Hahntennjoch: Bitte früher

chlich alles getan, um die einzige direkte Straßenverbindung zwischen dem Lechtal und Imst - die Hahntennjochstrecke - schnellstmöglich für den Verkehr freizugeben? Die Meinungen teilen sich. Auf Imster Seite versichert man alles zu unternehmen, auf Lechtaler Seite ist man sich da nicht ganz so sicher.

Warum? Ganz einfach: Für die Bewohner des Lechtals ist diese Verbindung die kürzeste in den Tiroler Zentralraum und daher enorm wichtig. Für die Imster ist die Verbindung in umgekehrter Richtung nicht ansatzweise bedeutungsvoll. Sie bringt hingegen enorme Belastungen mit sich. Es sind weniger die Lechtaler, die für Verstimmung sorgen, als vielmehr die vielen Motorradfahrer, die das Hahntennjoch als Ausflugsstrecke nützen und für Ärger sorgen.

Da die Verbindung bis ins späte Frühjahr lawinengefährdet ist, erfolgt die Verkehrsfreigabe entsprechend spät, für manche bewusst zu spät.

LA Heiner Ginther aus Elmen versucht einen Spagat in dieser Frage: Er möchte eine Öffnung der Hahntennjochstraße im Interesse der Lechtaler Bürger und Wirtschaft! Zugleich sagt er, „Sicherheit hat Vorrang“. Dennoch möchte er, dass die „Lebensader für die Lechtaler“ möglichst rasch geöffnet wird.

Ginther: „Wir Lechtaler erwarten uns, dass alles unternommen wird, um die Öffnung der Hahntennjochstraße frühestmöglich zu gewährleisten. Sie ist für uns eine wichtige Verbindung ins Inntal. Auch für viele Unternehmen auf beiden Seiten ist diese Verbindung entscheidend, um Aufträge mit kürzeren Anfahrtswegen erfüllen zu können. Ich appelliere daher an alle Beteiligten und Verantwortlichen, ihr Möglichstes zu tun, ohne natürlich die Sicherheit der beteiligten Arbeiter und Straßenbenützer zu gefährden.“

Für die Lechtaler Bevölkerung sei es wichtig, dass sie zumindest für einige Monate im Jahr auf kürzestem Weg nach Innsbruck oder Imst in die Schule, zum Arzt oder ins Krankenhaus gelangen kann., ist LA Heiner Ginther überzeugt. Klar sei aber auch, dass „die Geschwindigkeit, mit der die Hahntennjochstraße frei geräumt wird, von den technischen Möglichkeiten und der Sicherheitslage im Hochgebirge abhängt.“

Autor:

Günther Reichel aus Reutte

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