NS-Opfer

Beiträge zum Thema NS-Opfer

Lager Liebenau, Graz
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Stolperschwelle für die Opfer im NS-Lager Graz-Liebenau!

Eine Stolperschwelle erinnert an die vielen Opfer vom Lager Graz-Liebenau. Die Stolperschwelle befindet am Weg, vor dem früheren Puch-Steg. (auf der linken Seite der Mur, in Fließrichtung gesehen) Den heute abgerissenen Puch-Steg mussten täglich mindestens 5000 Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen, sowie auch die Kriegsgefangenen überqueren, um ins Steyr-Daimler-Puch-Werk zu gelangen. Das Lager V, war das größte NS-Zwangsarbeiterlager in Graz. Zusätzlich zur Stolperschwelle, wurden...

  • Stmk
  • Graz
  • Marie O.
Offizielle Benennungsfeier: Der Gemindebau in der Schüttelstraße 17 heißt nun "Hans-Landauer-Hof".
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Wohnhausanlage in der Schüttelstraße
Leopoldstädter Gemeindebau nach Hans Landauer benannt

Einen neuen Namen trägt der Gemeindebau in der Schüttelstraße 71. Er wurde nach dem des KZ-Überlebenden und Widerstandskämpfers Hans Landauer benannt. LEOPOLDSTADT. Zu Ehren des KZ-Überlebenden und Widerstandskämpfers Hans Landauer heißt die städtische Wohnhausanlage in der Schüttelstraße 71 nun "Hans-Landauer-Hof".  Er selbst lebte  mit seiner Frau Ilse nur zwei Gehminuten entfernt in der Halmgasse. „Hans Landauer ist uns bis heute ein großes Vorbild dafür, was es heißt,...

  • Wien
  • Leopoldstadt
  • Kathrin Klemm
Eine neue Gedenkstätte wurde letzte Woche am Areal des LKH Hall präsentiert. Die neu errichteten 360 Stelen sollen an die Opfer die damals in der NS-Zeit deportiert waren erinnern.
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Neuer Gedenkort am Krankenhausgelände Hall

Eine neue Gedenkstätte wurde letzte Woche am Areal des LKH Hall präsentiert. Die neu errichteten 360 Stelen sollen an die Opfer die damals in der NS-Zeit deportiert waren erinnern. HALL (mk). Die Stadtgemeinde Hall hat seit kurzem eine historische Erinnerungsstätte mehr. Das neue Mahnmal am Krankenhausareal ist den 360 Kindern, Jugendlichen, Frauen und Männern gewidmet, die zwischen 1940 und 1942 aus der damaligen Pflege- und Heilanstalt abtransportiert und dann getötet wurden. Der neue...

  • Tirol
  • Hall-Rum
  • Michael Kendlbacher
Marko Feingold war Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg und kämpfte bis zuletzt, vielfach auch an Schulen, unermüdlich gegen das Vergessen.
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Marko-Feingold-Straße
KZ-Verband warnt vor "internationaler Blamage"

Der KZ-Verband/Verband der AntifaschistInnen Salzburg (VdA) warnt davor, die Diskussion rund um eine Marko-Feingold-Straße zum "politischen Spielball" werden zu lassen. Auch die Österreichische Hochschülerschaft meldet sich zu Wort.  SALZBURG. Geht es nach dem KZ-Verband, können eine derartige Straßenbenennung – mit einer echten Postadresse und nicht nur einer symbolischen Benennung - nur in engster Abstimmung mit der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg erfolgen, deren Präsident Marko...

  • Salzburg
  • Salzburg-Stadt
  • Lisa Gold
NS-Opfer-Denkmal wurde am Rathausplatz eingeweiht: NR Christian Drobits, Bgm. 3.LT-Präs. Kurt Maczek, LT-Präs. Verena Dunst, Künstler Gottfried Reszner, Bgm. 2.LT-Präs. Georg Rosner
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Pinkafeld
Nationalsozialismus-Opfer-Denkmal am Rathausplatz eingeweiht

Am Sonntag wurde das neue Denkmal in Erinnerung an Pinkafelder Opfer des Nationalsozialismus eingeweiht. PINKAFELD. "Die Toten zu vergessen würde bedeuten, sie ein zweites Mal umzubringen", hieß es unter anderem am Sonntag, 6.9.2020, in Pinkafeld. Denn die Pinkafelder versammelten sich um 15 Uhr vor der Stadtgemeinde, um das neue NS-Opfer-Denkmal einzuweihen. Nachdem der Moderator Eduard Posch die Anwesenden begrüßt hatte, hielt der Pinkafelder Bürgermeister 3.LT-Präs. Kurt Maczek eine Rede...

