21.11.2016, 08:33 Uhr

TVZ-Heimsieg in der Tiroler Westliga gegen die TU Schwaz „Silverminers“

TV Zell am See vs. TU Schwaz 94 : 56

ZELL AM SEE. Nach einem hart umkämpften, ausgeglichenen ersten Viertel gab es in den letzten beiden Abschnitten beinahe ein Showgame der Hausherren für das zahlreich erschienene Publikum auf der Tribüne mit sehenswerten Spielzügen und herrlichen Dunk´s gegen stark dezimierte Unterländer aus Schwaz.

1. Viertel:

Zell am See konnte an diesem Abend wieder in Bestbesetzung antreten und versuchte ab dem gewonnenen Eröffnungssprungball sofort Druck auf die stark dezimierten Tiroler aufzubauen, die mit nur sechs Spielern in den Salzburger Pinzgau angereist waren.
Der TVZ eröffnete dieses Spiel, wie schon am Freitag zuvor mit einem erfolgreichen Drei-Punkte-Wurf nach nur wenigen Sekunden. Der sprungstarke Labuhar Antonio (#15) gewann den Sprungball, den Zwicknagl Felix (#6) übernahm, den Ball nach ein paar Täuschungen auf Maurer Mario (#5) weiterspielte, der bereits auf der rechten Seite wartete und außerhalb der Zone den ersten Drei-Punkter erfolgreich verwandelte.
Maurer Mario setzte in der zweiten Minute mit den nächsten zwei Punkten nach und stellte auf 5 : 0, ehe Kapitän Aigner Michael (#12) in der dritten Minute mit dem nächsten erfolgreichen Drei-Punkte-Wurf aufzeigte und ebenso eine Minute darauf die nächsten zwei Punkte zum 10 : 0 verwandelte.
Man merkte den Bergstädtern an, dass sie an diesem Abend unbedingt gegen die „Silverminers“ gewinnen wollten.
Beim 10 : 0 war dies auch noch richtig. Als aber TU Schwaz in der fünften Minute beim Stand von 10 : 3 ein Time-Out nahm und die Taktik ein wenig umstellte und danach aggressiver wirkte, hatte Zell am See plötzlich Probleme und die Tiroler Gäste kamen Punkt für Punkt näher heran und glichen schließlich in diesem ersten Viertel zum 15 : 15 aus, welches so endete.

1. Viertel: 15 : 15

2. Viertel:

Im zweiten Viertel verliefen die ersten vier Minuten weiter ausgeglichen, ehe Zell am See Mitte der vierten Minute zwei „Dreier“ durch Echtinger Maximilian (#14), der gerade erst eingewechselt wurde und TVZ-Kapitän Aigner Michael (#12) verwandelte und sich in der sechsten Minute bis auf neun Punkte (32 : 23) von TU Schwaz absetzen konnte, denen man erst zum Ende der Spielzeit die Müdigkeit anmerkte.
Die restlichen vier Minuten im 2. Viertel baute der TVZ den Abstand zu den Tirolern weiterhin kontinuierlich aus, legte in der 7. Minute noch einen Drei-Punkte-Wurf nach (Labuhar Antonio #15) und gewann die zweiten zehn Minuten mit 28 : 16, da TU Schwaz nur zwei von acht Freiwürfe in diesem Viertel verwandeln konnte.

Halbzeitstand: 43 : 31 (28 : 16)

3. Viertel:

Nach der Pause legte Zell am See weiter zu, baute noch mehr Druck zu den „Silverminers“ auf, ließ den Unterländern kaum eine Chance, führte nach vier Minuten in diesem Abschnitt wieder mit 10 : 0 (53 : 31) und begann in dieser Phase immer mehr zu zaubern.
Herrliche Kombinationen und Spielfreude waren auf der Seite der Hausherren zu bewundern.
Besonders die beiden angriffslustigen Zeller Zwicknagl Felix (#6) und Labuhar Antonio (#15) spielten TU Schwaz beinahe im Alleingang aus, zeigten schöne Spielzüge und verwöhnten das zahlreich erschienene Publikum auf der Tribüne mit sehenswerten Dunk´s.
Den schönsten Dunk an diesem Abend machte in der 7. Minute Zwicknagl Felix beim Stand von 59 : 39, der sich mit den erfolgreich verwerteten Punkten bis zum Ring hinaufzog, was euphorischen Beifall von der Tribüne und besonders von seinen Mitspielern mit sich brachte.
Die Gegenwehr von den „Silverminers“ aus Schwaz war somit gebrochen und der TVZ konnte den Abstand in den restlichen Minuten dieses Abschnitts weiter bis auf 23 Punkte ausbauen und gewann dieses 3. Viertel mit 23 : 12 (66 : 43).

3. Viertel: 66 : 43 (23 : 12)

4. Viertel:

Gleich in der ersten Minute des letzten Viertels setzten Zell´s Spraider Jörg (#4) und Labuhar Antonio (#15) mit je einem Drei-Punkte-Wurf die unglaubliche Serie der erfolgreichen „Dreier“ an diesem Abend fort.
Jetzt war endgültig klar, dass sich TU Schwaz nicht mehr gegen dieses spielfreudige, angriffslustige Zeller Team entgegenstellen konnte. Die stark dezimierte Tiroler Mannschaft rannte, fightete und versuchte vergebens, trotz auftretender Müdigkeit in der fünften und sechsten Minute noch ein paar Punkte aufzuholen, aber Zell am See spielte clever, machte in der 6. Minute den 10. und vorletzten Drei-Punkte-Wurf durch Hollaus Manuel (#13).
TU Schwaz hatte nach diesen drei Punkten das Spiel endgültig abgehakt, denn es gelang den „Silverminers“ ab der 6. Minute kein Punkt mehr, der TV Zell am See konnte sein Punktekonto von 82 noch um 12 weitere Punkte auf 94 erhöhen und gewann das letzte Viertel mit 28 : 13.

Endstand: 94 : 56 (28 : 13)


Kommentar zum Spiel von Kapitän Aigner Michael:

Das Spiel war für uns ein Pflichtsieg, wenn wir wie letztes Jahr in der Westliga wieder ins Final Four wollen. Wir konnten alle Spieler einsetzen und hatten einige tolle Highlights für das Publikum. Im Großen und Ganzen war es eine ordentliche Leistung.

Text und Bilder: Alex Burgschwaiger
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