27.11.2016, 22:29 Uhr

Bestes bayrisches Kino in Reichweite

Nur 3 km von der österreichischen Staatsgrenze entfernt befindet sich das beste bayrische Kino, die Filmgalerie Bad Füssing. Die Betreiber, Karin und Christian Mitzam, sind gerade von der bayrischen Medienministerin Ilse Aigner für ihr herausragendes Programmangebot ausgezeichnet worden. Viele österreichische Filmliebhaber fahren ganz regelmäßig nach Füssing ins Programmkino.

Jährlich werden in Bayern insgesamt 60 bayrische Programmkinos für ihr qualitativ hochwertiges Kinoprogramm ausgezeichnet und auch gefördert. Ein Kino bekommt dabei die Spitzenprämie von 15.000,00 Euro verliehen und kann sich dann ein Jahr lang als bestes Programmkino Bayerns bezeichnen. Bei der Verleihung Ende November in Regensburg hat die bayrische Medienministerin Ilse Aigner nun ein Kino ausgezeichnet, das auch von vielen österreichischen Kinofreunden frequentiert wird – die Filmgalerie Bad Füssing. Seit 1988 bieten Karin und Christian Mitzam das an, was Filmfreunde anzieht - interessante, gut gemachte und durchaus anspruchsvolle Filme aus dem deutschsprachigen und den internationalen Programmen.

Nicht nur bei den Kinobetreibern, sondern auch bei vielen österreichischen Filmfreunden war die Freude über die Auszeichnung für die Filmgalerie groß. „Meine Frau und ich, wir fahren eigentlich wöchentlich nach Füssing ins Kino und es ist wirklich großartig, was uns da geboten wird. Uns gefällt das Ambiente, die gediegene Ausstattung, die netten Räumlichkeiten, und vor allem freuen wir uns, dass jede Menge interessante Filme im Programm sind. Großartig finden wir auch die persönliche Beratung durch Christian und Karin Mitzam, begeisterte Filmfreaks, die sich auf diversen Filmfestivals nach den interessantesten Filmen umsehen“, meint Anton Planitzer, der so wie eine Reihe anderer österreichischer Kinofreunde zum Stammpublikum der Füssinger Filmgalerie zählt.

Ein ganz besonderes Angebot sind die in regelmäßigen Abständen stattfindenden Veranstaltungen, bei denen Regisseure/innen und Schauspieler/innen nach dem Film für Gespräch und Diskussion zur Verfügung stehen. „Die Regisseure/innen Margarethe von Trotta, Hans Steinbichler, Marcus R. Rosenmüller oder Andreas Prohaska kommen regelmäßig nach Füssing. Auf Seiten der Schauspieler/innen sind unter anderem Hannah Herzsprung, Rosalie Thomass oder Christoph Maria Herbst zu nennen. Die interessanten Diskussionen geben einen guten Einblick in die Entstehungsgeschichte eines Filmes und verdeutlichen auch die Absichten von Regisseur/innen und Schauspieler/innen“ meint eine Besucherin, die regelmäßig von Ried nach Füssing fährt.

Durchaus österreichisches Publikum haben auch die Spezialprogramme der Filmgalerie: „Ich fahre sehr regelmäßig zur Sneak-Preview. Alle 14 Tage wird dort jeweils am Freitag um 21:15 ein Film vorgestellt, dessen Titel nicht verraten wird und der noch vor dem offiziellen Kinostart gezeigt wird. Ich hab‘ dort bisher nur interessante und gute Film gesehen“, erzählt Rosi Perrez, die von Braunau nach Bad Füssing kommt. Interessant sind auch fremdsprachige Filme, die in Originalfassung gezeigt werden. Regelmäßig stellt auch der evangelische Pfarrer im Rahmen der Aktion „Kirche und Kino“ Filme zur Diskussion.

„Wir gratulieren der Filmgalerie sehr herzlich und freuen uns mit den Betreibern über diese großartige Auszeichnung. Herzlichen Dank für die vielen schönen Filmerlebnisse, die wir in Bad Füssing genießen dürfen – wir werden weiterhin ganz regelmäßig im Kino in Füssing vorbeischauen“, sind sich die österreichischen Fans des Programmkinos einig.
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