Juden

Beiträge zum Thema Juden

APC-Vorsitzender Robert Obermair stellt die neue "Alpendistel" vor.
Aktion Video 7

Lesetipp
"Alpendistel" – ein Magazin für antifaschistische Gedenkkultur

Die neue "Alpendistel" des Vereins Alpine Peace Crossing ist erschienen. In der zweiten Ausgabe des Magazin kommen Nachfahren von jüdischen Flüchtlingen über den Krimmler Tauern im Jahr 1947 zu Wort. KRIMML, SALZBURG. Tausende Jüdinnen und Juden flüchteten 1947 über den Krimmler Tauern nach Italien und weiter ins heutige Israel. Der Verein "Alpine Peace Crossing" (APC) erinnert an diese historische Flucht und veranstaltet heuer bereits zum 15. Mal eine Gedenkwanderung entlang der Fluchtroute....

  • Salzburg
  • Pinzgau
  • Johanna Grießer
Studienautorin Eva Zeglovits (Ifes), Studienkoordinator Thoma Stern (re.), Parlamentspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) bei der Präsentation der Studie Antisemitismus 2020.
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Studie 2020
Verschwörungsmythen und Antisemitismus sind stark verknüpft

"Antisemitismus ist vergleichbar mit Judenhass. Das ist kein aktuelles Phänomen, sondern gab es auch in der Antike." Und: "Steoreotype haben sich Jahrhunderte lang gehalten. Heutzutage tritt Antisemitismus wieder lauter auf", sagte Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka bei der Präsentation der Anitsemitismusstudie 2020 am Freitag, dem Jahrestag des Anschlusses Österreichs an Nazi-Deutschland und 600. Jahrestag der Vernichtung der jüdischen Gemeinde in Wien. Eine hohe Neigung zu...

  • Maria Jelenko-Benedikt
"Niemals vergessen" – diese Worte stehen auf dem Gedenkstein bei der Synagoge, zeigt Hanna Feingold.
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Hanna Feingold
"Antisemitismus ist nach wie vor stark ausgeprägt"

Hanna Feingold, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde und Witwe von Marko Feingold, im Gespräch über antisemitische Tendenzen in Salzburg und über den Umgang der Stadtpolitik zur Umbenennung des Makartstegs in Marko Feingold-Steg. SALZBURG. Nach dem Tod von Marko Feingold, der im September 2019 als damals ältester Holocaust-Überlebender Österreichs mit 106 Jahren verstorben ist, hat seine Witwe Hanna Feingold seine Aufgaben als Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg...

  • Salzburg
  • Salzburg-Stadt
  • Lisa Gold
Engelbert Kremshofer hat für sein Buch in Hitzendorf recherchiert.
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Hitzendorf
Wie ein Ort Juden gerettet hat

Bisher kaum bekannt: Hitzendorf rettete 1945 bei Kriegsende 116 jüdischen Zwangsarbeitern das Leben. Es ist eine Geschichte, die nur mehr wenigen Menschen im Ort bekannt ist. Der südoststeirische Autor Engelbert Kremshofer hat diese unglaubliche Rettungstat in seinem neuen Buch zum Thema gemacht. Mühsame RechercheFür 116 jüdische Zwangsarbeiter wurde die Gemeinde Hitzendorf westlich von Graz kurz vor Kriegsende im Jahr 1945 zum rettenden Dorf. Das Buch "1945, bei Kriegsende: Gerettet in der...

  • Stmk
  • Graz-Umgebung
  • Alois Lipp
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Wiener Spaziergänge
Kapuzinerkirche, Neuer Markt

Ein bisschen Stadtspaziergang tut gut, bevor die Menschenmassen wieder in die Geschäfte strömen. Der Neue Markt ist allerdings weniger geeignet für einen Spaziergang; seit einiger Zeit ist er eine Baustelle, man baut eine Tiefgarage darunter. Sogar der Donner-Brunnen wurde deswegen vorübergehend entfernt. Ich hätte die Autos und Touristenbusse eher aus der Stadt hinaus geleitet, aber ich bin halt keine Tourismus- oder Sonst-was-Beauftragte. Die Bauarbeiten gehen zügig voran, man kann nicht mehr...

