Re:spect: Frankfurter oder Debreziner

Robert Eder und Elli Loidl
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PURKERSDORF (bw). Das Jugendzentrum Re:spect veranstaltete ein lustiges Würstelessen. - Während der klassische Wiener Würstelstand schön langsam ausstirbt, ist man in Purkersdorf wieder auf den Geschmack gekommen. "Bei unserem großen Würstelessen haben wir 120 Frankfurter und Debreziner im Topf", berichtete Re:spect-Geschäftsführer Robert Eder. Ein Haubenkoch muss man bei der Zubereitung von ein Paar Würstel zwar nicht sein; trotzdem sollten einige Grundregeln eingehalten werden, erklärte Elli Loidl: "Das Wasser darf nicht sieden, sonst platzen die Würstel auf. Am besten im heißen Wasser 15 Minuten lang ziehen lassen."
Die Debreziner von Fleischhauer Rudolf Ströbel schmeckten Patrick Kössler ausgezeichnet: "Meine Mutter ist aus Polen, der Heimat der Klobasse. Gegrillt sind Würstel noch besser, weil sie rauchiger schmecken. Beim Senf bevorzuge ich Estragon." Victoria Kutscher hingegen steht mehr auf gebrühte Käsekrainer mit bayerischem Süßsenf. "Das ist auch meine Lieblingswurst", meinte Gerti Schabas. Die Nichte des legendären Purkersdorfer Fleischfabrikanten Leopold Riedmüller roch den Braten schon von der Straße aus und meinte fachmännisch: "Würstel müssen knackig sein und einen Natursaitling haben."

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