Bibelforscher

Beiträge zum Thema Bibelforscher

Bildtext: Die Mitarbeiter der Abteilung Tiefbau Dervis Halilovic, Nikola Batinic und Dusko Barisic (v.l.n.r.) beim Einsetzten der Stolpersteine
Foto: Siegfried Kerbl
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Fünf Stolpersteine als Erinnerung an NS-Opfer verlegt

Im Stadtgebiet Wels befinden sich derzeit sechs Stolpersteine. Das sind im Boden eingelassene Messingplatten, die an das Schicksal von Menschen erinnern, die während des NS-Regimes verfolgt, ermordet oder deportiert wurden. Letzte Woche wurden fünf weitere Erinnerungssteine, wie Stolpersteine auch genannt werden, verlegt. Vor 29 Jahren wurden 1997 die weltweit ersten Stolpersteine in St. Georgen-Holzhausen (Flachgau) verlegt und erinnern an die Brüder Johann und Matthias Nobis, die als Zeugen...

Akademie der Künste in Berlin

Foto FMZ
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Verein LILA WINKEL Gast bei exklusiver Veranstaltung in Berliner Akademie

Die Akademie der Künste in Berlin war bis zum letzten Platz gefüllt. Ehrengäste aus neun Ländern waren geladen, um sich auf die Mahnmal-Enthüllung am Tag darauf einzustimmen. Im Berliner Tiergarten wird eine beeindruckende Bronzeskulptur an die verfolgten Zeugen Jehovas im NS-Regime erinnern. Für den Verein Lila Winkel referierte der Kärntner Peter Stocker. Die Arnold-Liebster-Stiftung, die seit 2002 die Erinnerung an die NS-Opfer wachhält, lud am Dienstag, dem 23. Juni 2026, zu einer...

Gedenkstätte Bretstein

Foto FMZ
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Bretstein: "Nie wieder" - gilt für alle!

Bretstein. Rund 70 Besucher waren bei der diesjährigen Gedenkfeier im Bretsteingraben anwesend. Sie gedachten der rund 170 Opfer im KZ-Nebenlager von Mauthausen. „Böses durch Gutes überwinden“ und „Nie wieder – das gilt für alle“ waren die Botschaften der beiden Redner. Wer zum ersten Mal diese KZ-Gedenkstätte besucht, hat das Gefühl, nie anzukommen. Das kleine Areal im Bretsteingraben befindet sich auf 1.150 Metern Seehöhe und ist so abgelegen, als wollte die SS die landwirtschaftliche...

Foto Arnold-Liebster-Stiftng
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Österreichdelegation bei Mahnmalenthüllung in Berlin

Am 22. Juni 2023 hat der Deutsche Bundestag einstimmig für die Errichtung eines Mahnmals für die verfolgten Zeugen Jehovas während des NS-Regimes votiert. Drei Jahre später, am Mittwoch, dem 24. Juni 2026, wird die beeindruckende Skulptur im Berliner Tiergarten der Öffentlichkeit übergeben. Der Vorstand des österreichischen Vereins „Lila Winkel“ ist beim Festakt, bei dem auch Bundestagspräsidentin Julia Klöckner erwartet wird, vertreten. Der Verein „Lila Winkel“, der sich seit 1998 der...

Die sechs Opfer mit dem lila Winkel

Foto FMZ
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Gedenkveranstaltung in Bretstein

Am Samstag, dem 27. Juni 2026, findet die jährliche Gedenkveranstaltung im KZ-Nebenlager von Mauthausen in Bretstein statt. Die Feierlichkeiten werden vom Obmann des Gedenkvereins Bretstein, Herrn Prof. Mag. Stefan Stradner, um 11:00 Uhr eröffnet. Von 1941 bis 1943 diente diese SS-eigene deutsche Versuchsanstalt für Ernährung und Verpflegung dem Zweck, landwirtschaftliche Arbeitsweisen zu erproben. Gezüchtet wurden vor allem für das Bergland speziell geeignete Schafs- und Pferderassen. Die rund...

Foto FMZ
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81. Gedenk- und Befreiungsfeier in Mauthausen mit Schwerpunkt „Täter und Täterinnen des Nationalsozialismus“

Mauthausen. Zum 81. Mal jährte sich die internationale Gedenk- und Befreiungsfeier der KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Über 13.000 Besucher nahmen am Sonntag, dem 10. Mai, daran teil und erlebten 130 Delegationen der ganzen Welt im stillen Gedenken. Die diesjährige Gedenk- und Befreiungsfeier stand unter dem Motto „Täter und Täterinnen des Nationalsozialismus“. Damit sollte der Blick auf jene gerichtet werden, die durch „Mitwirkung oder Wegsehen zur Umsetzung und Aufrechterhaltung des NS-Terrors...

