09.10.2014, 14:22 Uhr

Hochvogel ist über einen Umweg weiterhin begehbar

Das sieht nicht gut aus: Ein tiefer Riss klafft im Gipfelbereich des Hochvogel. Eine Bergflanke droht abzustürzen. (Foto: Land Tirol/Heißel)
HINTERHORNBACH (rei). „Man kommt schon noch hinauf, von unserer Seite“, ließ uns Herr Lechleitner aus Hinterhornbach wissen. Er wies uns darauf hin, dass es nach der Sperre des Bäumenheimerweges auf den Hochvogel (wir berichteten in der vergangenen Ausgabe) nach wie vor eine Möglichkeit gibt, den beliebten Berg in den Allgäuer Alpen von Tiroler Seite aus zu erklimmen.
Das dauert allerdings deutlich länger. 45 Minuten, schätzt Herr Lechleitner, werden es allemal sein, eher eine Stunde, die man mehr einplanen muss. Vom Ausgangspunkt in Hinterhornbach wandert man bis hin zur Abzweigung Bäumenheimerweg/Mute. Hier geht es dann in Richtung Fuchsensattel weiter. Später gelangt man auf jenen Weg, der vom Prinz Luitpoldhaus kommt. Damit ist man wieder auf dem ursprünglichen Weg zum Gipfel.
Aber bitte Vorsicht: Bleiben Sie am Gipfel im wahrsten Sinne des Wortes auf der sicheren Seite und meiden Sie jene Bergflanke, die sich gefährlich nach unten bewegt und abzubrechen droht. Wann dieser Abbruch passiert, weiß niemand. Dass er passiert, davon sind die Geologen überzeugt!Der Hochvogel bricht zusammen
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