  • Bgld
  • Oberwart
  • Adela Danciu
Historiker Thomas Weidenholzer mit Stadträtin Martina Berthold, Bürgermeister-Stv. Bernhard Auinger und Stadträtin Anja Hagenauer,
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Erinnern
Antifa-Mahnmal am Bahnhofsvorplatz renoviert

Das Antifaschistische Mahnmal am Bahnhofsvorplatz wurde renoviert und  bei einem Festakt übergeben.  SALZBURG. Integriert in den Hain im Westen des Bahnhofsvorplatzes steht seit dem Jahr 2002 das Antifaschistische Mahnmal zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Neben dem Respekt vor allen Opfern bekennt und betrauert die Stadt Salzburg damit gleichzeitig, dass auch Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt sich an den Verbrechen des Faschismus mitschuldig gemacht haben. Bei einem...

  • Salzburg
  • Salzburg-Stadt
  • Lisa Gold
Der Entwurf von Marc Quinn zeigt zwei Händepaare in zärtlicher Berührung.
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Wieden
Denkmal für homesexuelle NS-Opfer präsentiert

Die Entscheidung, wie das Denkmal für die Opfer der Homosexuellen-Verfolgung in der NS-Zeit aussehen wird, ist gefallen. Es wird aus überdimensionalen Händen bestehen, die einander berühren.  WIEDEN. Im Resselpark wird ein Denkmal für die Frauen und Männer errichtet, die Opfer der Homosexuellen-Verfolgung in der NS-Zeit wurden. Stadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ), Stadträtin Veronica Kaup-Hasler, Gemeinderat Peter Kraus (Grüne) und Hannes Sulzenbacher, Leiter der Wettbewerbsjury,...

  • Wien
  • Wieden
  • Barbara Schuster
Justiz-Generaldirektor Friedrich Alexander Koenig, Bürgermeister Reinhard Resch, Leiter der Justizanstalt Stein, Christian Timm, Justizministerin Alma Zadiæ, Anton Heinzl und Klaus Bergmaier als Vertreter der ARGE der Opferverbände.

Stadt Krems
Gemeinsames Gedenken an die NS-Opfer in Krems

Justizmininsterin Alma Zadiæ besuchte gemeinsam mit Bürgermeister Reinhard Resch die Justizanstalt Stein, um der NS-Opfer und der „Kremser Hasenjagd“ zu gedenken. KREMS. Seit 2014 gedenkt die Stadt Krems jährlich den Ereignissen in der Justizanstalt Stein und Umgebung, bei denen im April 1945 die größten Massaker zu Kriegsende stattgefunden haben. Heuer musste die geplante Veranstaltung aufgrund der Covid-19 Bestimmungen abgesagt werden. Um den Gedenktag aber entsprechend zu würdigen, fand...

  • Krems
  • Doris Necker
Eine Schülerin zeigt ihr Kunstwerk

Virtuelles Gedenken in St. Aegyd

Trotz aller Widrigkeiten gedenken GISTA und Schüler der NMS. ST. AEGYD. (MG.) Das Ende des Zweiten Weltkriegs und damit die Befreiung der Konzentrationslager auf österreichischem Boden jähren sich heuer zum 75. Mal. Auch in St. Aegyd gab es von 1944 bis 1945 ein Konzentrationslager, ein Außenlager des KZ Mauthausen. Während die Gedenkinitiative St. Aegyd (GISTA) seit 2010 Gedenkfeiern für die 46 ermordeten KZ-Häftlinge veranstaltet, musste dies heuer aufgrund der Covid19-Maßnahmen ausfallen....

