Sieben Gemeinden, ein Projekt
Vertrag für Wassernotversorgung unter Dach und Fach

Bürgermeister und Amtsleiter der sieben beteiligten Gemeinden sowie Ziviltechniker Thomas Spitzlinger (2.v.l. hinten) bei der Vertragsunterzeichnung in Hohenzell.
  • Bürgermeister und Amtsleiter der sieben beteiligten Gemeinden sowie Ziviltechniker Thomas Spitzlinger (2.v.l. hinten) bei der Vertragsunterzeichnung in Hohenzell.
  • Foto: BRS
  • hochgeladen von Bernadette Wiesbauer

BEZIRK RIED. Um die Wasserversorgung sicherzustellen, wurden zwischen den Gemeinden Eberschwang, Hohenzell, Tumeltsham, St. Marienkirchen am Hausruck, Peterskirchen, Aurolzmünster und St. Martin Verbindungsleitungen für eine Notversorgung errichtet. "Grundlage dafür war die Studie "Antiesental", die vor ungefähr zehn Jahren vom Land Oberösterreich beauftragt wurde", so Walter Schneiderbauer, Bürgermeister von Aurolzmünster, bei der Vertragsunterzeichnung aller beteiligten Gemeinden in Hohenzell. "Mit diesen Verträgen wurde nun für alle Betreiber geregelt, dass im Notfall – wenn also die eigene Anlagen zu wenig Wasser liefert oder das gelieferte Wasser verunreinigt ist– , die Wasserversorgung mit einer Menge von 200 Kubikmeter pro Tag für jede Gemeinde gewährleistet wird", erklärt Thomas Spitzlinger von der HIPI ZT GmbH. Die Verträge gelten bis 2035, zwischen den Gemeinden fließt nicht nur Wasser, sondern auch Geld – je nach benötigter Wassermenge. Darüber hinaus wurde eine Mindestabnahme geregelt. Um qualitativ hochwertiges Wasser zu liefern, muss dieses ständig fließen. Daher muss jede Gemeinde eine Mindestmenge beziehen, die mit 53 Prozent des vom Land vorgegebenen Mindestpreises verrechnet wird. "Dieses Projekt ist einzigartig, da jede Gemeinde selbständig bleibt und kein Verband oder ein Konzern gegründet wurde", so Spitzlinger. "Dieses Projekt ist sehr positiv und sehr wichtig für unsere Infrastruktur", so Hohenzells Bürgermeister Thomas Prieswasser.

Ein paar Details

Mit der Leitung zwischen Eberschwang und St. Martin kann nicht nur "abwärts" Wasser befördert, sondern auch "aufwärts" gepumpt werden. Da Peterskirchen selber über keine geeigneten Quelle verfügt, wird diese Gemeinde vollständig durch die Verbundleitung versorgt. Auch für ein mögliches Blackout, also einen länger andauernden, großflächigen Stromausfall, sind einige Gemeinde bereits vorbereitet. In Hohenzell gibt es bereits ein Notstromaggregat für den Betrieb der Wasserpumpe, in Aurolzmünster wird ein derartiges Gerät in den nächsten Wochen angeliefert.

Autor:

Bernadette Wiesbauer aus Ried

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