Man bedankt sich, Corona sei Dank.
Menschlichkeit in der Corona Zeit?

Danke an die Mitarbeiter/innen

Jahrelang wurde gearbeitet, jahrelang wurden die Öffnungszeiten erhöht und auch ein Feiertag den Einzelhandel weggenommen.
Nie wurde etwas dagegen unternommen, die Verkäuferinnen in den Supermärkten mussten alles auf sich nehmen ohne, dass wer von der Gewerkschaft oder Wirtschaftskammer geholfen hat. Supermärkte haben nicht mehr bis 18 Uhr offen, sondern bis 20 Uhr. An Samstagen ist nicht mehr zu Mittag Schluss, sondern am Abend.
Corona sei Dank, jetzt wissen wir was wir an den Mitarbeiterinnen in den Lebensmittelmärkte haben, den die müssen in der schweren Zeit offenhalten. Alle anderen Gewerbetreibenden im Homeoffice oder in der Kurzarbeit, aber nur die Supermärkte oder Betriebe für den täglichen Bedarf haben offen. Die öffentlichen Verkehrsmittel wie Zug oder U-Bahnen müssen fahren, sonst würden die sonst Unterbezahlten im Einzelhandel nicht an ihren Arbeitsplatz kommen, da man sich mit diesem Gehalt kein Fahrzeug leisten könnte. Traurig hingegen sind die Werbungen der diversen Lebensmittelketten für den Dank ihrer Mitarbeiter die gerade jetzt an Ihre Grenzen gehen.
Wo waren die Danksagungen als man den Verkäuferinnen den 8 Dezember wegnahm?
Wo waren die Danksagungen das die Lebensmittelmärkte bis 20 Uhr offenhalten müssen?
Wo waren die Danksagungen für deren Arbeit? Jahrzehntelang nutzten sie das Personal aus und da muss nur einmal ein Virus kommen um den Mitarbeiter/innen danke zu sagen? Hätte dies nicht schon viel früher gehört als jetzt dafür zu Werben im Radio oder im TV.
Aber es freut einen, dass man es wenigstens jetzt anerkennt, wenn die Krise vorbei ist, wird dies dann wieder verschwiegen.

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