Bürgermeister Johann Augustin
„Es gibt kein Tuscheln im Hintergrund“

Das betreffende Areal hinter dem Sportplatz und hinter der Firma emil-Spirituosen ist 16.000 Quadratmeter groß.
  • Das betreffende Areal hinter dem Sportplatz und hinter der Firma emil-Spirituosen ist 16.000 Quadratmeter groß.
  • Foto: Bürgerinitiative Lebensraum Neuhofen
  • hochgeladen von Bernadette Wiesbauer

NEUHOFEN. Die Firma Niederndorfer mit Hauptsitz in Attnang Puchheim betreibt seit mehr als 50 Jahren im Ortszentrum von Neuhofen ein Betonwerk. Nun will das Unternehmen nahe der Siedlungsgebiete Ponneredt und Langstraß auf einer Fläche von 16.000 Quadratmetern ein neues Werk errichten. Der Neuhofner Gemeinderat stimmte in einem anfänglichen Grundsatzbeschluss diesem Vorhaben zu. Zahlreiche Anrainer und Betroffene, die eine massive Verschlechterung ihrer Lebensqualität durch das neue Werk befürchten, formierten sich anschließend zur „Bürgerinitiative Lebensraum Neuhofen“. Es wurden Unterschriften gegen den Neubau gesammelt, Videos gedreht, Flugblätter verteilt, ein Facebook-Auftritt „Neues Betonwerk in Neuhofen? Nein danke“ geschaffen, eine Online-Petition gestartet und das Gespräch mit den Gemeinderäten von Neuhofen gesucht. „Ein neues Werk würde vor allem eine enorme Lärm- und Verkehrsbelastung durch zahlreiche schwere Lastwagen mit sich bringen. Wir von der Bürgerinitiative sprechen uns nicht grundsätzlich gegen Gewerbebetriebe auf diesem Gebiet aus, aber ein Betonwerk gehört nicht direkt hinter den Sportplatz und nicht in ein Siedlungs- und Naherholungsgebiet, sondern dorthin, wo die Rohstoffe vor Ort sind“, so Günter Schlager von „Lebensraum Neuhofen“.

"Alles läuft transparent"

Bürgermeister Johann Augustin dazu: „Aktuell befinden wir uns im Stellungsnahmeverfahren, das völlig korrekt durchgeführt wird. Die Bürgerinitiative hat mir unterstellt, Pläne zurückzuhalten und im Hintergrund mit der Firma Niederndorfer zu tuscheln. Das ist aber keinesfalls so, alles läuft völlig transparent. Es stimmt, dass auch bei einer Sitzung der Fraktionsvorsitzenden Anfang Oktober über diese Angelegenheit gesprochen wurde. Natürlich, denn hier werden immer aktuelle Angelegenheiten behandelt. Die Vorsitzenden sind aber nicht für die nötige Flächenumwidmungen zuständig, sondern der Gemeinderat. Dieser wird im November darüber abstimmen“, so Bürgermeister Augustin.

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