Raffael Gruber
Headcoach aus Leidenschaft

Raffael Gruber hat in Ried alles im Griff.
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  • Raffael Gruber hat in Ried alles im Griff.
  • Foto: Gladiators Ried
  • hochgeladen von Mario Friedl

Weil der nächste Footballverein in der Umgebung in Gmunden zu finden war gründete Raffael Gruber 2014 gemeinsam mit einem Freund die Gladiators Ried. Gruber lebt und liebt Football und ist auch Headcoach seiner Mannschaft, die aktuell aus 45 Spielern besteht.

RIED (mafr). Mit acht Jahren hat Raffael Gruber im Fernsehen seinen ersten Super Bowl gesehen. Das Finale um die US-Footballmeisterschaft hat den heute 30-Jährigen so begegeistert, dass er sich damals in diesen Sport verliebte. „Die taktische Herausforderung ist nur ein Grund von vielen diesen Sport zu lieben“, sagt Gruber. Einfach nur zusehen wurde Gruber allerdings irgendwann zu langweilig. Gemeinsam mit einem Freund machte sich der Bürokaufmann auf die Suche nach einem Verein in der Nähe. Julian Berger und Raffael Gruber wurden in Gmunden bei den Rams fündig. "Irgendwann wurde allerdings die Entfernung Ried Gmunden zum Problem. So haben wir im Oktober 2014 die Gladiators geründet“, erinnert sich Gruber, der selbst sehr gerne reist und in den USA schon einige Spiele live vor Ort mitverfolgt hat. Großartig Werbung haben die beiden nicht gemacht, einzig die Mundpropaganda lockte immer mehr Spieler an. „Zu Beginn haben wir in Neuhofen mit rund zehn Leuten trainiert und hatten nur einige wenige Trainingsutensilien und genau einen Ball. Julian und ich haben damals als Spielertrainer fungiert“, so der Rieder. Das sollte sich schnell ändern. Der Verein wurde immer größer, Gruber und Berger konzentrierten sich auf den Trainerjob. Mittlerweile sind es rund 45 begeisterte Footballer.

„Am ersten Tag unserer Hochzeitsreise haben wir uns ein Footballspiel angesehen“

Was folgte, war ein rasanter Aufstieg - 2019 der Meisterschaftseinstieg in die Division 4. Im ersten Jahr gelang gleich der Aufstieg und der Sieg im OÖ-Cup, wo man unter anderem einen Erstligisten besiegen konnte. „Im ersten Match spielten wir in unserer damals neuen Heimstätte, dem Rieder Stadion, vor 1250 Zuschauer und mittlerweile haben wir einen Schnitt von 1000 Zuschauer. Das ist schon sehr cool und hat uns wirklich überrascht“, sagt Gruber. In der Region sei wirklich viel Potenzial vorhanden, so der Headcoach weiter. „Seit dem letzten Jahr haben wir eine eigene Jugendabteilung, SpielerInnen ab 13 Jahren sind hier aktiv und weitere jederzeit willkommen. Auch im Erwachsenenbereich freuen wir uns auf neue Mitglieder, wir sind eine bunte Truppe im Alter von 16 bis 37“, sagt der 30-jährige Rieder voller Stolz und ergänzt: „In der neuen Saison wollen wir wieder aufsteigen, das ist ein durchaus realistisches Ziel“, so Gruber, der mit voller Leidenschaft über sein „Baby“, die UAFC Monobunt Gladiators Ried spricht. Diese Leidenschaft wurde auch in der Hochzeitsreise auf Hawaii ausgelebt: „Am ersten Tag haben wir uns auf Hawaii gleich ein College-Football-Match angesehen.“

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