Alles zum Thema NS Zeit

Beiträge zum Thema NS Zeit

Politik
Bürgermeister Klaus Luger und Stadtarchiv-Direktor Walter Schuster präsentieren das Projekt.

Vergangenheitspolitik
Alle Linzer Straßennamen werden überprüft

Das Stadtarchiv soll alle Linzer Straßennamen unter die Lupe nehmen, damit die Politik dann über etwaige Umbenennungen entscheiden kann. LINZ. Vor einigen Wochen sorgte die NS-Mitgliedschaft des ehemaligen Linzer Bürgermeisters Franz Dinghofer für Diskussionen. Fallweise wird eine Umbenennung oder zumindest eine erklärende Zusatztafel für die nach ihm benannte Dinghoferstraße gefordert. Den "Fall Dinghofer" zum Anlass nehmend, hat Bürgermeister Klaus Luger das Archiv der Stadt Linz...

  • 21.06.19
Lokales

Buchtipp junior
In Erinnerung an Judith Kerr

In letzter Minute gelingt es Annas Familie aus dem Berlin der 1930er Jahre vor den Nazis zu fliehen, zurück bleiben ein Leben, ein Haus, ein rosaroter Kuschelhase. Die Eltern, Bruder Max und Anna versuchen stets aufs Neue Fuß zu fassen in der Schweiz, in Frankreich, in England. Judith Kerrs autobiografische Romantrilogie, ein bewegender Klassiker, der Fremdsein und Ankommen, die Schrecken eines grausamen Krieges näher bringt. (md) J. Kerr, Als Hitler das rosa Kaninchen stahl. Eine jüdische...

  • 13.06.19
Lokales
IVB-Geschäftsführer Martin Baltes, Autorin Sabine Pitscheider, Lukas Morscher vom Stadtarchiv Innsbruck und Verleger Herr Markus Hatzer (re.) präsentieren das neue Buch über die Gründungsgeschichte der IVB.
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Neue Buch
IVB-Gründung in der Nazi-Zeit

Anlässlich des 75-jährigen Unternehmensjubiläums der IVB (Gründung 1941) wurde die Entstehungsgeschichte jetzt näher in einem neuen Buch beleuchtet. Die Innsbrucker Historikerin und Wissenschafterin Sabine Pitscheider untersucht darin die Umstände der Gründerjahre. Damals waren in der Landeshauptstadt private Verkehrsgesellschaften tätig, die jedoch aufgrund der Weltwirtschaftskrise in den 1930er-Jahren zunehmend wirtschaftliche Probleme hatten. Nach dem „Anschluss“ begann die Stadt, die...

  • 29.05.19
Lokales
Archälogische Ausgrabungsstätte, Graz-Liebenau, Lager V, Zwangsarbeiterlager, NS-Zeit
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Unfassbar! Die archäologischen Ausgrabungen und damit einer der wichtigen Erinnerungsorte, an die Opfer des Nationalsozialismus in Graz-Liebenau werden zerstört!

Die Forderungen vom Mauthausen Komitee, für die Erhaltung der Ausgrabungsstätte wurden ignoriert und die Bagger zerstören einfach das Gelände. Um die vorhandene kleine Heimgartensiedlung zu erweitern, die es unter der Hochspannungsleitung bereits gibt. Das Lager V wurde 1940 errichtet und diente zuerst als Unterkunft, umgesiedelter Volksdeutscher aus Bukowina. Bald waren auch ausländische Arbeitskräfte und später Kriegsgefangene untergebracht. Die meisten Zwangsarbeiter, arbeiteten...

  • 22.05.19
  •  38
  •  6
Leute
GEGEN DAS VERGESSEN, Künstler Luigi Toscano, Erinnerungsprojekt, Überlebenden der NS-Verfolgung, Ausstellung, Wien, vor dem Burggarten
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Ein Erinnerungsprojekt von Luigi Toscano.
GEGEN DAS VERGESSEN ist ein Testament, der Überlebenden aus der Zeit der NS-Verfolgung!

