KiK bringt: Karin Peschka Lesung

Karin Peschka im KiK Ried.
  • Karin Peschka im KiK Ried.
  • Foto: Dominique Hammer
  • hochgeladen von Lisa Schiefer
Wann: 20.02.2018 20:00:00 Wo: KiK Ried, Johann-Georg-Hartwagner-Straße 14, 4910 Ried im Innkreis auf Karte anzeigen

RIED. Wien? Verloren. Wodurch und warum, ist einerlei. Nicht die Katastrophe an sich ist von Interesse, nicht die Ursachen, die dazu führten, dass Wien zur Ruine geworden ist, zur in sich verschobenen, versetzten Stadt. Der Fokus dieser kurzen bis längeren Erzählungen liegt auf dem, was sich zwischen den Trümmern noch regt. Direkt nach jener Nacht, aber auch Tage, Wochen und Monate später. Wie geht es denen, die nicht umgekommen sind, wie überleben sie? Die Stimmungen und Momentaufnahmen erzählen von Misstrauen, Angst und Fatalität, aber auch von Hoffnung, Erinnerung, von einer Neuausrichtung. Die vieles bedeuten kann, eben auch die Hinwendung zum Sterben. Was macht die Umkehrung aus uns, wenn das Kaputte die Norm wird und das Ganze zur Ausnahme? Wenn die Bilder, die man aus alten Wochenschaufilmen oder aktueller Kriegsberichterstattung kennt, zur eigenen Heimat werden?
„Ein lakonisches, glänzend erzähltes Stück Endzeitprosa.“ (Heinz Sichrovsky, ORF III – „erLesen“, 10. Oktober 2017)

Information

KiK Ried, Dienstag, 20. Februar, 20 Uhr
In Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Thalia Ried

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