Radmarathon erlebt seine 10. Auflage

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TANNHEIM (rei). Im Tannheimer Tal freut man sich heuer auf ein ganz besonderes Jubiläum: Der Rad-Marathon wurde vor zehn Jahren aus der Taufe gehoben. Am 1. Juli gibt es daher eine Geburtstagsparty in Form einer Jubiläumsveranstaltung, die als zusätzlichen Reiz eine neue Distanz zu bieten hat: Die 58-Kilometer-Strecke soll ambitionierte Hobbyfahrer anlocken.

Erfolgsgeschichte

Der Rad-Marathon im Außerferner Hochtal ist eine Erfolgsgeschichte. Das Interesse an dieser Veranstaltung hat kontinuierlich zugenommen. Insgesamt wurden bisher 13.000 Teilnehmer auf den verschiedenen Distanzen gezählt.
Die Mischung machts, könnte man sagen. Beim Rad-Marathon wird auch tatsächlich fast allen Radsportfreunden die passende Strecke angeboten. 85 Kilometer mit 690 Höhenmetern; eine 130-Kilometer-Tour, die 930 Höhenmeter inkludiert und heuer neu die 58-km-Strecke mit 400 Höhenmetern.

Die "Königsklasse"

Eine Strecke fehlt da noch. Die Königsklasse! Wer sie bewältig hat am Ende 220 Kilometer und stolze 3500 Höhenmeter in den Beinen! Wer glaubt, dass sich da nur ganz wenige drüber trauen, der irrt. Das Interesse gerade an dieser Strecke ist groß.
Gründe dafür gibt es viele. Sich selbst etwas beweisen; es anderen zeigen; eigene Grenzen auslosten. Ganz sicher aber auch, die Freude daran, durch eine besonders schöne Landschaft zu radeln. Diese Landschaft weiß etwa der ehemalige Radprofi Marcel Wüst besonders zu schätzen. Er ist seit vielen Jahren dabei: "Mir gefällt vor allem die herrliche Streckenführung durch die wunderschöne und reizvolle Landschaft. Ich bin ja schon viele Marathons gefahren, aber im Tannheimer Tal ist es besonders schön“, befindet der gebürtige Kölner.

Langgezogener Rundkurs

Wer die Königsstrecke in Angriff nimmt, der fährt Anfangs im Tal, muss dann aber eine weite Schleife hinaus ins Allgäu machen. Dann geht es zurück auf österreichischen Boden. Nicht nach Tirol, sondern nach Vorarlberg, denn über den "knackigen" Riedbergpass (8,7 km, 620 Hm) geht es in den Bregenzerwald und von hier hinauf auf den Hochtannberg. Ab Warth wird das Rennen schnell, es geht steil hinunter ins Lechtal und ab hier den Lech entlang bis Weißenbach. Hier steht mit dem Gaichtpass eine letzte echte Hürde bevor, es das Ziel in Tannheim naht.
Alle anderen Strecken wollen aber auch erst einmal bezwungen sein, sie kommen aber doch eher ambitionierten Hobbyfahrern entgegen. Die kurze Distanz wird sicher auch Familien ansprechen, ganz dem Motto entsprechend "Erlebnis vor Ergebnis".
Eingebettet wird die Jubiläumsveranstaltung in ein Festprogramm. Noch muss man sich gedulden, denn die Veranstaltung findet erst am 1. Juli statt. Für OK-Chef Michael Keller und sein Team hat die Arbeit aber schon lange begonnen. "Eigentlich mit dem Moment, als beim Rennen 2017 der letzte Fahrer über die Ziellinie gekommen ist", sagt Keller. Seither gehören seine Gedanken der Jubiläusveranstaltung 2018.

Zur Sache

10. Rad-Marathon Tannheimer Tal 1. Juli 2018
Start 220km: 6 Uhr
Start 130, 85 km: 7 Uhr
Start 58 km: 8 Uhr
Info und Anmeldung unter www.rad-marathon.at

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