Erstmals wurde GEGEN DAS VERGESSEN, im Herbst 2015 in Mannheim gezeigt. Der deutsch-italienische Fotograf und Filmemacher Luigi Toscano porträtierte für GEGEN DAS VERGESSEN, mehr als 300 Überlebende der NS-Verfolgung in Österreich, Deutschland, der Ukraine, USA, Russland, Israel, den Niederlanden und in Weißrussland. GEGEN DAS VERGESSEN, ist eine gemeinsame Initiative des Psychosozialen Zentrums ESRA und des Künstlers Luigi Toscano. Das Psychosoziale Zentrum ESRA betreut und...

  • 15.05.19
  •  26
  •  18
Lokales
Elisabeth Reich las aus dem geheimen Tagebuch vor.

Neue Mittelschule Haslach
Elisabeth Reich las aus dem geheimen Tagebuch ihres Vaters

HASLACH. Umfragen zeigen deutlich: Die Zeit des Nationalsozialismus bewegt Jugendliche nach wie vor. Während allerdings die letzten Überlebenden und Täter sterben, ist für die heranwachsende Generation die NS-Zeit ganz und gar Geschichte. Zeitgemäßer Geschichtsunterricht muss Akzente setzen. Die Schüler der vierten Klassen der Neuen Mittelschule Haslach besuchten die KZ Gedenkstätte in Mauthausen. Der methodische Zugang bei den Führungen bietet eine echte  Auseinandersetzung mit den damaligen...

  • 14.05.19
Politik
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Mauer in der NS-Zeit: Tote erhalten ihre Namen zurück

Mahnmal enthüllt: Durch Forschung zeigt sich das Ausmaß des Schreckens der NS-Zeit in Mauer. MAUER. "Ich erinnere mich, wie traurig sie war", erzählt Josef Hofer von einem Besuch seiner Cousine in der damaligen Heil- und Pflegeanstalt Mauer-Öhling. Er war damals sechs Jahre alt. Ihre Behinderung, die sie in die Anstalt brachte, war die Folge eines Sturzes als kleines Kind. Sie wurde "brutalst dem Tod hingegeben", sagt er. Die Mordmaschinerie Sie ist eine von mindestens 1.800 Personen...

  • 13.05.19
Lokales
Einladung zum Tag der offenen Tür und zur Ausstellung
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Jehovas Zeugen: Tag der offenen Tür mit Sonderausstellung zur Gedenkfeier in Mauthausen

Mauthausen. Im Rahmen der internationalen Gedenk- und Befreiungsfeiern in Mauthausen mit dem Motto „Niemals Nummer. Immer Mensch“ öffnen Jehovas Zeugen ihren Königreichssaal in Mauthau-sen für die breite Öffentlichkeit. An den Tagen Freitag, den 3. Mai und Samstag, den 4. Mai werden unter anderem Filme zum Thema NS-Zeit vorgeführt und Führungen zu einer themenbezogenen Aus-stellung angeboten. Dazu Franz Michael Zagler, Medienbetreuer der Zeugen Jehovas: „Der Tag der offenen Tür erinnert...

  • 02.05.19
Lokales
Ein Mahnmal an den Zweiten Weltkrieg.

Buch und Vortrag
"Außenkommando Hallein" – Eine Spurensuche in der Stadtgeschichte

Am 29. April beleuchten Historiker die dunklen Seiten der Stadt Hallein.  HALLEIN. Das neu erschienene Buch „Eine Spurensuche“ ruft lokale Orte der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft in Oberösterreich und Salzburg in Erinnerung und stellt die Geschichte dieser Orte in einen historischen Kontext. Das Buch zeigt auf, wie sehr diese Lager im Nationalsozialismus Teil des lokalen Alltags waren. Alexandra Preitschopf, die den Beitrag über das ehemalige Außenkommando Hallein verfasst hat,...

