Sicherheit in Penzing: Mehr Licht gegen die Angst

Einsatz für mehr Sicherheit: Elisabeth Kohl und Hannes Taborsky (beide ÖVP) wollen Drogen aus dem Matznerpark verbannen.
  • Einsatz für mehr Sicherheit: Elisabeth Kohl und Hannes Taborsky (beide ÖVP) wollen Drogen aus dem Matznerpark verbannen.
  • Foto: ÖVP Penzing
  • hochgeladen von Anja Gaugl

PENZING. Auch wenn Penzing allgemein nicht gerade als Gewalt-Hotspot Wiens gilt, gibt es auch hier Orte, an denen man manchmal ein mulmiges Gefühl bekommen kann.

Deshalb fand vor Kurzem auf Initiative der ÖVP Penzing ein Runder Tisch zum Thema Sicherheit statt. Neben Bezirksräten aller Fraktionen nahmen auch Vertreter der Exekutive und verschiedener Magistrate wie den Stadtgärten (MA 42) und Wien leuchtet (MA 33) daran teil. "Es ging dabei um die Beseitigung von Angsträumen, um eine bessere Überwachung von gefährlichen Plätzen und um die Verbesserung des Sicherheitsgefühls der Bevölkerung durch die Präsenz von Polizisten", so Bezirksrat Hannes Taborsky (ÖVP). Der Runde Tisch beruhe eigentlich auf der Enttäuschung der ÖVP: Man habe in der Bezirksvertretung Maßnahmen wie eine Videoüberwachung und Notrufsäulen beantragen wollen. Die Anträge seien aber nicht zugelassen worden – der Bezirk könne schließlich nicht über alles entscheiden – und als Alternative sei der Runde Tisch eingeführt worden. Es werde nicht bei dem einen Treffen bleiben. Zu verschiedenen Schwerpunkten sollen weitere Sitzungen stattfinden. "Vereinbart wurde, dass im November die nächste Runde durchgeführt werden soll, bei der wir uns dem Thema Drogenproblematik annehmen möchten", so Bezirksvorsteherin Andrea Kalchbrenner (SPÖ).

Die ÖVP Penzing ortet zum Beispiel im Matznerpark ein Drogenproblem. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Anrufe, um rascher und gezielt vor Ort sein zu können.

Bessere Beleuchtung

Das Thema finstere Gassen und Parks war ein Schwerpunkt der ersten Sitzung. Immerhin hat Penzing einige Unterführungen, etwa beim Bahnhof Penzing oder in der Cumberlandstraße, bei denen sich die Teilnehmer einig waren, dass eine bessere Beleuchtung hermüsse. Durch einen dunklen Park gehe niemand gerne. Hier ist laut den Stadtgärtnern der Spagat zwischen Transparenz für die Menschen und der Schaffung von Pflanzen als Rückzugsort für Tiere ein schwieriges Thema. Übrigens: Die Beleuchtung am Steinhof wurde bereits verbessert.

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