Bewusstseinsregion intensivierte Kontakt mit Partnerstädten

Mauthausens Bürgermeister zu Besuch beim Landtagspräsidenten von Florenz Eugenio Giani.
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  • Mauthausens Bürgermeister zu Besuch beim Landtagspräsidenten von Florenz Eugenio Giani.
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MAUTHAUSEN, ST. GEORGEN/GUSEN, LANGENSTEIN. Am 7. März 1944 lehnten sich Partisanen aus der toskanischen Region gegen das NS-Regime auf. Nur einen Tag später wurden rund 1500 von ihnen in das KZ Mauthausen verbracht. "Aufgrund der gemeinsamen Geschichte besteht eine tiefe Freundschaft zwischen den Gemeinden der Bewusstseinsregion und italienischen Städten", erklärt der Vorsitzende der Bewusstseinsregion, Mauthausens Bürgermeister Thomas Punkenhofer. Seine Gemeinde feiert nächstes Jahr bereits die 10-jährige Partnerschaft mit der Kunsthochburg Florenz. Große Ehre wurde Mauthausens Gemeindeoberhaupt heuer am 7. März zuteil. "Gemeinsam mit Landtagspräsident Eugenio Giani, Kunsthistoriker Eike Schmidt und zwei Überlebenden der NS-Zeit durfte ich eine Sonderausstellung in den Uffizien eröffnen." Im Gegenzug werden sechs Busse aus der toskanischen Hauptstadt zur heurigen Befreiungsfeier nach Mauthausen kommen.

Partnerschaftsvertrag erneuert

Zur selben Zeit wie die Mauthausner reiste eine Delegation rund um Bürgermeister Erich Wahl aus St. Georgen an der Gusen nach Italien. Ziel war die ebenfalls in der Toskana liegende Stadt Empoli, mit der seit 20 Jahren eine Partnerschaft besteht. Traurige Berühmtheit erlangte die italienische Stadt durch ein Massaker der Wehrmacht, bei dem unzählige Zivilisten, darunter viele Kinder, getötet wurden. "Bereits in der Unterstufe setzen sich die Schüler hier intensiv mit dem Thema Faschismus auseinander." In Gedenken an die Opfer ließen die St. Georgener gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen schwarze Luftballone bei der Gedenkstätte steigen. Im Zuge des Aufenthaltes wurde außerdem der Partnerschaftsvertrag zwischen St. Georgen und Empoli erneuert, um ein Zeichen für die zukünftige Zusammenarbeit zu setzen.

Erkenntnisse in Bewusstseinsregion einbringen

Bereits im Herbst 2016 besuchte Langensteins Bürgermeister Christian Aufreiter die italienische Partnerstadt Sesto San Giovanni. "Das Miteinander für ein friedliches Europa verbinden Langenstein und Sesto San Giovanni", erklärt Aufreiter. Alle drei Gemeinden erlangten durch ihre Besuche neue Erkenntnisse. Das Bewusstsein und der Umgang mit Faschismus in Italien beeindruckte die Gemeindeoberhäupter. Die neu gewonnenen Eindrücke sollen auch die Arbeit der Bewusstseinsregion Mauthausen – Gusen – St. Georgen weiter vorantreiben.

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