  • 19.04.19
Lokales
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Geschichtsunterricht einmal anders
Zeitzeugen zu Gast an der Mittelschule

HAINFELD. (srs) Tief betroffen waren die Schüler und Schülerinnen der 4. Klassen der Neuen Mittelschule Hainfeld, als Frau Ingrid Portenschlager vom Verein Lila Winkel als Zeitzeugin in zweiter Generation erzählte, was ihr Vater Ernst Reiter im KZ Flossenbürg erlebt hatte. Gemeinsam mit Frau Esther Dürnberger wurde den Kindern eindrücklich und mitreißend vor Augen geführt, wohin die Missachtung der Menschenwürde und Menschenrechte führen kann. Ein unschätzbarer Aufruf zu mehr Toleranz und wider...

  • 15.03.19
  •  1
Leute
Der Schuster Samuel Spindler (hier mit seinen Töchtern) wurde wegen seiner jüdischen Herkunft und seines Engagements in der Arbeiterbewe- gung von den Nazis verfolgt. Er wählte im November 1942 den Freitod und liegt auf dem evangelischen Friedhof begraben.
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Zeit der Erinnerung
NS-Zeit im Familiengedächtnis

Nachkommen von Verfolgten sprechen am 11. März im Magazin 4 Vom 11. März 1988, als an der Seekapelle eine Gedenktafel für Opfer des Nazi-Regimes angebracht wurde, bis zum 14. November 2015, dem Tag der Enthüllung des Mahnmals am Sparkassenplatz, gibt es eine ganze Reihe von Erinnerungsmarken in Bregenz, die auf den Widerstand im Dritten Reich und auf die Folgen für die Betroffenen hinweisen. Die Verfolgung derer, die sich auf verschiedene Weise widersetzten, reicht aber auch über das...

  • 06.03.19
  •  1
Lokales
Franz Güttlers Enkel Peter, Franz Güttler, und seine Tochter Ingeborg circa 1943 im Stadtpark von Melk.
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"Judenretter"
Franz Güttler, der "Schindler" Melks

MELK/ST. PÖLTEN. Jeder kennt die Geschichte von Oskar Schindler, der rund 1.200 Juden vor dem sicheren Tod bewahrt hat. Doch nicht nur in Polen gab es einen solchen "Judenretter", sondern auch in Melk. Buchautor Manfred Wieninger berichtet in seinem Buch "223 oder Das Faustpfand" über die Heldentat und hat noch weiter in der Geschichte gegraben. Überlebende aus Hofamt Priel "Der ehemalige, langjährige Verwaltungsdirektor des Krankenhauses Melk, Franz Güttler, hat Anfang Mai 1945 in einer...

  • 27.11.18
Lokales
Besonders die musikalischen Darbietungen der Schüler beeindruckten die Zuhörer.
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Hoher Besuch im Gymnasium
Anita Lasker-Wallfisch und LT1 im Gymnasium Braunau

BRAUNAU. Anita Lasker-Wallfisch, eine der letzten KZ-Überlebenden und Mitglied des ehemaligen Mädchenorchesters Auschwitz, besuchte am 25. Oktober das Gymnasium Braunau.  Erinnerungen an die NS-Zeit Die heute 93-jährige las aus ihren niedergeschriebenen Erinnerungen, veröffentlicht unter dem Titel "Ihr sollt die Wahrheit erleben" vor. Sie schilderte den Schülern der Oberstufe, wie sie mit 16 Jahren zunächst die Deportation ihrer Eltern und dann die der Großmutter erleben musste....

  • 12.11.18
Lokales
Bezirksvorsteher Georg Papai enthüllte die Gedenktafel am ehemaligen KZ-Außenlagen in der Hopfengasse 8.