  • Wien
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  • Elisabeth Anna Waldmann
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Wiener Spaziergänge
Die Schuttkrippe + P.S.

Am 28. Dezember 2020 präsentierte ich hier ein kurzes Interview mit dem Handwerker-Künstler Otto Schwarzendorfer über die berühmte Schuttkrippe in der Pfarre Hildegard Burjan in der Winckelmannstraße 34, im 15. Bezirk. Am ersten Wochende des Neuen Jahres, am 2.Jan. 2021 erschien dann auch der Wiener Zeitung ein Bericht dazu. Ich greife das Thema hier noch einmal auf, denn ich habe jetzt wesentlich bessere Bilder als im ersten Beitrag. Besonders beeindruckend und höchst ungewöhnlich, dass es in...

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  • Elisabeth Anna Waldmann
Das Memory-Spiel am Residenzplatz lud dazu ein, die passenden Informationen zu den Straßennamen zu finden.
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Umfrage
UPDATE - Gegen das Vergessen: Aufklärungsarbeit am Residenzplatz

Memoryspiel am Residenzplatz lud Passanten dazu ein, sich mit den in den Nationalsozialismus verstricken Straßennamen Salzburgs zu beschäftigen.  SALZBURG. Am Mittwoch, 16. Dezember fand eine öffentliche Aktion des Vereins "Alpine Peace Crossing" statt. Der Verein setzt sich für eine aktive Gedenk- und Erinnerungskultur der Flucht von Juden über die österreichischen Alpen ein und widmet sich der aktiven Erinnerungs- und Gedenkarbeit. Memory-Spiel am Residenzplatz klärt auf Ein über 60...

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  • Salzburg-Stadt
  • Sabrina Moriggl
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Wiener Museen
Wiener in Shanghai

Im Jüdischen Museum in der Dorotheergasse ist noch bis Mitte April 2021 eine interessante Ausstellung zu sehen. Es zeigt das Leben jener Flüchtlinge, die es 1938 - 1943 geschafft haben, vor dem mörderischen Nazi-Terror nach Shanghai zu flüchten. Es waren nicht nur verfolgte Juden, sondern auch Kommunisten, Linke und Menschen, die nicht unter Hitlers Terrorherrschaft leben wollten. Für die Reise nach Shanghai hat man damals kein Einreisevisum gebraucht, daher wurde es zu einem Wunschort für...

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  • Elisabeth Anna Waldmann
Stadtblatt-Redakteurin Lisa Gold

Kommentar
Stets wachsam bleiben und niemals vergessen

In der Nacht von neunten auf zehnten November jährt sich die Novemberpogrom-Nacht zum 82. Mal. Geplant vom NS-Regime, wurden 1938 jüdische Häuser, Geschäfte und Synagogen zerstört, Menschen verhaftet, deportiert und getötet. Diese Gräueltaten zeugen von einem der dunkelsten Kapitel unserer Geschichte, in dem auch Salzburg trauriger Schauplatz war. Mehr als acht Jahrzehnte später muss diese Nacht ein Mahnmal für unsere gesamte Gesellschaft sein. Ein Mahnmal, das zeigt, wozu unbändiger Hass...

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  • Lisa Gold
Evakuierung von Konzentrationslagern durch die SS v. den anrückenden alliierten Truppen 1944/45, sog. Todesmärsche: Häftlinge aus dem KZ-Dachau auf dem Marsch nach Bad Tölz ziehen durch die Würmstraße in Starnberg (Nachhut des Hauptzuges vom 27./28.4.1945; u. a. Juden (50%), Russen, kath. Priester,
Kriminelle).

