Herausforderung: "In Würde alt werden"

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PERG (eg). Die Freude war nicht nur der großen Schar an Politprominenz, sondern vor allem dem Obmann des Sozialhilfeverbandes und Bezirkshauptmann Werner Kreisl anzusehen, als die Eröffnung des Senioriums Perg vergangene Woche über die Bühne ging. Nach zweijähriger Bauzeit konnte im Juni mit der Übersiedlung begonnen werden. Das neue Haus ist funktionell, hell und freundlich und fügt sich harmonisch in die Umgebung ein. Der windradförmige Grundriss mit Öffnung und Ausblick in alle Himmelsrichtungen sorgt für kurze Wege für die Mitarbeiter und erleichtert die Orientierung für die Bewohner. „Das Haus ist fertig und mit Leben erfüllt, nur die Innengestaltung muss noch wachsen“, meinte Kreisl.

Platz für 102 Bewohner
Bilder aus jeder Gemeinde, ausgesucht von Alexander Schneider, sollen den Bewohnern ein Gefühl von Heimat vermitteln. Rund zwölf Millionen Euro hat der Neubau gekostet. „Besonderer Dank gebührt Werner Kreisl, der sich sehr bemüht hat, die Baukosten einzuhalten“, sagte Pergs Bürgermeister Anton Froschauer. Das neue Haus bietet Platz für 102 Personen, wobei sechs Plätze für Kurzzeitpflege reserviert sind. Angeschlossen ist ein Tageszentrum für 16 Gäste, das vom Roten Kreuz Perg in Zusammenarbeit mit dem Sozialhilfeverband betrieben wird. „In Würde alt werden und die Pflege sind in Zukunft die größten Herausforderungen“, meinte Franz Hiesl. Er betonte, dass sich nur 15 Prozent ein Heim mit ihrer Pension leisten könnten, 85 Prozent müssten unterstützt werden. Nach der Segnung durch Konrad Hörmanseder wurde Heimleiterin Doris Ehrenleitner, die am 2. November ihren Dienst antritt, der Schlüssel übergeben.


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