  • Melk
  • Melanie Grubner
Landeshauptmann Thomas Stelzer

Thomas Stelzer
75 Jahre Befreiung KZ Mauthausen

Am fünften Mai 1945 befreiten US-amerikanische Soldaten das Konzentrationslager Mauthausen und seine Nebenlager. 75 Jahre später gedenkt Landeshauptmann Thomas Stelzer den Opfern des Nationalsozialismus. OÖ. Vor 75 Jahren, am 5. Mai 1945 befreiten US-amerikanische Soldaten das Konzentrationslager Mauthausen und seine Nebenlager. „Das Konzentrationslager Mauthausen steht für unvorstellbares Leid, unsäglichen Hass und war das Ergebnis einer menschenverachtenden Politik. Es liegt in unserer...

  • Oberösterreich
  • Katharina Wurzer
Bürgermeister Klaus Luger (Stadt Linz), Samuel Puttinger und Harald Grünn (Arbeitsgemeinschaft der NS-Opferverbände und WiderstandskämpferInnen)

Stadt Linz/NS-Opferverbände
75 Jahre Ende der NS-Diktatur

Am fünften Mai 1945 endete die nationalsozialistische Diktatur in Linz. 75 Jahre später besuchten Bürgermeister Klaus Luger sowie Vertreter der Arbeitsgemeinschaft der NS-Opferverbände und Widerstandskämpfer und Widerstandskämpferinnen ein Mahnmal. LINZ. Am fünften Mai 1945 endete die nationalsozialistische Diktatur in Linz. Ein Dreivierteljahrhundert später gedachten Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) und Vertreter von Opferverbänden der Befreiung der Stadt von der Nazi-Diktatur. Die...

  • Linz
  • Katharina Wurzer
Denkmal „Niemals Vergessen“ erinnert seit 2010 an das Zigeunerlager Maxglan.
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Skulptur beschädigt
NS-Mahnmal der Radiofabrik schwer beschädigt

Unbekannte haben am Wochenende das Denkmal „Niemals Vergessen“ in Leopoldskron-Moos umgerissen und schwer beschädigt. Das Denkmal wurde von der Radiofabrik 2010 im Rahmen einer EU-Projekts zur Aufarbeitung des NS-Anhaltelagers für Roma und Sinti auf Stadtgrund errichtet. Ein Anrainer meldete am Samstag dem 29. März die Beschädigung. Nach Begehung konnte der Sturm letzte Woche als Ursache ausgeschlossen werden: die Skulptur wiegt mehrere 100 Kilogramm, der daneben stehende Baum ist...

  • Salzburg
  • Salzburg-Stadt
  • Eva Schmidhuber
Ein Stein der Erinnerung ist für Angehörige wichtig.
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Josefstadt
Ein neuer Stein der Erinnerung

Der Verein Stein der Erinnerung würdigt ehemalige NS-Opfer aus der Josefstadt. JOSEFSTADT. Erwin Shefy, geboren 1926 in Wien mit dem Nachnamen Spitzer, floh 1939 mit seinen Eltern nach Palästina. Aufgewachsen in der Josefstadt, setzte er nun einen Stein der Erinnerung für Verwandte, die ebenfalls in der Josefstadt wohnten, denen die Flucht aber nicht gelang. Begleitet wurde er dabei von seiner Familie. Davor jedoch besuchte er seine alte Schule.

  • Wien
  • Josefstadt
  • Larissa Reisenbauer
In ihrem Buch "Letzte Ortr" befassen sich Michaela Raggam-Blesch, Heidemarie Uhl (l.) und Dieter J. Hecht (r.) mit den vier Sammellagern im 2. Bezirk.
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Sammellager Leopoldstadt
Ein dunkles Kapitel der Bezirksgeschichte

Neues Buch: "Letzte Orte" erinnert an die Sammellager in der Leopoldstadt, wo Juden vor der Deportation interniert waren. LEOPOLDSTADT. Kleine Sperlgasse 2a, Castellezgasse 35, Malzgasse 7 und 16: Im kollektiven Gedächtnis sind diese Adressen kaum präsent. Doch haben sie für die Shoah eine zentrale Bedeutung. Während des Zweiten Weltkrieges befanden sich dort Sammellager, in denen jüdische Menschen interniert waren, ehe man sie in Konzentrationslager oder Ghettos deportierte. Mit diesem...