Floridsdorf
Gedenken an die jüdischen NS-Opfer

Vor den Toren des ehemaligen KZ-Außenlagers in der Hopfengasse wurde eine Gedenktafel enthüllt. FLORIDSDORF. Das Bezirksmuseum organisierte gemeinsam mit der Bezirksvorstehung die Veranstaltung „Gedenken an das Jüdische Leben in Floridsdorf".  Zum aktuellen Anlass nahm man einerseits den 95. Todestag des Rabbiners und Schriftstellers Josef Samuel Bloch. Als Reichsratsabgeordneter von 1883 bis 1923 setzt er sich für die Interessen der jüdischen Glaubensgemeinschaft ein und kämpfte...

  • 29.10.18
Politik
<f>Vergangenheit und Zukunft</f> stehen anlässlich des Gedenkjahres "100 Jahre Republik Österreich" im Fokus.
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100 Jahre Republik Österreich
Schicksalsjahre 1918 und 1938 in Österreich: Ludmilla Leitner spricht über die Entstehung der heutigen Republik und aktuelle Entwicklungen

HASLACH (hed). Anlässlich des Vortrages "Schicksalsjahre für Österreich – Aus allen Adern blutend“ am 15. November in Haslach von und mit Ludmilla Leitner, sprach Redakteur Helmut Eder mit der Historikerin. Wie sind sie auf das Thema für den Vortrag gekommen? Ausschlaggebend war natürlich das Gedenkjahr "100 Jahre Republik Österreich", aber auch die aktuellen politischen Entwicklungen in Österreich, die mich beunruhigen. Warum dieser Titel? „Was übrig blieb, war ein verstümmelter...

  • 23.10.18
Lokales
In Klaus erinnert heute noch ein Mahnmal an die Getöteten.

Trotz nahendem Kriegsende:
Tödliche Märsche durch den Bezirk

BEZIRK. Im Frühling 1945 mussten mehrere hundert KZ-Häftlinge und ungarische Juden über den Pyhrn und durch den Bezirk Kirchdorf gehen. Diese zwei Todesmärsche führten von Leibnitz und Graz in die Konzentrationslager Mauthausen und Ebensee. Die tage- und wochenlangen Märsche überlebten viele der Menschen nicht. Wer vor Kälte, Erschöpfung und Unterernährung nicht weiter konnte, wurde sofort erschossen und neben der Straße verscharrt. Dank Bezirkshauptmann Kienmoser und den amerikanischen...

  • 22.10.18
Lokales

Anschluss im Bezirk Kirchdorf
Nur 27 sagten "Nein"

BEZIRK. Als die deutschen Truppen am 12. März 1938 in Österreich einmarschierten, fuhren auf der B138 zuerst motorisierte Einheiten der deutschen Wehrmacht nach Süden. Als danach die Infanteristen kamen, stürzten sie sich in die Geschäfte des Bezirks. Denn hier konnten sie mit der Reichsmark billig einkaufen – und es gab noch Waren, die im Deutschen Reich wegen der Rüstungswirtschaft nicht mehr zu kaufen waren. Unser Bezirk war damals für seine aktiven Nationalsozialisten bekannt und so heißt...

  • 22.10.18
Lokales
Bürgermeister Gerhard Kirchmaier, Vizebürgermeisterin Margit Weikartschläger und Kantor Alexander Lerner enthüllten den neuen Gedenkstein am Friedhof.
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Heidenreichstein gedenkt verfolgten und ermordeten Juden

HEIDENREICHSTEIN. "Der Naturstein mit Gedenktafel soll ein Zeichen für die Bemühungen sein, die Geschichte Heidenreichsteins während der Nazi-Diktatur aufzuarbeiten und das Andenken an die jüdischen Opfer für die nächste Generation bewahren", sagte Bürgermeister Gerhard Kirchmaier Donnerstagabend am Friedhof Heidenreichstein. Nach ihm ergriff Kantor Alexander Lerner von der Israelitische Kultusgemeinde Wien das Wort um ein Gebet zu sprechen, zuerst auf Deutsch, danach auf Hebräisch. Wenig...

  • 19.10.18
Lokales
Die "Landesschau der Ostmark des Reichnährstandes" 1938 in Wels.

