Transalpine Ölleitung
TAL zieht Jahresbilanz

Alessio Lilli, General Manager der TAL-Gruppe, blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. | Foto: TAL / Die Fotografen
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  • Alessio Lilli, General Manager der TAL-Gruppe, blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück.
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Im Vorjahr hat die Transalpine Ölleitung (TAL) 41,6 Tonnen von Triest über die Alpen nach Norden gepumpt – in diesem Jahr wird in Triest der 20.000ste Tanker gelöscht.

Die Transalpine Ölleitung hat im Geschäftsjahr 2018 insgesamt 41,6 Millionen Tonnen vom Hafen Triest zu acht Raffinerien in Österreich, Deutschland und der Tschechischen Republik befördert - die zweithöchste Menge der Unternehmensgeschichte. Die Pipeline quert dabei die Bezirke Lienz, Kitzbühel und Kufstein.

1,5 Milliarden Tonnen Rohöl

„Damit hat die TAL seit dem Betriebsstart vor 52 Jahren 1,5 Milliarden Tonnen sicher und unsichtbar transportiert. Das zeigt die Bedeutung dieses europäischen Transportunternehmens für die Regionen und die Wirtschaft im Herzen Europas“, erklärt Alessio Lilli, General Manager der TAL-Gruppe, deren Österreich-Gesellschaft ihren Sitz in Matrei in Osttirol hat. In diesem Jahr werde die TAL außerdem einen weiteren Meilenstein erreichen: „Wir entladen in der zweiten Jahreshälfte 2019 den 20.000sten Tanker im Hafen von Triest“, kündigt Lilli an.

Investitionen

Neben umfangreichen Maßnahmen zur Erneuerung und Modernisierung der Anlagen und im Bereich neuer Technologien investiert die TAL laufend in die Verbesserung der Sicherheit und den Arbeitnehmerschutz. 2018 konnte beispielsweise ein umfassendes Projekt abgeschlossen werden, um die Stationen mit neuen öl-und flüssigkeitsdichten und überwachten Stahlbetonschächten und Stahlwannen auszustatten. In dieses sogenannte Secondary-Containment-Projekt flossen in den vergangenen vier Jahren in Österreich rund 20 Millionen Euro.
Momentan werden die Entlastungs-Tanks in der Pump- und Entlastungsstation Gruben generalüberholt. Dabei ist es für uns sehr wichtig, dass der laufende Betrieb und der Öltransport durch die Leitung durchgehend, auch während dieser Instandhaltungsmaßnahmen, gewährleistet sind", so Lilli.

Über die TAL-Gruppe

Die internationale TAL-Gruppe besteht aus drei Ländergesellschaften in Deutschland, Österreich und Italien. Die 753 Kilometer lange Leitung deckt 100% des Rohölbedarfs von Bayern und Baden-Württemberg, den von Österreich zu 90% und den der Tschechischen Republik zu 50% ab.

Die TAL beschäftigt insgesamt 232 Mitarbeiter, davon 25 in Österreich. Inklusive Partnerfirmen sind rund 1.000 Mitarbeiter in den drei Ländern für TAL tätig. Die Gesellschafter der TAL-Gruppe sind große Unternehmen der internationalen Erdölbranche: OMV, Shell, Rosneft, ENI, C-BLUE LIMITED (Gunvor), BP, Exxon Mobil, Mero, Phillips 66/Jet Tankstellen und Total.

Die Österreich-Zentrale der TAL befindet sich in Kienburg (Matrei in Osttirol). Die alpenüberquerende Ölleitung erreicht am Felbertauern auf ca. 1.600 Meter Seehöhe ihren höchsten Punkt. Zu dessen Überwindung betreibt die TAL auf der südlichen Seite des Alpenhauptkammes im Gemeindegebiet von Matrei in Osttirol zwei Pumpstationen in Kienburg und in Gruben.

Alessio Lilli, General Manager der TAL-Gruppe, blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. | Foto: TAL / Die Fotografen
Die TAL-Pumpstation in Gruben (Matrei in Osttirol) | Foto: TAL
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