April 1945
In Erinnerung an die Opfer der Todesmärsche

Amadeus Hartmann ist Komponist und sieht wie vor seinem Fenster Mesnchen vom KZ Dachau durch die Straßen getrieben werden. Die SS ist auf der Flucht vor den Amerikanern und zwingen die Häftlinge – Priester, Juden, Russen und Kriminelle – in den Todesmarsch. In Erinnerung an dieses Erlebnis entsandt die Kaviersonate "27. April 1945". Seit Monaten planten die Tiroler Landesmuseen in Zusammenarbeit mit dem Gemeindemuseum Absam die Aufführung am 9. November im Ferdinandeum. Der zweite Lockdown hat...

  • Tirol
  • Innsbruck
  • Agnes Czingulszki (acz)
Die "Steine der Erinnerung" sollen den Vorbeigehenden ins Gedächtnis rufen, was damals mit der jüdischen Bevölkerung St. Pöltens passiert ist.

St.Pölten
Weitere „Steine der Erinnerung“ gesetzt

Am 1. Oktober wurden zwei weitere Steine der Erinnerung für sechs im Holocaust ermordete St. Pöltner Jüdinnen und Juden gesetzt. ST. PÖLTEN (pa). Begonnen wurde die Steinlegung als Zeichen des individuellen Gedenkens 2018 im Rahmen des 30-jährigen Bestehens des Instituts für jüdische Geschichte Österreichs (Injoest) als Kooperation mit der Stadt St. Pölten. Die 18 x 18 cm großen Messingplatten mit Namen, bei Frauen Geburtsname, Geburtstdatum, Datum der Deportation und wo eruierbar Todesdatum...

  • St. Pölten
  • Katharina Gollner
Für eine Ausstellung gesucht sind Fotos, Dokumente und Ansichtskarten mit Bezug zu Güssing von 1921 bis jetzt.
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Anlässlich "100 Jahre Burgenland"
Güssing bereitet historische Fotoausstellung vor

Von der Tatsache, dass das Burgenland im Jahr 2021 sein 100-jähriges Bestehen feiert, ist im Lande noch kaum etwas zu bemerken. Dafür, dass zumindest an Güssing das Jubiläum nicht sang- und klanglos vorübergeht, will die Historische Gesellschaft der Stadt sorgen. "Wir planen eine Ausstellung, die die vergangenen 100 Jahre im Raum Güssing beleuchtet", erklären die Historiker Karl Gober und Michael Hammer. Einiges Material haben sie schon gesammelt, noch viel mehr wollen sie mit Hilfe der...

  • Bgld
  • Güssing
  • Martin Wurglits
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Klimavolksbegehren
Zusammenschluss der Religionsgemeinschaften #voicesofclimatechange

Das Klimavolksbegehren geht in die finale Phase: Die großen Glaubensgemeinschaften in Österreich stellen sich hinter die Forderung des Klimavolksbegehrens nach einer mutigen Klimapolitik. Gemeinsam mit Klimavolksbegehrenssprecherin Katharina Rogenhofer präsentieren sechs ranghohe religiöse Würdenträger am Mittwoch, 24. Juni einen Offenen Brief an die Bundesregierung: In diesem fordern sie – über alle Glaubensgrenzen hinweg – Verantwortung von der Politik im Klimaschutz....

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  • Innere Stadt
  • stella witt
Elisabeth-Ben-David-Hindler vor ihren "Steinen der Erinnerung" zum Andenken an jüdische Wiener, die in der Shoah ermordet wurden.
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Leopoldstadt
Elisabeth Ben David-Hindler gewürdigt

Im letzten Kulturausschuss vor dem Sommer wurden im Rathaus neue Straßennamen für Wien beschlossen, auch für die Leopoldstadt. LEOPOLDSTADT. "Mit der Benennung von Verkehrsflächen werden herausragende Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft offiziell gewürdigt, sichtbar gemacht und damit ins Bewusstsein gerufen", erklärt Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler. Im 2. Bezirk wird eine Parkanlage beim Elderschplatz nun Elisabeth-Ben-David-Hindler-Park genannt. Die...

