06.09.2016, 11:37 Uhr

Großer Andrang beim Osttiroler Sing- und Musizierwochenende 2016

In den drei Jahren der Neuauflage des Osttiroler Sing- und Musizierwochenendes konnte sich die Arbeitsgruppe Osttirol des Tiroler Volksmusikvereins als Veranstalter über ein großes Interesse und viele Teilnehmer freuen. Im Vordergrund des Seminars stehen die Weitergabe der heimischen Volksmusik an jüngere Generationen, aber auch die Vernetzung von Volkmusik-Liebhabern und die Weiterbildung von erfahrenen Sängern und Musikanten.

109 Teilnehmer im Alter zwischen 7 und 77 Jahren wurden von 2. bis 4. September in den Räumen der Landwirtschaftlichen Lehranstalt von 14 Referenten im Einzel- oder Gruppenunterricht betreut. Die Beteiligten stammten großteils aus Osttirol, aber auch aus Oberkärnten, Südtirol, Nordtirol und Bayern. Über Alters- und Landesgrenzen hinaus wurde gemeinsam musiziert, gesungen und getanzt. Bis in die frühen Morgenstunden genossen alle die ungezwungene Atmosphäre und erneuerten alte Freundschaften und knüpften neue Kontakte.

Von der "Steirischen" bis zum Hackbrett

Der Spitzenreiter unter den Volksmusik-Instrumenten ist wohl die Steirische Harmonika, mit der 26 Teilnehmer angereist waren. Mit 18 Teilnehmern stand die Gitarre an zweiter Stelle. Auch Blasinstrumente wie Flügelhorn, Posaune und Klarinette waren zu vertreten, ebenso wie Geigen, Hackbretter, Harfen, usw. Nicht fehlen durfte natürlich das Osttiroler Hackbrett, das für unsere Region besonders typisch ist. Einen hohen Stellenwert hat auch das Singen von traditionellen und neueren Volksliedern, dass alle Teilnehmer gemeinsam absolvierten.
Am Sonntag, den 4. 9. wurde zum Abschluss eine Heilige Messe gefeiert und sehr stimmungsvoll von Instrumentalisten und dem Gemeinschaftschor gestaltet. Um 15 Uhr präsentierten dann die Teilnehmer gemeinsam mit ihren Referenten die erlernten Stücke vor einem großen Publikum im Saal der LLA Lienz.

Fotos: Brunner Images
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