Leserbrief
Zum Thema: "Abbiegeassistent soll für mehr Sicherheit sorgen"

Symbolbild

Dieser Leserbrief ist  von unserem Regionauten Dieter Elstner aus Bruck/Leitha.

REGION. Nicht (nur) die Fahrer übersehen die Kinder, auch die Kinder "übersehen" die Autos. Den Kindern wird immer wieder eingeredet, dass die Autofahrer "eh aufpassen müssen". Dass ein Schutzweg (Zebrastreifen) absolut sicher sei.

Wie sieht die Praxis aus?
Kinder (und Erwachsene) gaffen auf die Ampel, bei "Grün" wird losgesprintet, das Handy in der Hand, die Ohrhörer mit lauten Geräuschen (Musik?) verhindern das Wahrnehmen eines jeden Warnsignals.
Der Gesetzgeber hat das mit verschuldet, indem er die "Schutzwege" zur Sicherheitszone gemacht hat: Früher musste der Fußgänger eindeutig zu erkennen geben, dass er den Schutzweg überqueren möchte - indem er einen Schritt auf die Fahrbahn gemacht hat und dann abgewartet hat.
Heute: Jede MÖGLICHE Annäherung an den Schutzweg bedeutet für die Kraftfahrer ein Haltegebot vor dem Schutzweg. Folge: Unnötige Notbremsungen, Leute (vor allem Kinder) die abrupt vor einem Schutzweg die Richtung wechseln und geradezu halsbrecherisch drüber laufen usw.
Sagt den Kindern, dass ein Schutzweg genau so gefährlich ist wie der Rest der Straße, verbietet ihnen den Gebrauch eines Spielzeuges in der Nähe von Straßen (Handy, Kopfhörer...) und bleut ihnen ein, dass nur Sichtkontakt mit dem Fahrer einigermaßen Sicherheit bedeutet. IMMER. Und berücksichtigt das auch selbst, liebe "Großen".

Den Artikel den der Leserbrief anspricht, finden Sie hier.
Alle weiteren Artikel zum Thema Pielachtal finden Sie hier.

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