Leserbrief
Holt das Fleisch beim Metzger. Kauft euer Brot beim Bäcker. Kauft Gemüse beim Bauern! Stoppt Tierlied!

Michael Kleinheinz aus Neuhofen.

Zur Situation der Verletzung der EU-Tierschutzgesetze und Reaktion auf den Leserbrief von Thaddäus Berneder schrieb Michael  Kleinheinz folgenden Leserbrief.

Die Schlagzeilen der letzten Tage und Wochen und auch Videos auf diversen Sozialen Medien sind Schuld daran, dass mir ein eiskalter Schauer über den Rücken läuft. Wann ist Tierleid normal und selbstverständlich geworden? Und vor allem: Wann haben die Menschen angefangen, das zu akzeptieren? Diese Frage stellt sich mir sehr oft und ich kann es auch nicht verstehen. Ist das Leben der Nutztiere für unsere Gesellschaft mittlerweile so wenig wert, um sie wie Abschaum zu behandeln? Die einzige Chance, damit sich etwas verändern kann, ist das Umdenken der Konsumenten, denn das Tierleid beginnt bereits bei der Entscheidung beim Supermarkt-Regal. Warum der kleine Einzelhandel in den Stätden verschwunden? Wo ist der kleine Bäcker, den es früher an fast jeder Ecke gab? Wo ist der gute alte Metzger geblieben, der früher alle mit den besten und vor allem fairen Wurst und Fleisch-Waren versorgt hat? Die Liste ist sehr lang.

Neulich habe ich einen Leserbrief gelesen, dass der ein oder andere Konsument der Jugend die Schuld in Schuhe schieben will. Da stellte es mir die Haare zu Berge. Die Fehler bei anderen zu suchen, ist einfacher, als sie bei sich selbst zu finden. Nicht nur die heutige Jugend muss sich im Konsumverhalten verändern. Wenn wir wirklich etwas bewegen wollen, müssen sich alle Konsumenten ändern. Holt das Fleisch beim Metzger. Kauft euer Brot beim Bäcker. Kauft Gemüse beim Bauern. Regionalität, Fairness und die eigene Gesundheit sind das neue IN. Kauft bewusst und regional. Nur so halten wir unsere Wirtschaft am Florieren und NUR so wirken wir der Massentierhaltung entgegen. NUR so können wir das Tierleid stoppen. Und das schöne dabei: Wir schonen unsere Umwelt, haben weniger Import und weniger Abrodung der Wälder.

Autor:

Bernadette Wiesbauer aus Ried

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