Seilbahn, Bildung und Kultur: NEOS präsentieren Vorschlag für das Otto-Wagner-Areal

Wolfgang Gerold, Klubobmann der NEOS Penzing, hat sich eingehend mit einer möglichen Nachnutzung des Otto-Wagner-Areals beschäftigt.
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PENZING/OTTAKRING. Nur einen Tag nachdem sich die beiden Stadträtinnen Maria Vassilakou und Sandra Frauenberger zur Nachnutzung des Otto-Wagner-Spitals geäußert haben, haben jetzt die NEOS einen Vorschlag präsentiert. Diese Vision soll zur Diskussion anregen und Ideen bringen. Für bessere Erreichbarkeit schlägt man zum Beispiel eine Stadtseilbahn vor. "Eine Ankündigung ohne klare Details von Seiten der beiden Stadträtinnen, dort einen Universitätsstandort anzudenken reicht uns nicht", so Beate Meinl-Reisinger, Klubvorsitzende der NEOS. "Es ist drei Jahre her, dass die WSE von der Stadt Wien beauftragt wurde ein Nachnutzungskonzept zu erarbeiten. Jetzt ist man wieder bei Null angekommen und beauftragt ein gänzlich neues Konzept bei der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG)."

"Das Otto-Wagner-Areal verdient mindestens so viel Diskussion wie der Heumarkt", so der Penzinger NEOS-Chef Wolfgang Gerold. Er hat sich intensiv mit den vielen Möglichkeiten der Nachnutzung beschäftig. "Das Konzept ist nicht nur auf unserem Mist gewachsen, die Bürgerinitiativen leisten seit Jahren mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag". Eine reine Nutzung für eine Universität sieht er als zu kurz gegriffen, immerhin ist das Areal so groß wie der 8. Bezirk. Dennoch soll auch laut Gerold das Thema Bildung eine große Rolle spielen: Angefangen vom Schulcampus über Standorte für Kunstuniversitäten. Laut Gerold hat auch Alfred Pritz, Rektor der Sigmund-Freud-Univeristät, Interesse an dem Standort bekundet.

Aber auch Platz für Kultur soll sein: Immerhin gibt es bereits das derzeit ungenutzte Jugendstiltheater. In der Vision sehen die NEOS ein Museum für Spitalsgeschichte, ein Holocaust Museum, aber auch Platz für ein Kaffeehaus. Die Nutzung des Standortes für Gesundheitseinrichtungen sind in dem Konzept ebenfalls nicht vergessen worden. "Der Krankenanstaltenverbund wird Übergangsquartiere brauchen, längerfristige sind private oder halbprivate Einrichtungen möglich", so Gerold.

Verkehrskonzept für mehr Interessenten

In der schlechten Erreichbarkeit sehen die NEOS einen Mangel und bringen die Idee einer Stadtseilbahn zwischen Hütteldorf und Ottakring ins Gespräch. Immerhin würden Studenten, Touristen oder auch einzelne Bewohner rasch und einfach das Areal erreichen wollen. "Meiner Meinung nach muss zuerst das Verkehrskonzept bestehen um Interessenten anzulocken", so Wolfgang Gerold. Der Ruf nach Seilbahnen wird in letzter Zeit immer wieder laut, angefangen bei einer Seilbahn auf den Kahlenberg. Gründe dafür: Seilbahnen sind wesentlich günstiger zu bauen als U-Bahnen, die angedachte Strecke mit rund 4,6 Kilometern würde für eine sogannte "Einseilumlaufbahn" rund 55 bis 70 Millionen kosten.

Autor:

Anja Gaugl aus Ottakring

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