  • Wien
  • Leopoldstadt
  • Mathias Kautzky
Oskar Deutsch, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG)
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550 Vorfälle im Jahr 2019
Anstieg von Antisemitismus durch Corona-Krise befürchtet

Die Zahl der antisemitischen Meldungen ist in Österreich ein weiteres Mal gestiegen. Der Antisemitismusbericht für das Jahr 2019 verzeichnet insgesamt 550 Vorfälle - eine Steigerung um 9,5 Prozent innerhalb von zwei Jahren und mehr als eine Verdoppelung binnen fünf Jahren. Knapp die Hälfte davon ist eindeutig dem rechtsextremen politischen Umfeld zuordenbar. ÖSTERREICH. Die von der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG) und dem Forum gegen Antisemitismus (FgA) erhobenen Fälle sind seit 2008...

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  • Wieden
  • Maria Jelenko-Benedikt
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Quarantäne
Ich habe eine wunderbare Freundin.

Gerda ist 82 Jahre alt, eine wunderbare Frau. Sie hat gerade den jungen Eltern in ihrem Bekanntenkreis und den vielen, die sie verehren und sie oft um Rat fragen, Folgendes geschrieben: "Meine Botschaft an  heutige Eltern, die zur Zeit mit ihren Kindern in Quarantäne sind:  Es ist der 9. März 1944 in Budapest. Hitlers Truppen besetzen Ungarn. Einige Tage später ziehen wir, eine jüdische Familie - mein Vater (44), meine Mutter (31) und ich (7) - in unser Versteck bei unseren Lebensrettern ,...

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  • Elisabeth Anna Waldmann
Ein Stein der Erinnerung ist für Angehörige wichtig.
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Josefstadt
Ein neuer Stein der Erinnerung

Der Verein Stein der Erinnerung würdigt ehemalige NS-Opfer aus der Josefstadt. JOSEFSTADT. Erwin Shefy, geboren 1926 in Wien mit dem Nachnamen Spitzer, floh 1939 mit seinen Eltern nach Palästina. Aufgewachsen in der Josefstadt, setzte er nun einen Stein der Erinnerung für Verwandte, die ebenfalls in der Josefstadt wohnten, denen die Flucht aber nicht gelang. Begleitet wurde er dabei von seiner Familie. Davor jedoch besuchte er seine alte Schule.

  • Wien
  • Josefstadt
  • Larissa Reisenbauer
In ihrem Buch "Letzte Ortr" befassen sich Michaela Raggam-Blesch, Heidemarie Uhl (l.) und Dieter J. Hecht (r.) mit den vier Sammellagern im 2. Bezirk.
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Sammellager Leopoldstadt
Ein dunkles Kapitel der Bezirksgeschichte

Neues Buch: "Letzte Orte" erinnert an die Sammellager in der Leopoldstadt, wo Juden vor der Deportation interniert waren. LEOPOLDSTADT. Kleine Sperlgasse 2a, Castellezgasse 35, Malzgasse 7 und 16: Im kollektiven Gedächtnis sind diese Adressen kaum präsent. Doch haben sie für die Shoah eine zentrale Bedeutung. Während des Zweiten Weltkrieges befanden sich dort Sammellager, in denen jüdische Menschen interniert waren, ehe man sie in Konzentrationslager oder Ghettos deportierte. Mit diesem dunklen...

  • Wien
  • Leopoldstadt
  • Kathrin Klemm
Die Shoa steht für den Völkermord an den Juden Europas.
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Gedenktag Auschwitz
Vor 75 Jahren endete das Grauen

Es muss ein furchtbarer Anblick für die Soldaten der Roten Armee gewesen sein, als sie die Tore des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau öffneten. Ausgemergelte Gestalten lagen oder standen umher für viele kam jede Hilfe zu spät. Und jeder der Anwesenden, der bei der Befreiung am 27. Januar 1945 dabei war, hat diesen Tag sein Leben lang nie vergessen. Mordfabrik"Denn ihre Asche liegt verstreut auf den Abfallhaufen von Auschwitz, auf den Feldern Treblinkas, ausgeschüttet in Polens Flüssen. Ihr...

