Ausblick Bezirksvorsteher Franz Prokop
Das kommt auf Ottakring 2020 zu

Bezirksvorsteher Franz Prokop (SPÖ): "Unser Büro steht immer für Anregungen und Ideen offen."
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  • Bezirksvorsteher Franz Prokop (SPÖ): "Unser Büro steht immer für Anregungen und Ideen offen."
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Bezirksvorsteher Franz Prokop (SPÖ) im Interview über das Ottakringer Arbeitsprogramm 2020.

Was erwartet die Ottakringer im Jahr 2020?
FRANZ PROKOP: Wir haben mit vielen engagierten Menschen einige Schwerpunkte ausgearbeitet. Es wird sich in den Bezirksteilen einiges bewegen.

Das Arbeitsprogramm für 2020 steht unter dem Motto "Mehr als 16 Projekte für den 16ten". Können Sie näher ins Detail gehen?
Grundsätzlich wollen wir mit den Menschen in Ottakring noch mehr in Kontakt kommen. Dafür wird beispielsweise die "Tour de Franz" ausgebaut. Dabei werde ich mit Bim, Autobus, Fahrrad oder auch zu Fuß unterwegs sein, um mit den Ottakringern direkt ins Gespräch zu kommen.

Mit über zwölf Millionen Euro ist nahezu die Hälfte des Bezirksbudgets für Schulen vorgesehen. Was wird gemacht?
Jeder Euro, der in Ottakring in Bildung investiert wird, kommt um ein Vielfaches zurück. Deshalb haben wir ein umfassendes Schulsanierungspaket für die Standorte Herbststraße 86 und Wiesberggasse/Landsteinergasse geschnürt. Auch die Musikschule wird 2020 saniert. Für Ottakring als Wiege des Wienerliedes hat sie natürlich eine große Bedeutung.

Klimaschutz und Baumpflanzungen waren 2019 große Themen. Was sind hier 2020 die nächsten Schritte?
Wir planen weitere klimawirksame Maßnahmen im Kongresspark, im Karl-Kantner-Park und am Richard-Wagner-Platz. Außerdem werden wir das Projekt "Coole Straße" auf einige Standorte ausweiten. Baumpflanzungen wird es selbstverständlich weiterhin geben. Mit der Weyprechtgasse wird etwa der Baumkreis rund um den Yppenplatz geschlossen.

Wie wird sich Ottakring baulich weiterentwickeln?
Wir werden im Februar einige bauliche Projekte präsentieren. Was ich schon sagen kann, ist, dass es auf dem Areal der Ottakringer Brauerei eine Neuausrichtung geben wird. Das Projekt trägt den Titel "Arbeiten, Genuss und Wohnen".

Nach Bildung, Wohnen und Klimaschutz fehlen noch die Senioren.
In der Hasnerstraße/Kirchstetterngasse werden wir einen neuen Generationentreff einrichten. Die Pensionistenklubs werden den ehemaligen Kindergarten übernehmen. Es wird dort eine Nachmittagsbetreuung geben und der Freibereich kann für Veranstaltungen genutzt werden. Wenn alles glattgeht, wird im Sommer eröffnet.

Was sind Ihre persönlichen Wünsche für den 16. Bezirk?
Unser Büro steht allen Menschen für Anregungen und Ideen offen. Unsere Vielfältigkeit soll angenommen werden und ich wünsche mir einen achtsamen Umgang miteinander. So können wir uns sicher ein Stück weiterentwickeln.

Interview: Michael J. Payer

Autor:

Michael J. Payer aus Donaustadt

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