18.03.2016, 00:00 Uhr

Neue Bildungsprojekte im Bezirk

Landesregierung genehmigt Mittel für Bildungsprojekte im Außerfern

AUSSERFERN. „Die Fortbildungsoffensive im Bereich Pflege und Gesundheit ist für den Bezirk Reutte ein weiterer wichtiger Schritt, um die hohe Betreuungsqualität im Außerfern auch für die Zukunft zu sichern“, freut sich ÖVP-Bezirksobfrau BRin Sonja Ledl-Rossmann über die in der Regierungssitzung freigegebenen Finanzmittel für zwei entsprechende Projekte im Bezirk. „Damit ist Reutte im Bereich Aus- und Weiterbildung in Tirol auch weiterhin ganz vorne mit dabei.“

„Bildungsoffensive Pflege im Bezirk Reutte“


Ausgehend vom Sozialen Leitbild Außerfern wird in Reutte seit Jahren auf ein enges und aktives Netzwerk aller Sozialeinrichtungen gesetzt. Ledl-Rossmann: „Die `Pflegedrehscheibe´, die wir im Bezirk etabliert haben, ist ein absolutes Erfolgsprojekt und in dieser Form tirolweit einzigartig. Ein Schwerpunkt liegt dabei vor allem auf der Bildung.“
So werden für die Fortsetzung des Projekts „Bildungsoffensive Pflege im Bezirk Reutte“ von EU und Land Tirol ca. 37.000 Euro zur Verfügung gestellt. Mit den Mitteln könne man allen Interessierten wieder ein attraktives und vielfältiges Angebot machen, ist Ledl-Rossmann überzeugt. Die Palette reicht von Strategischem Management im Gesundheitswesen bis hin zur Demenzpflege.


„Ausbildung Ordinationsassistenz“

Für das zweite genehmigte Projekt, „Ausbildung Ordinationsassistenz“, werden von EU und Land Tirol insgesamt 24.300 Euro zur Verfügung gestellt. „Nach einer gesetzlichen Änderung müssen Ordinationsassistentinnen zukünftig eine eigene Ausbildung vorweisen, um weiterhin am Menschen tätig sein zu dürfen. Im berufsbegleitenden Kurs, der im April starten wird, werden neben theoretischen Grundlagen vor allem praktische Kenntnisse vermittelt“, informiert Ledl-Rossmann. Die intensive Zusammenarbeit im Rahmen der Pflegedrehscheibe ist für sie die beste Basis, um die Qualität weiter auszubauen: „Die, die tagtäglich im Gesundheits- und Pflegebereich arbeiten wissen am besten, wo es noch Handlungsbedarf gibt. Die enge Einbindung aller Gesundheitseinrichtungen im Außerfern, die wir auch in Zukunft pflegen werden, ist für mich der Schlüssel zum Erfolg.“
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