Kräuterführung
Eintauchen in die Blütenpracht der Kartause Mauerbach
- Über zwanzig Personen interessierten sich für das Kräuterwissen von Michaela Hörl.
- Foto: G. Fränzl
- hochgeladen von Lauren Fahrenberger
Die Kartause Mauerbach hat offiziell in die neue Saison gestartet. Mit der Eröffnung gab es auch den ersten Kräuterspaziergang durch den blühenden Barockgarten.
MAUERBACH. Der Garten der Kartause ist ein Paradies für Kräuter- und Blumenliebhaber, daher war das Interesse an der Führung entsprechend groß. Mit intensiven Rosendüften und buntem Blütenreichtum wurden die Teilnehmenden an diesem sonnigen Samstag empfangen. Kräuterpädagogin Michaela Hörl führte durch den rekonstruierten barocken Kaisergarten, in dem sich neben vielen Symbolpflanzen auch verschiedene Gartenkräuter befinden, die im 18. Jahrhundert gerne in Klostergärten kultiviert wurden.
- Thema waren Pflanzen, die in der christlichen Mystik als Symbolpflanzen in Kontemplationsgärten gepflanzt wurden.
- Foto: G. Fränzl
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Die Teilnehmer erfuhren, für welche Heilzwecke die Kräuter eingesetzt wurden. Im Prälatengarten wächst etwa das entkrampfende Gänsefingerkraut, die verdauungsanregende Schafgarbe oder das kieselsäurehaltige Zinnkraut. Manche Pflanzen dienen auch als Symbole der christlichen Mystik, wie Hörl schilderte.
- Es gab Tipps und Tricks zur Verarbeitung und Hinweise auf Unverträglichkeiten.
- Foto: G. Fränzl
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Neben der stringent gesetzten Blütenpracht bietet die Kartause aber auch naturbelassene Gärten, die einen großen Artenreichtum bieten. Große Flächen werden als Beitrag zum Artenschutz als Blumenwiese stehengelassen.
Kräuterwissen weitergeben
Bei den Rundgängen mit Michaela Hörl achtet die Kräuterpädagogin darauf, ihr Wissen in einer lebendigen Art zu vermitteln. "Die Teilnehmenden sollen möglichst intensiv in die Pflanzenwelt eintauchen, viel Freude dabei haben und auch über das staunen können, was uns die Natur so bietet", sagt Hörl. Zum Kennenlernen der Pflanzen sollen die Teilnehmenden alle ihre Sinne einsetzen. Das heißt, mal ein Blättchen kosten oder zwischen den Fingern zerreiben, um den charakteristischen Duft jeder Pflanze zu erfahren. So lernt man das sichere Bestimmen und Unterscheiden von Pflanzen.
- Wichtig ist der Kräuterpädagogin, dass man die Pflanzen auch alleine erkennt und anwenden kann.
- Foto: G. Fränzl
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Die nächsten Kräuterspaziergänge durch die Kartause Mauerbach sind am 11. Juli und am 08. August 2026. Anmeldung erforderlich!
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