Delegation der Bundesregierung unter anderem mit Vizekanzler Andreas Babler (Mitte), Innenminister Mag. Gerhard Karner (rechts davon) und DDr. Barbara Glück (rechts außen), Direktorin der KZ-Gedenkstätte Mauthausen
Foto FMZ
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Delegation der Bundesregierung bei der Gedenkfeier in Gusen

Am Samstag, dem 9. Mai 2026, fand die 81. Gedenkveranstaltung im ehemaligen KZ Gusen statt. Auch Vertreter der österreichischen Bundesregierung waren unter den Gästen und verfolgten das mehrsprachige Programm mit Beiträgen aus fünf Ländern. Rund 500 Besucher*innen gedachten der unzähligen Opfergruppen, die im Zweitlager des Konzentrationslagers Mauthausen arbeiteten, litten, vor Erschöpfung starben oder ermordet wurden. Gesandte der Länder Frankreich, Polen, Spanien, Italien und Slowenien gaben...

Ein Baum aus Bronze: Das Mahnmal für die verfolgten Zeugen Jehovas nimmt Gestalt an

In einem Metallbetrieb im bergischen Wermelskirchen wird derzeit Geschichte gefräst – im wortwörtlichen Sinne. Dort entsteht das Mahnmal für die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Zeugen Jehovas, das am 24. Juni 2026 im Berliner Tiergarten eingeweiht werden soll. Künstler Matthias Leeck und Uwe Langhals von der Arnold-Liebster-Stiftung betrachten ein Segment des Mahnmals für die verfolgten Zeugen Jehovas in einem Metallbetrieb in Wermelskirchen. Die bronzefarbene Skulptur zeigt...

Memorial Gusen. Foto FMZ
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Betroffenheit beim Themenrundgang "Glaube im KZ" Gusen

Am Samstag, dem 25. April 2026, fand der Themenrundgang Glaube im KZ im Informationszentrum KZ-Gedenkstätte Gusen statt. Die Besucher*innen erhielten einen Einblick in die vielfältige Bedeutung des (religiösen) Glaubens für Häftlinge im Konzentrationslager Gusen. Es referierten unter anderem Heidi Gsell, Historikerin und Vorstandsmitglied vom Verein Lila Winkel, und Charlotte Herman, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde Linz. Die Moderatorin Julia Mayr richtete den Fokus auf die Frage,...

Fotolegende von links nach rechts: 
Sarah, Aylin, Esther Dürnberger, Prof. Mag. Tina Schmidmayer (Klassenvorstand der 4m), Serrah und Laura-Sophie

Foto FMZ
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"Heil Hitler!" kam ihr nicht über die Lippen

Schärding. Von Montag, 2. Februar bis Mittwoch, 4. Februar 2026 fand in der Bildungseinrichtung der BG/BRG/BORG in Schärding ein Zeitzeugenprojekt statt. Erzählt wurde die Geschichte von Hermine Liska, die als anerkannte Zeitzeugin der ersten Generation 26 Jahre in Hunderten Schulen unterwegs war, ehe sie 2024 im 95. Lebensjahr verstarb. Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur (heute Bildung, Wissenschaft und Forschung, Anm.) entstand eine DVD mit dem Titel...

Fotolegende von links nach rechts: 
Prof. Mag. Melanie Huemer, Peter, Benjamin und Prof. Dr. Bed. Med. Gregor Fuchs

Foto FMZ
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NS-Ausstellung "Lebendige Geschichte" im Schulzentrum Schärding

Eine Woche lang (von Montag, 2. Februar bis Freitag, 6. Februar 2026) war im Rahmen der Zeitzeugentage im Schulzentrum Schärding die NS-Ausstellung „Lebendige Geschichte“ zu sehen. Zwölf Ausstellungstafeln in der Aula der Bildungseinrichtung BG/BRG/BORG und BHAK informierten über die Opfergruppe mit dem „Lila Winkel.“ Mit einem „Lila Winkel“ waren die Bibelforscher, wie damals Jehovas Zeugen genannt wurden, in den Konzentrationslagern gekennzeichnet, weil sie sich geschlossen und aus...

Fotolegende von links nach rechts: 
Pia, Jana, Esther Dürnberger, Dir. Prof. MMag. Irene Wiesinger, Judith Ribic, Marlies und Ina 

Foto FMZ
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Zeitzeugenprojekt "Vergeben JA, Vergessen NEIN" in der BHAK Schärding

Im Festsaal der BHAK-Schärding hörten von Montag, 2. Februar bis Mittwoch, 4. Februar 2026 rund 160 Schüler*innen den spannenden Zeitzeugenbericht über Ernst Reiter, der als Bibelforscher (wie damals Jehovas Zeugen genannt wurden) nach 1600 Tagen im Konzentrationslager Flossenbürg schwer traumatisiert nach Hause kam. Seine Tochter, Fr. Judith Ribic, erzählte berührende Einzelheiten vom Lageralltag und wie er nach dem Krieg das Erlebte verarbeitete. Originale Filmdokumente und eine seltsame...

