20.11.2017, 16:46 Uhr

90 Kubikmeter Eis sind ihr Zuhause

Acht Kurven und Hindernisse verlangen Konzentration. (Foto: Jörg Mitter)

Der Riders Cup in Wagrain bringt die coolen Ice Cross Downhill-Fahrer bei 80 km/h zum Schwitzen.

Der Riders Cup als Teil der Ice Cross Downhill Weltmeisterschaft kehrt zurück nach Wagrain. Bereits zum vierten Mal kämpfen Teilnehmer aus über 20 Nationen vom 14. bis 17. Dezember um die heiß begehrten WM-Punkte. Mit bis zu 80 km/h schnell flitzen die Teilnehmer mit Eislaufschuhen den Hang in Wagrain hinunter – "für die Zuseher also eine grandiose Show", sagt Jan Ransmayr vom Tourismusverband Wagrain-Kleinarl, der um den touristischen Wert dieser Veranstaltung weiß: "Durch den Riders Cup werden zahlreiche internationale Nächtigungen generiert, da die Teilnehmer aus über zwanzig Nationen kommen und natürlich auch häufig Freunde und Familie mitreisen. Die Generierung zusätzlicher Nächtigungen ist vor allem in der Vorsaison wichtig. Aber auch für alle anderen Gäste in Wagrain-Kleinarl steigert der Riders Cup das Urlaubserlebnis."


Dallago plant Strecke

Mit dem Aufbau der Strecke ist der TVB Wagrain-Kleinarl bereits beschäftigt: "Zuerst wird der Streckenverlauf definiert, dass übernimmt Ice Cross Downhill-Weltmeister Marco Dallago, der die Kunsteisstrecke jedes Jahr anders ausrichtet. Dann werden die Hindernisse auf Vordermann gebracht und mit den Kältemaschinen und dem Strecken-Equipment auf die dafür vorgesehenen Positionen geflogen. Das übernimmt Heli Austria. Wenn die Hindernisse und das Equipment dann am richtigen Ort sind, beginnen wir mit der Verlegung der Kühlschläuche, sowie mit dem Aufbau der Banden", erklärt Ransmayr.


Eisige 200 Stunden

Nachdem die Schläuche verlegt sind wird die Strecke vereist. Dies nimmt ungefähr 200 Arbeitsstunden in Anspruch. Befahrbar werde die Strecke ab 2. Dezember sein. Ab dann lädt der TVB die interessierten Fahrer bereits zum Trainieren ein. Die Zuschauer bei diesem Event seien vor allem ein sportbegeistertes, junges Publikum, aber immer mehr Neugierige feuern die ganz speziellen "Eiskunstläufer" an und auch die Teilnehmer werden immer interessierter an diesem Event. In diesem Jahr waren bereits einen Tag nach dem Registierungsbeginn alle 160 Starterplätze vergeben. "Wir haben uns daher entschieden das Feld zu erweitern", sagt Ransmayr. Unter den registrierten Rennläufern sind z.B. der amtierende Doppelweltmeister Cameron Naasz (USA) und die Lokalmatadoren Marco Dellago und sein Bruder Luca Dellago.
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