  • Wien
  • Leopoldstadt
  • Kathrin Klemm
Stadtblatt-Redakteurin Lisa Gold

Kommentar
Es sind oft die leisen Töne, die zählen

SALZBURG. "Niemals wieder" – so die Worte unseres Bundespräsidenten anlässlich 75 Jahre Befreiung von Auschwitz. Zwei kurze Worte, die aber alles ausdrücken. Auch in der Stadt Salzburg wird am Montagabend beim Antifaschismus-Mahnmal am Vorplatz des Hauptbahnhofes der Opfer gedacht. Mit Reden von Historikern und Momenten des stillen Gedenkens. Denn manchmal braucht es keine großen, lauten Worte – es sind die leisen Töne, die zählen. In einer Gesellschaft, in der leider viel zu oft...

  • Salzburg
  • Salzburg-Stadt
  • Lisa Gold
Bürgerlisten-Klubobfrau Ingeborg Haller möchte das antifaschistische Mahnmal noch besser sichtbar machen.

Gedenktag
Antifa-Mahnmal soll zu einem demokratischen Treffpunkt werden

Das Personenkomitee Stolerpsteine, die Israelitische Kulturgemeinde, der KZ-Verband, die Freiheitskämpfer, das Stadtarchiv sowie die Katholische Aktion rufen am Gedenktag, anlässlich 75 Jahre Befreiung des KZ Auschwitz am 27. Jänner um 18 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung vor dem Mahnmal auf. SALZBURG. Anlässlich 75 Jahre Befreiung des KZ Auschwitz mahnt Bürgerlisten-Klubobfrau Ingeborg Haller einmal mehr, die Verbrechen von damals nie zu vergessen und Erinnerungen sichtbar zu machen. Haller,...

  • Salzburg
  • Salzburg-Stadt
  • Lisa Gold
Mehr als 150 Interessierte und Festgäste kamen zur Einweihung des Denkmals nach Hohenems

Gegen das Vergessen
Symbolträchtiger Ort

Denkmal an die Hohenemser NS-Opfer im Krankenhaus-Garten Ein Denkmal zur Erinnerung an die 14 Hohenemser Opfer der NS-Euthanasie wurde im Garten des Krankenhauses eingeweiht. 150 Interessierte kamen dieser Tage zum Festakt und zur Enthüllung des Denkmals, das von Bildauer Udo Rabensteiner entworfen wurde. Das im Quadrat 1,75 Meter große Denkmal ist 30 Zentimeter hoch, ein Riss durchzieht dabei die Platte und teilt sie in fünf Elemente, auf denen fünf Inschriften angebracht sind. Der Riss...

  • Vorarlberg
  • Dornbirn
  • Christian Marold
Andreas Strauss
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Stadt Linz
Gedenkzeichen für NS-Opfer von Andreas Strauss entworfen

Der Ottensheimer Künstler Andreas Strauss setzte sich mit seinem Stelen-Projekt durch. LINZ. Als eine der ehemaligen „Führerstädte“ hat Linz in Hinblick auf seine nationalsozialistische Vergangenheit eine besondere Verantwortung. Seit 1996 arbeitet die Stadt diese dunkle Zeit wissenschaftlich auf. Ein weiterer Schritt ist die Sichtbarmachung der NS-Zeit und ihrer Opfer. Nach längerer Diskussion auf politischer Ebene und mit der Israelitischen Kultusgemeinde Linz schrieb die Direktion...

  • Urfahr-Umgebung
  • Gernot Fohler
Der Entwurf „Erinnern…“ des Künstlers Andreas Strauss überzeugte die Wettbewerbs-Jury mit seiner Konzeptidee in Form einer Klingel.
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Gedenken
Linz bekommt Erinnerungszeichen für NS-Opfer

Die Jury hat sich für einen Entwurf des Künstlers Andreas Strauss entschieden. LINZ. Nun ist es fix: Linz bekommt um das Für und Wider von Stolpersteinen personalisierte Gedenkstätten für jene jüdischen Mitbürger, die Opfer der Nazis wurden. Realisiert wird der Entwurf des Ottensheimer Künstlers Andreas Strauss. Er hat rund 1,5 Meter hohe Stelen entworfen, von denen 20 in der Nähe der ehemaligen Wohnorte der Opfer aufgestellt werden. Sie zeigen Wohnadressen, Namen, Geburts- und Todesdaten...