  • Stmk
  • Leoben
  • Sonja Hochfellner
Die bz besuchte Erika Kosnar in ihrer heutigen Wohnung in der Kopalgasse.
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Zeitzeugenbericht
Sieben Jahre auf der Hut

Die Simmeringerin Erika Kosnar überlebte den Zweiten Weltkrieg und ist heute als Zeitzeugin an Schulen unterwegs. SIMMERING. Wenn Erika Kosnar über ihr Leben spricht, dann spürt man keinen Hass. Dabei hätte die 88-Jährige allen Grund dazu. Kosnar wurde 1932 in der Hauffgasse als Kind eines Hilfsarbeiters und einer Schneiderin geboren - eine Arbeiterfamilie, das Geld war immer knapp. Ihre Eltern waren Juden. Die Mutter war aus Liebe konvertiert, konnte den Übertritt aber vor den Nazis geheim...

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  • Simmering
  • Yvonne Brandstetter
An die ehemalige Synagoge, die sich 1932 bis 1938 in der Kaschlgasse 4 befand, erinnert heute ein Davidstern.
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Immobilienrendite AG
Neuer Nutzen für ehemalige Synagoge Kaschlgasse

"Localstorage" Kaschlgasse: Leopoldstädter Firma "Immobilienrendite AG" gibt Gebäuden, die keiner mehr will, neuen Nutzen. Darunter etwa die ehemalige Synagoge in er Kaschelgasse 4 BRIGITTENAU. Mehrere Jahre stand das Erdgeschoß der Kaschlgasse 4 leer, als sich die Besitzer an die Immobilienrendite AG wandten. Der Grund: die Leopoldstädter Firma hat sich darauf spezialisiert, kreative Lösungen für unterbewertete Immobilien zu finden. Im Falle der Kaschlgasse 4 bedeutete das die Errichtung...

  • Wien
  • Brigittenau
  • Kathrin Klemm
Olivier Dantine, Superintendent der evangelischen Kirche, Hanna Feingold, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg, Erzbischof Franz Lackner

Novemberpogrome
Gedenkfeier in der Kollegienkirche anlässlich der Pogromnacht

In der Nacht vom neunten auf den zehnten November erinnerten Juden und Christen, Künstler und Schüler in der Kollegienkirche an die Opfer der Reichspogromnacht. SALZBURG. „Vor 81 Jahren blieben die Fenster und Türen der Kirchen verschlossen. Heute wollen wir sie aufmachen“, sagte Christian Wallisch-Breitsching von der Katholischen Hochschulgemeinde anlässlich des Jahrestages der Novemberpogrome. In der Nacht vom neunten auf den zehnten November erinnerten Juden und Christen, Künstler und...

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Juden in Krems
Susanne Brüll in Basel gestorben

Mit Susanne Brüll (geb. 1930) ist die letzte Vertreterin des jüdischen Krems in einem Heim in Basel gestorben. Die Geschichte der Familie des Rechtsanwaltes Dr. Paul Brüll hat für den Historiker Dr. Robert Streibel den Ausschlag gegeben, Fragen zur NS-Geschichte zu stellen. „Meine Großmutter hat bei Dr. Brüll als Bedienerin gearbeitet. Sie hat mir schon früh die Geschichte erzählt, wie die Nazis 1938 ins Haus gekommen sind und ihn geprügelt haben. Sie musste das Blut wegwischen. Bei meinem...

  • Krems
  • Robert Streibel
Das Benefizkonzert war ein Erfolg auf ganzer Linie.

Schmidgasse
Sehr erfolgreiches Konzert für Verein

Benefizkonzert füllte den Saal im Bezirksmuseum der Josefstadt. Musikalische Darbietungen waren großer Erfolg. JOSEFSTADT. Der Verein "Steine der Erinnerung" hat es sich zur Aufgabe gemacht, in der NS-Zeit vertriebene oder ermordete Juden nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Dazu werden in ganz Wien Steine auf Straßen verlegt. Oft wird die Finanzierung der Steine von Familienangehörigen übernommen. Gibt es die jedoch nicht, trägt der Verein die Kosten. Um die Initiative zu unterstützen,...

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  • Josefstadt
  • Larissa Reisenbauer

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