JHV der Feuerwehr Reutte
Ein arbeitsreiches Jahr für die Florianijünger aus Reutte

Bezirksfeuerwehr-Inspektor Konrad Müller in seiner Ansprache.
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  • Bezirksfeuerwehr-Inspektor Konrad Müller in seiner Ansprache.
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REUTTE (eha). Schon traditionell, am 6. Jänner, fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Reutte im Hirschen statt. Kommandant HBI Alexander Ammann konnte zahlreiche Ehrengäste und FeuerwehrkameradInnen begrüßen. Neben Bgm. Alois Oberer und Bezirksfeuerwehr-Inspektor Konrad Müller war auch eine Abordnung der Feuerwehr Füssen - Stadt, unter Führung ihres zweiten Kommandanten Uwe Streit, anwesend.

134 Einsätze bewältigt 
HBI Ammann blickte in seinem Tätigkeitsbericht auf ein ereignisreiches Einsatzjahr 2018 zurück, vor allem die Planseestraße hielt die Feuerwehr auf Trab. Es wurden 134, teils herausfordernde Einsätze bewältigt. Dies waren 12 Brandeinsätze, 32 Täuschungsalarme, 4 Brandsicherheitswachen und 86 technische Einsätze. Dies entspricht 18 Einsätzen mehr als im vergangenen Jahr. Im Schnitt waren die Florianis alle 2,7 Tage im Einsatz. Als außergewöhnlich beschrieb der Kommandant, dass sie an einem Tag innerhalb von 12 Stunden zu drei Einsätzen gerufen wurden. 

Schulungen und Übungen 
Großer Wert wurde auch auf die Ausbildung gelegt. Durch intensive Schulungen und Übungen mit verschiedensten Szenarien sind die Kameraden immer auf dem neuesten Stand und beherrschen die Handgriffe im Schlaf.
Einen wichtigen Beitrag leisten die Feuerwehrleute auch bei Absperrungen und Brandsicherheitswachen bei Veranstaltungen. Die Zeitreise Ehrenberg, der Martiniumzug und der Krampuslauf sind Fixtermine im Kalender der Feuerwehr.

Neuzugänge
Im vergangenen Jahr wurden drei Kameraden in den aktiven Dienst gestellt. Des Weiteren konnten vier neue Feuerwehrmänner und fünf Jungendfeuerwehrler begrüßt werden. Somit besteht die Mannschaft der FFW Reutte aus 75 aktiven Mitgliedern und sechs Jugendfeuerwehrlern.

Mediale Repräsentation
Amman berichtete auch über die Präsenz der Feuerwehr in den sozialen Medien, schließlich müsse man am Ball bleiben - daher ist die Wehr auch auf Facebook und Instagram vertreten. Für die Atemschutz-Erstuntersuchung wurde jetzt auch ein Untersuchungszimmer in Reutte eingerichtet. Beim ersten Termin nahmen 21 Anwärter teil. 

Neuanschaffungen
Natürlich wird auch auf eine gute Ausrüstung großen Wert gelegt. So konnten im vergangenen Jahr neue Atemschutzgeräte, eine neue Wärmebildkamera und eine Wurfleine (für die Rettung aus dem Wasser) angeschafft werden. Auch der Fuhrpark wird weiter aufgerüstet. Demnach wird ein neues TLF 3000-200 angeschafft. Die Kosten von 420.000 Euro wurden dafür schon vom Gemeinderat Reutte genehmigt. 50 Prozent davon werden vom Land Tirol gefördert.

Grußworte
„Was die Feuerwehr Reutte auszeichnet, ist die hohe Einsatzbereitschaft,“ meinte Reuttes Bürgermeister Luis Oberer. Er lobte die Arbeit der Feuerwehr und sprach den Freiwilligen im Namen der Marktgemeinde seinen Dank aus. Auch das Budget für 2019 sicherte Oberer zu. "Ich stehe nicht nur hinter der Feuerwehr, sondern bin auch sehr stolz", so Oberer.

Bezirksinspektor Konrad Müller sprach ebenfalls seinen Dank aus und richtete den Appell an die Bevölkerung, nicht wegen jeder Kleinigkeit die Feuerwehr anzurufen.  "Wir können nicht ständig überall sein, und die Leute müssen auch ein wenig Eigenverantwortung übernehmen", so Müller.

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