  • Linz
  • Christian Diabl
Foto: www.vollfotograf.at - Manfred Scheucher

Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim
Sonntag, 1. Dezember: Öffentliche Führung im Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim

Im Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim werden immer am ersten Sonntag des Monats öffentliche Begleitungen durchgeführt. In dem geführten Rundgang durch die Ausstellungsbereiche und Gedenkstätte werden die wichtigsten Informationen zum Ort vermittelt. Die Kosten dafür belaufen sich auf 4 Euro für Schüler/innen, Lehrlinge und Student/innen und 5 Euro für Erwachsene. Im Zeitraum November 2019 bis Anfang Juni 2020 wird die Ausstellung "Wert des Lebens" erneuert. In diesem Zeitraum führt die...

  • Grieskirchen & Eferding
  • Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim
Pfarrerin Anna Kampl im Interview mit Historiker Martin Krist vom Netzwerk erinnern.at
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„Glaubenskirche im Gespräch…“ zu Novemberpogrom und neuen Radikalismen
„Es gibt immer das Wort davor“

„Ich glaube schon, dass man aus der Geschichte lernen kann. Die Frage ist, ob man das will.“ Es gelte jedenfalls äußerst wachsam zu sein, dass sich Geschehnisse wie unter den Nazis nicht wiederholen. Sagt der Historiker Martin Krist bei der zweiten Auflage der Gesprächsreihe „Glaubenskirche im Gespräch mit…“, diesmal zum Thema „Aus der Geschichte lernen“. Zeitzeugin Erika Kosnar appellierte, niemals aufs Mensch-Sein zu vergessen 27 Ermordete, 88 Verletzte! 6.547 verhaftete Männer, 4.000...

  • Wien
  • Simmering
  • Christian Buchar
Archälogische Ausgrabungsstätte, Graz-Liebenau, Lager V, Zwangsarbeiterlager, NS-Zeit
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Lager Liebenau:
Unfassbar! Die archäologischen Ausgrabungen und damit einer der wichtigen Erinnerungsorte, an die Opfer des Nationalsozialismus in Graz-Liebenau werden zerstört!

Die Forderungen vom Mauthausen Komitee, für die Erhaltung der Ausgrabungsstätte vom Lager Graz-Liebenau wurden ignoriert und die Bagger zerstören einfach das Gelände. Es ist geplant, die vorhandene kleine Heimgartensiedlung zu erweitern, die es unter der Hochspannungsleitung in der Nähe vom Maria-Cäsar-Park bereits gibt. Das Lager Liebenau ( Lager V ) wurde 1940 errichtet und diente zuerst als Unterkunft, umgesiedelter Volksdeutscher aus Bukowina. Bald waren auch ausländische Arbeitskräfte...

  • Stmk
  • Graz
  • Marie O.
V.l.: Dirk Rupnow, die Autoren Herwig Czech und Erich Brenner, Helga Fritsch

Universität Innsbruck
Aufarbeitung der Rolle des Anatomischen Instituts während der NS-Zeit

TIROL. Ein interdisziplinäres Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit der Universität Innsbruck. Die Aufarbeitung betrifft auch das damalige Institut für Anatomie der Universität Innsbruck. Nationalsozialistischer Erlass erlaubt Forschung an HingerichtetenIm Jahr 1939 wurde ein Erlass herausgegeben, die anatomischen Instituten den Anspruch auf die Leichen Hingerichteter sicher stellte. Diese Hingerichteten durften für die Ausbildung von MedizinstudentInnen...

  • Tirol
  • Bezirksblätter Tirol
Das Turbotheater Villach spielt am Freitag, den 10. Mai das Stück "Spurensuche". Treffpunkt im Schillerpark: 16.30 Uhr

Am Freitag in Villach
Opfergedenken und Spurensuche

Gedenkveranstaltung an die Opfer des Nationalsozialismus am Freitag. Davor gibt es die Neuauflage von Theaterstück "Spurensuche".  VILLACH. Am Freitag, 10. Mai, steht die Stadt Villach im Zeichen des Gedenkens der der Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Der Veranstaltung geht eine Neuauflage des Theaterstücks „Spurensuche“ voraus. Gedenken und TheaterAuf Wunsch des Verein Erinnerns sowie des Bürgermeisters Günther Albel wird die heurige Gedenkveranstaltung um ein...

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  • Villach
  • Alexandra Wrann

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