berufes aber immer noch diejenige, welche den Erstkontakt zwischen den Pinkafelder Kindern und dem Fußball herstellt.

Bürgermeister Kurt Maczek und SCP-Obmann Karl Hirt dankten im Namen von Stadtgemeinde und Verein

Auch Bürgermeister Kurt Maczek und SCP-Obmann Karl Hirt sprachen ihren Dank an die verdienstvollen Funktionäre aus. Durch ihre Arbeit kann nun der zweitälteste Fußballverein des Burgenlandes in eine gesicherte Zukunft blicken. Durch die erfolgreiche Nachwuchsarbeit wurde die Basis gelegt, auch in der Landesliga mit einer großen Anzahl von Spielern aus dem Nachwuchsbereich sowie aus Talenten aus der Umgebung zu bestehen.
Der Dank von Kurt Maczek und Karl Hirt galt auch dem scheidenden wirtschaftlichen Leiter des Nachwuchses, Christian Pfeiffer. Durch seine Arbeit konnte in allen Bereichen des Vereins ein Kostenrechnungssystem eingeführt werden, mit dem der SCP auch hinsichtlich der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Zukunft gerüstet ist. Die Nachwuchsabteilung in diese Zukunft zu führen, ist nun die Aufgabe der beiden 21-jährigen Alexander Diridl und Lukas Bernhart, denen Bürgermeister Kurt Maczek und Obmann Karl Hirt alles Gute wünschten.

SC Pinkafeld Nachwuchs als wichtiger sozialer Faktor in der Jugendarbeit

In den letzten zehn Jahren betreute die Nachwuchsabteilung des SC Pinkafeld jedes Jahr bis zu 120 Kinder. Die SCP-Trainer leisteten dabei jährlich bis zu 6000 Arbeitsstunden. Sie bieten dabei den Jugendlichen und Kindern in der Stadt nicht nur eine gesunde Alternative an, sondern auch die Möglichkeit ihre sozialen Kompetenzen zu verfeinern. In Zeiten von grassierender Computerspielsucht, Bewegungsmangel und zunehmendem Egoismus ein nicht unwesentlicher Beitrag zur physischen und psychischen Gesundheit unserer Gesellschaft. Müsste der Staat diese Dienstleistung anbieten, so entstünden ihm dadurch jährliche Kosten von mehr als 200.000 Euro. Diese erspart er sich aber letztendlich durch die Arbeit dieser jungen Idealisten.
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