100 Jahre Wels
Wels im Wandel der Zeit

WELS. In Wels ist der Herbst 1918 gekennzeichnet von Kriegsmüdigkeit und Elend: Die Spanische Grippe wütet in der Stadt und im Bezirk Wels-Land. Um die Ausbreitung der Epidemie zu bekämpfen, verbietet die k.u.k. Bezirkshauptmannschaft, die Toten in den Kirchen aufzubahren, und zwar ohne Rücksicht auf die Todesursache. Zu Krankheit gesellt sich Wohnungsnot und Hunger: Mehl und Getreide sind – ebenso wie Fleisch – rationiert und der ersehnte Frieden und die Ausrufung der Republik...

  • 17.10.18
Lokales
Dieses Marterl erinnert an eine Waidhofnerin, die in der Euthanasieanstalt Hartheim umgebracht wurde.

Marterl zum Gedenken an Theresia Marie Glaubinger

Glaubinger wurde 1941 nach Hartheim gebracht. Nur 17 Tage später war die damals 13-Jährige tot WAIDHOFEN. Ein liebevoll restauriertes Marterl neben der Waldrapp-Voliere in Waidhofen wurde Theresia Glaubinger, einem Opfer der NS-Euthanasie, gewidmet. Glaubinger wäre heuer 90 Jahre alt geworden. Auf Initiative von Hermann Vogl wurde das Marterl vor dem Abriss gerettet und von der Nordsiedlung zum Waldrapp-Voliere gebracht, nachdem es liebevoll restauriert wurde. "Mein besonderer Dank gilt der...

  • 30.08.18
Lokales

Nazi-Devotionalien und verbotene Waffen bei Hausdurchsuchung sichergestellt

VÖLKERMARKT. Aufgrund eines anonymen Hinweises führten Beamte des Bezirkspolizeikommandos Völkermarkt mit weiteren Kräften der LPD Kärnten gestern eine durch die Staatsanwaltschaft Klagenfurt angeordnete Hausdurchsuchung bei einem 75-jährigen Mann aus dem Bezirk Völkermarkt durch. Im Keller des Hauses wurde eine große Menge an Devotionalien aus der NS-Zeit wie Fahnen, Armbinden, Dolche, Messer und Abzeichen sichergestellt. Verbotene Waffen Überdies konnten im Haus des Mannes zwei...

  • 31.07.18
Politik
Das Projekt-Team "Straßennamen".

Vom Umgang mit den "braunen" Straßennamen

SALZBURG (lg). Das Stadtarchiv präsentierte vergangene Woche eine Liste mit Straßen und Plätzen in der Stadt Salzburg, die eine "braune" Vergangenheit – sprich nationalsozialistisch belastete Namen – haben. Diese werden jetzt von einem Fachbeirat geprüft und bewertet. "Danach werden wir prüfen, ob es Zusatzinfos auf Erläuterungstafeln geben soll oder es zu einer Umbenennung dieser Straßen und Plätze kommt", betont Vizebgm. Bernhard Auinger. Unter den betroffenen Namen sind etwa der...

  • 07.05.18
Lokales

„Demokratie ist Geschenk Gottes" – Zeitzeuge erzählt vom zweiten Weltkrieg

Unter dem Tarnnamen „Spielwarenfabrik" errichteten die Nazis in St. Valentin ein Panzerwerk. ST. VALENTIN (bks). Die Nationalsozialisten bauten in St. Valentin das zweitgrößte Panzerwerk des Dritten Reiches: das Nibelungenwerk. Der Baubeginn erfolgte 1939. Aber: „Es wurde noch bis zum Schluss immer weiter gebaut. Es war gewaltig", erzählt Wilhelm Hochrather aus Kronstorf. Er ist einer der wenigen noch lebenden Zeitzeugen. 1942 begann er seine Ausbildung in der HTL Steyr. „Meine Praktika...

  • 30.04.18