Gedenktafel Mauthausen

Foto Verein Lila Winkel
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Zum 27. Jänner: Gedenken an die im Nationalsozialismus verfolgten Menschen mit dem Lila Winkel

Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Jänner ist der Beginn des Erinnerns für 2026 nach einem intensiven Gedenkjahr 2025. Der Verein Lila Winkel erinnert an die Zeugen Jehovas als eine der ersten von der Verfolgung Betroffenen. Sie wurden ab der Machtergreifung Hitlers 1933 als erste Gruppe verfolgt und in Konzentrationslager deportiert. Aus christlicher Überzeugung stellten sie sich gegen das menschenverachtende Regime. 27. Jänner 2026 – Jehovas Zeugen stellten sich...

Hörsaal Agnes Muthspiel im Unipark Salzburg

Foto FMZ
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Familiengeschichte(n) im Hörsaal der Paris Lodron Universität Salzburg

Salzburg. Das Team der Zeitgeschichte am Fachbereich Geschichte hat erneut zur Veranstaltungsreihe ZEITGESCHICHTE goes public eingeladen. Am Dienstag, dem 13. Jänner 2026, endete das Semester mit einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „Familiengeschichte(n). Nachkommen erzählen.“ Im Fokus standen die vielfältigen Formen familiärer Erinnerung an den Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg. Drei Nachgeborene diskutierten darüber, welche Spuren der Holocaust in ihrer Familie hinterlassen hat....

Fotolegende von links nach rechts: 
Esther Dürnberger (Referentin Verein Lila Winkel), Moritz, Franz Michael Zagler (freier Journalist), Liliana und Prof. MMag. Franz Farfeleder (Religionslehrer) 

(Foto Sekretariat BRG Waidhofen)
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2005 – 2025: 20 Jahre Zeitzeugenprojekt BRG Waidhofen/Ybbs

Seit 20 Jahren finden im Bundesrealgymnasium Waidhofen an der Ybbs Zeitzeugenprojekte statt. Die Geschichte von Hermine Liska, die als anerkannte Zeitzeugin der ersten Generation 26 Jahre in Hunderten Schulen unterwegs war, verstarb zwar 2024 im 95. Lebensjahr, doch ihre Geschichte lebt weiter. Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung entstand eine DVD mit dem Titel „Erziehungsproblem eines Diktators.“ Mit diesem Film ist es der Referentin des Vereins Lila Winkel, Esther Dürnberger,...

(Foto FMZ)
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MMS Enns: Die mutige Hermine sagte "Nein"

Enns. Hermine Liska, eine anerkannte Zeitzeugin der ersten Generation, war 26 Jahre in Hunderten Schulen unterwegs, ehe sie 2024 im 95. Lebensjahr verstarb. Doch ihre Geschichte lebt weiter. Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung entstand eine DVD mit dem Titel „Erziehungsproblem eines Diktators.“ Mit diesem Film ist es der Referentin des Vereins Lila Winkel, Esther Dürnberger, möglich, die Geschichte von Hermine Liska, die auch Trägerin des Goldenen Verdienstzeichens der Republik...

(Foto FMZ)
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Zeitzeugenprojekt in der HAK Amstetten „Unfassbar wichtig“

Im Medienraum der HAK Amstetten hörten 94 Schüler:innen und 8 Lehrer:innen das spannende Zeitzeugenprojekt über Ernst Reiter, der als Bibelforscher (wie damals Jehovas Zeugen genannt wurden) nach 1600 Tagen im Konzentrationslager Flossenbürg schwer traumatisiert nach Hause kam. Schubkarre für die Schwächsten Der berührende Vortrag von Esther Dürnberger, Referentin des Vereins Lila Winkel, holte den Holocaust und seine grausamen Auswirkungen in die Jetztzeit. Ernst Reiter durchlebte Einzelhaft,...

Fotolegende von links nach rechts: Mag. Lukas Oberlerchner, Nina, Tabea, Esther Dürnberger, Mary und Felise (Foto FMZ)
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Zeitzeugenprojekt in der HLW Amstetten „Vergeben JA, Vergessen NEIN“

Im Medienraum der HLW Amstetten hörten 65 Schüler:innen das spannende Zeitzeugenprojekt über Ernst Reiter, der als Bibelforscher (wie damals Jehovas Zeugen genannt wurden) nach 1600 Tagen im Konzentrationslager Flossenbürg schwer traumatisiert nach Hause kam. Schubkarre für die Schwächsten Der berührende Vortrag von Esther Dürnberger, Referentin des Vereins Lila Winkel, holte den Holocaust und seine grausamen Auswirkungen in die Jetztzeit. Ernst Reiter durchlebte Einzelhaft, Folter und Hunger,...

Foto: Verein Lila Winkel
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Verein Lila Winkel
Filmpremiere „Ich bleibe fest - Ostajam neomajen"

Klagenfurt – Zahlreiche Besucher versammelten sich am Abend des 20. Oktobers 2025 im Kärntner Landesarchiv, um bei der Filmpremiere von „Ich bleibe fest – Ostajam neomajen“ dabei zu sein. Der gut gefüllte Saal war bis auf den letzten Platz besetzt. Die Veranstaltung wurde per Videokonferenz übertragen, somit konnten über 800 Teilnehmer aus dem In- und Ausland dabei sein, darunter Vertreter:innen der slowenischen Volksgruppe und Angehörige der Opferfamilien. Die Dokumentation thematisiert die...

Tulln gedenkt 14 NS-Opfern der Zeugen Jehovas mit Erinnerungstafel

Am Dienstag, dem 7. Oktober 2025, um 16:00 Uhr enthüllt die Stadt Tulln am Stadtfriedhof eine Gedenktafel, die an die 14 NS-Opfer der Zeugen Jehovas erinnert. Bürgermeister Mag. Peter Eisenschenk sendet Grußworte der Gemeinde und führt die Gäste um 17:00 Uhr ins Atrium des Rathauses auf dem Minoritenplatz 1. Das historische Gebäude des ehemaligen Minoritenklosters Tulln bildet den passenden Rahmen für die Gedenkveranstaltung, wo von 9:00 bis 20:00 Uhr im Clubraum die Ausstellung „Lebendige...

Das 16. Dialogforum Mauthausen

Foto FMZ
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16. Dialogforum Mauthausen - Die Befreiung und ihre Nachwirkungen

Mauthausen. In der KZ-Gedenkstätte Mauthausen fand vom 19. bis 20. September 2025 das 16. Dialogforum mit dem Titel „Die Befreiung und ihre Nachwirkungen“ statt. Neben einem allgemeinen Rundgang durch die KZ-Gedenkstätte gaben 16 Referent:innen einen Einblick in die Zeit nach dem Holocaust. Die rund 70 Teilnehmer bekamen einen Einblick in die Zeit nach dem 5. Mai 1945, als das KZ Mauthausen von Angehörigen der U.S. Army befreit wurde. Selbst nach der Befreiung starben tausende Personen, die von...

Hans Meissnitzer bekam nach 85 Jahren die Taschenuhr seines Vaters zurück

Foto FMZ
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Uhr eines KZ-Häftlings nach 85 Jahren an den Sohn retourniert

David Meissnitzer aus Admont verweigerte aus religiöser Überzeugung den Dienst mit der Waffe. Diese Gesinnung führte dazu, dass er als Zeuge Jehovas von Dezember 1939 bis Mai 1945 in drei verschiedenen Konzentrationslagern inhaftiert war. Vom 1. März 1940 bis 9. Mai 1945 verrichtete Meissnitzer im KZ Neuengamme Zwangsarbeit. Dort wurde ihm auch seine Taschenuhr abgenommen und in der Effektenkammer verwahrt. 85 Jahre später wurde diese Uhr dem Sohn Hans Meissnitzer übergeben, die noch...

Fr. Dr. Irmgard Griss, Nationalratsabgeordnete a. D. mahnte, nicht wegzuschauen

Foto Harald Schober
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Lannach: Neun Frauen „besiegten das Böse mit dem Guten“

Lannach. Am Freitag, dem 16. Mai 2025, fand im Schloss Lannach anlässlich des großen Gedenkjahres 2025 die erste KZ-Gedenkfeier statt. Neun Frauen lebten das Prinzip „Liebe“ und leisteten stillen Widerstand. Im KZ-Außenlager Lannach kamen im März 1944 neun Zeuginnen Jehovas nach jahrelangem Martyrium im KZ Ravensbrück an, die im Schloss Lannach in der Landwirtschaft eingesetzt werden sollten. Dies ermöglichte ihr Überleben und ihre Befreiung am 9. Mai 1945. Initiiert wurde die...

Rund 100 TeilnehmerInnen der Zeugen Jehovas trugen „lila“

Foto FMZ
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1945-2025: Internationale Gedenk- und Befreiungsfeier im KZ Mauthausen

Über 20.000 TeilnehmerInnen waren gekommen. Das Motto der Internationalen Gedenk- und Befreiungsfeier im ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen lautete: „Gemeinsam für ein NIEMALS WIEDER.“ Vor der gesamten österreichischen Staatsspitze wie Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Bundeskanzler Christian Stocker, Vizekanzler Andreas Babler und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger gedachte man der Opfer des Hitlerregimes. Auch internationale Vertreter hatten Platz genommen, allen voran der...

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